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USU Software: Starke Zahlen und positiver Ausblick

Heute Morgen hat die im baden-württembergischen Möglingen ansässige USU Software AG Vorabzahlen für das Geschäftsjahr 2014 vorgelegt. Bevor ich gleich im Detail auf die Zahlen eingehe, möchte ich Ihnen das Unternehmen kurz vorstellen.

Denn: Die USU Software AG ist ein (noch) relativ unbekannter Nebenwert, der an deutschen Börsen bislang eher ein Schattendasein führte.

Die USU Software AG im Kurzportrat

Das Unternehmen wurde im Jahr 1977 von Udo Strehl als „Udo Strehl Unternehmensberatung“ gegründet. Aus den drei Anfangsbuchstaben des ursprünglichen Namens ist später „USU“ geworden.

Herr Strehl ist bis heute Aufsichtsratsvorsitzender und Mehrheitsaktionär der USU Software AG. Er hält im Augenblick gut 48% der Anteile. Die USU-Gruppe ist nach eigenen Angaben der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge-Management-Software. Zu den Kunden zählen Marktführer aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft.

Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2014

Die USU Software AG hat gemäß den vorläufigen Geschäftszahlen im Jahr 2014 einen neuen Umsatz- und Ergebnisrekord erzielt. So stieg der Konzernumsatz organisch um 6% auf 58,9 Mio. Euro. Dieser Anstieg resultiert zu einem erheblichen Teil aus dem besonders margenstarken Auslandsgeschäft.


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Dieses ist im Geschäftsjahr 2014 um 78% auf 15,6 Mio. Euro angestiegen. Dementsprechend erhöhte sich der Auslandsanteil am Gesamtumsatz der USU Software AG von 16% im Vorjahr auf jetzt 26%.

Der operative Gewinn verdoppelte sich auf unbereinigter Basis annähernd von 3,4 auf 6,7 Mio. Euro. Bereinigt stieg das EBIT im Geschäftsjahr 2014 um 43% auf 7,3 Mio. Euro. Die Bereinigung berücksichtigt im wesentlichen Sondereffekte, die durch Übernahmen zustande kamen. So zum Beispiel Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Geschäftsjahr 2014 um 62% von 5,5 auf 8,9 Mio. Euro. Durch die Gewinnsteigerung im vergangenen Geschäftsjahr konnte die USU-Gruppe auch die Konzernliquidität (die flüssigen Mittel) von 14,2 auf 18,9 Mio. Euro ausbauen.

Die USU-Gruppe will weiter wachsen

Die Liquidität soll vor allem für das zukünftige organische Wachstum und weitere kleinere Übernahmen verwendet werden. Zugleich plant der Vorstand, die USU-Aktionäre gemäß der Dividendenstrategie der Gesellschaft an der insgesamt positiven Geschäftsentwicklung im Jahr 2014 zu beteiligen.

Den finalen Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinnes 2014 wird der Vorstand mit der Bekanntgabe der endgültigen Geschäftszahlen für das Jahr 2014 am 26. März 2015 veröffentlichen.

Positive Zukunftsaussichten

Für das laufende Geschäftsjahr ist der Vorstand optimistisch, wieder ein deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum zu erzielen. Der Vorstand erwartet einen Umsatz zwischen 64 und 68 Mio. Euro und einen operativen Gewinn (EBIT) zwischen 8 und 9,5 Mio. Euro.

Auch die mittelfristigen Aussichten sind nach wie vor sehr positiv: Der Vorstand geht aufgrund des starken Auslandsgeschäftes, der weiterhin hohen Potenziale im deutschen Kernmarkt sowie der wachstumsorientierten Übernahmepolitik der USU-Gruppe davon aus, auch die mittelfristigen Ziele erreichen zu können.

Diese sehen einen Umsatz von über 100 Mio. Euro bei einer auf über 15% ausgebauten Marge auf Basis des bereinigten operativen Gewinns (EBIT) bis zum Jahr 2017 vor.

Fazit: Die USU Software AG bleibt aus meiner Sicht eine Perle des deutschen Mittelstandes. Wenn Sie investiert sind oder sich für die Aktie der USU Software AG interessieren, sollten Sie allerdings darauf achten, ob das Unternehmen den zuletzt sehr erfolgreichen Kurs fortsetzen kann.

Wenn dies gelingt, steht weiteren Kurssteigerungen nichts im Wege und die Aktie dürfte Ihnen somit viel Freude bereiten. Gelingt dies jedoch nicht, ist aufgrund der etwas höheren Bewertung der USU-Aktie auch größeres Abwärtspotenzial vorhanden.

23. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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