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USA: Die traurige Wahrheit über den Schuldenberg

Die Konzentration auf die Euro-Krise hat einen weiteren Krisenherd etwas aus dem Blickfeld verschoben. Ich meine hier die Vereinigten Staaten von Amerika. Politisch ist die größte Volkswirtschaft der Welt wieder in vorderster Reihe aktiv.

Dieses Mal geht es um einen Militärschlag gegen Syrien nach den vermeintlichen Giftgasangriffen in dem Land.

Immerhin will jetzt Präsident Barack Obama die Zustimmung der amerikanischen Parlamentarier einholen, bevor es zu einem möglichen Vergeltungsschlag kommt.

Doch bei der Diskussion gerät auch die wirtschaftliche Situation des Landes völlig in den Hintergrund.

Wie schon so oft in der Vergangenheit nutzt Obama hier ein simples Stilmittel: Mit Kriegsrhetorik und einem Fokus auf Außenpolitik lenkt er von den innenpolitischen und hier vor allem wirtschaftlichen Problemen des Landes ab. Und diese Probleme sind größer als bisher angenommen.


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So sollen sich die gesamten Staatsschulden der USA schon jetzt auf 70 Billionen Dollar belaufen. Offiziell liegt der Wert hier bei rund 17 Billionen Dollar. Auch das ist schon extrem hoch.

Stellen Sie sich vor: Vor der Finanzkrise im Jahr 2007 mussten die Vereinigten Staaten nur mit Schulden in Höhe von 9 Billionen Dollar klarkommen. Damit hat sich durch die Folgen der Finanzkrise der Schuldenstand der USA fast verdoppelt.

In Wahrheit viel schlimmer: USA haben wohl 70 Billionen Dollar Staatsschulden

Doch eine Studie der University of California hat nun die tatsächlichen Staatschulden der USA eben mit 70 Billionen Dollar beziffert. In diese Berechnung fließen eben auch noch Schulden mit ein, die bislang noch nicht öffentlich freigeben worden sind.

Damit sind auch Maßnahmen der US-Notenbank gemeint, die in den vergangenen Monaten die Börsenkurse in den USA erst einmal angefeuert haben.

Doch was in den USA passiert ist eine Strategie, die eben zum Scheitern verurteilt ist: Man versucht dort, das Schuldenproblem mit noch mehr Schulden zu ösen.

Und weil dazu noch die Notenbank aktiv wird, fallen diese Belastungen aus den eigentlichen Staatschulden heraus. Und genau hier setzt eben diese neue Studie an und rechnet diese Belastungen mit hinzu.

Mit den jetzt errechneten 70 Billionen Dollar befindet sich diese Studie in einem ähnlichen Rahmen wie auch schon andere Studien zum Thema: So hat auch das Institute for Truth in Accounting einen Wert von 74 Billionen Dollar berechnet.

Sie sehen daran: Die Politiker versuchen schlicht und einfach die Schuldenberge vor uns zu verbergen. Doch das gelingt nur zum Teil. Doch ein Aufschrei bleibt derzeit aus. Das mag auch an den großen Zahlen liegen, die sich hinter den Schulden verstecken.

Bei Billionen Dollar schaltet der Verstand vieler Menschen aus. Aber nur noch mal zur Veranschaulichung: Die USA haben laut der aktuellen Studie Staatsschulden in Höhe von 70.000.000.000.000 Dollar.

2. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.