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US-Wahlen: Das planen die Kandidaten

Die Schaukel-Börse geht weiter: Nach den Vortages-Verlusten konnte der deutsche Leitindex DAX heute um über 1% zulegen und kletterte auf 10.631 Punkte.

Die meisten Analysten erwarten bis zur US-Wahl eine DAX-Stagnation bei rund 10.500 Punkten.

Bereits am vergangenen Freitag habe ich Ihnen hier im „Schlussgong“ einen ersten Ausblick auf die am 8. November anstehende Präsidentschaftswahl in den USA gegeben.

Auch die Deutsche Bank hat sich zuletzt sehr ausführlich mit diesem Thema befasst und dabei u. a. die Wahlprogramme von Hillary Clinton und Donald Trump miteinander verglichen.

Hier die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten:

Eine Gegenüberstellung der Wahlprogramme von Clinton und Trump

Wie Sie wahrscheinlich schon erwartet haben, gibt es zahlreiche Unterschiede und wenige Gemeinsamkeiten:

Der Wahlkampf-Slogan von Donald Trump lautet „Make America Great Again“ (zu deutsch: „Mach Amerika wieder großartig“).

Und dieser Slogan spiegelt sich besonders in den Plänen Trumps im Bezug auf den Außenhandel wider.


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Um Amerika wieder großartig zu machen, will Trump die Brücken zu internationalen Handels-Partnern teilweise abbrechen.

Der Hintergrund: Auf diese Weise will Trump den US-Binnenmarkt vor äußeren Einflüssen schützen und somit stärken.

Wie radikal Trump in seinen diesbezüglichen Ansichten ist, verdeutlicht das folgende Beispiel:

Er bezeichnete die zulasten der USA ausfallende Außenhandels-Bilanz mit China (China exportiert mehr Waren und Dienstleistungen in die USA als andersherum) als den „größten Diebstahl der Weltgeschichte“ und China als „Währungs-Manipulator“.

Trump äußerte zudem, dass er sich im Falle seines Wahlsieges dafür einsetzen würde, diese Ungerechtigkeiten zu beheben – notfalls auch durch Strafzölle.

Hillary Clinton hat sich zwar gegen die Transpazifische Partnerschaft TPP und für eine Neuverhandlung des Nordamerikanischen Freihandels-Abkommens NAFTA ausgesprochen.

In Sachen Außenhandel ist sie jedoch deutlich gemäßigter eingestellt als ihr Konkurrent Trump.

Die Unterschiede in Sachen Steuern und Notenbank-Politik

Auch in anderen Bereichen gibt es deutlich mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten:

So will Trump beispielsweise die US-Notenbank-Chefin Janet Yellen nach dem Ende ihrer Amtszeit im Jahr 2018 sofort absetzen.

Der Grund: Er will jemanden an der Spitze der Fed, der der lockeren Geldpolitik ein Ende setzt. Clinton dagegen möchte die aktuelle Geldpolitik der Fed nicht verändern.

Beim Thema Steuern ist es vereinfacht gesagt so, dass Trump Spitzen-Verdiener und Unternehmen entlasten will und Clinton an den bestehenden Steuersätzen festhalten möchte.

Trump will den Spitzensteuersatz von knapp 40 auf 33% senken und die Körperschaftsteuer von 35 auf 15% kürzen.

Wie eingangs bereits erwähnt, gibt es jedoch auch ein paar Gemeinsamkeiten: So wollen beide etwa mittlere Einkommen entlasten.

Zudem bewegen sich beide in Sachen Infrastruktur-Investitionen zumindest in die gleiche Richtung:

Clinton will 275 Mrd. US-Dollar in Brücken, Tunnel und Flughäfen investieren, Trump sogar die doppelte Summe. Beide Kandidaten wollen also kräftig in Infrastruktur-Projekte investieren.

Ausblick

Im nächsten Teil dieser Serie erfahren Sie, welche Auswirkungen die US-Präsidentschaftswahl auf die amerikanische Volkswirtschaft und auf den US-Dollar haben könnte.

Zudem erfahren Sie, welche Auswirkungen auf den Aktienmarkt zu erwarten sind.

18. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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