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US-Staatsanleihen: Put-Optionen mit guten Gewinn-Chancen

Die Renditen der US-Staatsanleihen fallen und fallen. Parallel dazu steigen die Kurse entsprechender Papiere. Inzwischen notieren die Zinsen auf dem niedrigsten Niveau der letzten 20 Jahre.

„Irgendwann“ muss sich der Trend umkehren

Mittlerweile gibt es für 10-jährige US-Staatsanleihen nur noch magere 1,8% Zinsen. Das ist de facto schon ein negativer Zins, weil die Inflationsrate höher als 1,8% liegt. Die Fachsprache nennt diesen Zins einen negativen Realzins (gezahlter Zins ist niedriger als Inflationsrate).

Theoretisch können die Zinsen natürlich weiter fallen bis hin zum negativen Nominalzins. Das hieße, der gezahlte Zins liegt unter null. Dagegen steht aber, dass dann die Bargeldhaltung eine weniger schlechte Rendite einbrächte, als die Kapitalanlage mit negativem Nominalzins.

Da das bei US-Staatsanleihen eher eine theoretische Möglichkeit ist, „müssten“ die Zinsen bald den Boden gefunden, die Kurse entsprechender Anleihen das Hoch erreicht haben und sich die Trends umkehren.

Staatsanleihen: Steigender Zins führt zu fallenden Kursen und umgekehrt

Bei Staatsanleihen handelt es sich um festverzinsliche Papiere, die zu einem Kurs gehandelt werden. Fällt nun der Zins, muss der Kurs steigen und umgekehrt. Ein einfaches Beispiel:

Nehmen Sie Anleihen mit der Laufzeit von 1 Jahr. Diese sollen am Ende der Laufzeit mit 100 Euro zurückgezahlt werden.

Liegt der Zins bei 3% muss der Kurs bei 97 Euro (gerundet) liegen.

Liegt der Zins bei 2% muss der Kurs bei 98 Euro (gerundet) liegen.

Liegt der Zins bei 1% muss der Kurs bei 99 Euro (gerundet) liegen.

Kurze Formel: Fallender Zins = steigender Kurs und umgekehrt.

US-Staatsanleihen: Zinsen mit neuem Tiefpunkt


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Die Zinsen fallen und fallen. Hier, bei den US-Staatsanleihen mit der Laufzeit von 10 Jahren, sehen Sie noch die herrlichen Zeiten (Jahre 1990 und 1994), als es mehr als 8% Zinsen gab, wenn Sie der US-Regierung für 10 Jahre Ihr Geld geliehen haben.

Heute erhalten Sie eine magere Rendite von 1,8%. Und wenn die US-Notenbank, die Fed, diese Papiere nicht kaufen würde, würde sie wohl niemand kaufen. Eine Ausnahme: Die Chinesen.

Exkurs: China „kauft“ die USA

Die Chinesen halten mittlerweile US-Staatsanleihen in Höhe von mehreren hundert Milliarden US-Dollar. Diese Käufe unterstützen natürlich auch den Kurs von US-Staatsanleihen und drücken auf den Zins. Es darf aber niemand glauben, die Chinesen machten das aus purer Freundlichkeit.

Aus chinesischer Sicht ist es eine geschickte Strategie. Während die USA ihr Geld in sinnlosen Kriegen im Irak und Afghanistan verpulvern, investiert China in die Zukunft und „kauft“ die Noch-Weltmacht Nr. 1.

Wie das geht, lernt in China jedes Kind in den sogenannten „36 Strategemen“. In China sind die „36 Strategeme“ Allgemeinwissen und werden in der Schule gelehrt.

