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US-Technologiegiganten schocken mit Quartalsbilanzen

Die politischen Börsen sind vorerst vorbei, die Blicke auf die Berichtsaison gerichtet – doch das macht die Stimmung in Frankfurt nicht gerade besser. Vor allem in den USA werden derzeit reihenweise Quartalsberichte vorgelegt.

Schwache US-Quartalsbilanzen

Während die Großbanken zuletzt mit zumeist soliden Gewinnen überzeugen konnten, sorgten die Technologiewerte am Dienstagabend eher für Schockstarre: Yahoo schrieb Verluste, Microsoft stürzte regelrecht ab und verbuchte das schwächste Quartal seiner Geschichte.

Anleger-Liebling Apple konnte Umsatz und Gewinn zwar weiter steigern, doch die starke Abhängigkeit vom Erfolg des iPhones ist vielen Börsianern ein Dorn im Auge. Noch scheint die Begeisterung der Apple-Anhänger ungetrübt, doch sollte der Siegeszug des iPhones irgendwann stoppen, dürfte es für das ganze Unternehmen – zumindest nach heutigem Stand – rapide bergab gehen.


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Gewinnmitnahmen drücken Dax ins Minus

Unter dem Eindruck dieser US-Vorgaben gingen Dax-Anleger am Mittwoch lieber in Deckung und strichen ihre Gewinne ein. Von denen gab es zuletzt reichlich: Seit seiner Griechenland-Talfahrt hat der Dax wieder kräftig zugelegt, da ist auch der Dämpfer des Tagesverlusts von 0,7 Prozent halbwegs verschmerzbar. Am Ende notierte das Barometer bei 11.520 Zählern.

Nur wenige Werte schafften im schwachen Umfeld den Sprung in die Gewinnzone. Die Dax-Spitze eroberte die Lufthansa mit einem Plus von 0,8 Prozent, gefolgt von Allianz und Deutscher Bank, deren Papiere um 0,6 beziehungsweise 0,3 Prozent vorrückten. Minimal zulegen konnten auch die Aktien der Münchener Rück und von Fresenius Medical Care.

Infineon abgestraft

Deutlich abgestraft wurde hingegen Infineon aufgrund der schwachen Zahlen der US-Technologieriesen. Die Infineon-Aktie verlor 6,3 Prozent und bekleidete damit mit einigem Abstand den letzten Platz im Dax.

Ebenfalls deutlich, aber nicht ganz so heftig fielen auch die Anteilsscheine von Lanxess und K+S ins Minus. Sie verbilligten sich um 2,3 und 2,7 Prozent.

Beobachter optimistisch

Trotz der jüngsten Gewinnmitnahmen sind die meisten Beobachter überzeugt, dass es für den Dax schon bald wieder bergauf gehen könnte – womöglich auch noch einmal über die wichtige 12.000er-Marke.

Zudem rechnen viele Analysten damit, dass die Bilanzen deutscher Unternehmen tendenziell positiv ausfallen dürften, sodass die schwächelnden Zahlen der US-Konzerne bald wieder in den Hintergrund rücken.

23. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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