China nutzt jahrhunderte alte Strategien

Die „36 Strategeme“ sind chinesische Kriegsstrategien aus dem 4. und 5. Jahrhundert. Heute geht es in diesen Strategemen allerdings nicht mehr um den Waffen klirrenden Krieg, sondern um geschickte Strategien, wie man sich Vorteile, z.B. im Wirtschaftsleben, erschafft.  Ich denke, hier passt das 10. Strategem:

„Hinter dem Lächeln den Dolch verbergen.“

Das bedeutet: Man wiegt den „Feind“ durch Freundlichkeit (Kauf seine Anleihen) in Sicherheit und greift ihn im Moment der Schwäche (USA schwächt sich selbst im Irak und in Afghanistan) an. Wobei sich hier aus chinesischer Sicht ein Krieg im herkömmlichen Sinne erübrigt. Die USA sind von China abhängig geworden. Umgekehrt gilt das sicher auch. – Aber der Exkurs bis hier soll genug sein, denn:

Das Thema wäre einer Doktorarbeit würdig. Titel: „Wie China mit Strategien aus dem 4. und 5. Jahrhundert die USA als Weltmacht Nr.1 ablöst.“

US-Staatsanleihen: Put-Optionen mit guten Gewinn-Chancen

In letzter Zeit haben die Chinesen ihre Käufe von US-Staatsanleihen zurückgefahren und zwischenzeitlich auch US-Staatsanleihen verkauft. Und die US-Notenbank hat nicht das QE3 (Quantitativ Easing) gestartet (Kauf weiterer US-Staatsanleihen), sondern das sogenannten „Twisting“: Verkauf von US-Staatsanleihen mit kurzer Laufzeit, dafür Kauf von US-Staatsanleihen mit langer Laufzeit.

Ein Zeichen für eine Trendwende. Nun wird der Zins nicht drehen, weil es „sein muss“ und schon garnicht, weil ich es will oder schreibe. Ein Chart, wie der oben stehende, kann noch eine ganze Zeit so weiter laufen. Der Trend zeigt seit Jahren abwärts – und solche Trends sind stark.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Der Trend wird vermutlich abrupt und dynamisch drehen, ja – möglicherweise mit einem deutlichen Kurssprung einhergehend. „Irgendwann“ wird es eine finanzpolitische Äußerung seitens der US-Notenbank oder eines chinesischen oder japanischen Politikers (auch Japan hält sehr hohe Anteile an US-Staatsanleihen) geben.

Dann steigt der Zins der US-Staatsanleihen und der Kurs fällt. Danach können Sie in Put-Optionen kaum noch einstiegen, denn sie werden schlagartig (zu) teuer.

Men Tipp: Ein paar langlaufende Put-Optionen auf US-Staatsanleihen ins Depot legen und „vergessen“. Diese Investition hat eine sehr gutes Chance-/Risikoverhältnis.

Für den Optionen-Profi bereite ich gerade einen entsprechenden Kauf vor.

Wenn Sie diesen Trade mit Put-Optionen auf US-Staatsanleihen mitmachen wollen, können Sie den Optionen-Profi so bestellen:

Gehen (scrollen) Sie in dieser E-Mail bis nach ganz unten. Ganz unten, direkt über dem Impressum, finden Sie den Hinweis: „Rainer Heißmanns Börsendienste“. Ein Mausklick darauf bringt Sie zum kostenlosen 30-Tage-Test des Optionen-Profi.

Zum guten Schluss: Am 26.09.1182 (nicht verifiziert), also heute vor 829 Jahren, kam Franz von Assisi, der Stifter des Franziskanerordens, zur Welt. Er sagte:

„Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“

Franz von Assisi wäre die Börse wohl zu weltlich gewesen. Und doch lässt sich sein Zitat auch bestens an der Börse umsetzen:

Wenn Sie an der Börse etwas Neues (z.B. Optionen) handeln wollen: Tun Sie das Notwendige, dann das was Sie können und bald zeigt sich: Das, was anfangs unmöglich erschien, wird schnell zur Selbstverständlichkeit. Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche, in der Sie das Mögliche tun.

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

26. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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