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Value-Aktie des Monats: Coloplast

Alles begann vor über 50 Jahren, als die Krankenschwester Elise Sørensen mit ihrer Schwester Thora über deren Probleme nach einer Stomaoperation sprach.

Aus Angst, dass das Stoma in der Öffentlichkeit nässen könnte, wagte sich Thora nicht mehr aus dem Haus, was Elise dazu veranlasste, eine Lösung zu suchen. Das Ergebnis war eine ebenso einfache wie geniale Idee mit weitreichenden Konsequenzen: Der erste selbsthaftende Stomabeutel.

Einfache Idee mit großer Wirkung

Diese Idee würde ihrer Schwester – und vielen anderen in derselben Situation überall auf der Welt – die Möglichkeit geben, wieder ein normales Leben zu führen. Aber zunächst einmal musste der Beutel hergestellt werden.

Elise kontaktierte daher Aage Louis-Hansen, einen Fabrikanten von Kunststoffbeuteln, in der Hoffnung, dass er die Produktion übernehmen würde. Der lehnte jedoch ab.

Doch seine Frau Johanne erkannte den wahren Wert von Elises Idee. Das war die Geburtsstunde von Coloplast. Mit der Zeit expandierte der Konzern auch in andere Bereiche wie Inkontinenz-, Urologie-, Wund- und Hautversorgung.

Coloplast versteht die Patienten

Der Erfolg der Produkte beruht maßgeblich auf dem hohen Nutzwert und der Anwenderfreundlichkeit. Dies liegt an der engen Zusammenarbeit mit Anwendern und Pflegekräften. Diese werden von Anfang an in die Produktentwicklung einbezogen.


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Denn niemand weiß mehr über die Herausforderungen, die ein Stoma, ein Blasenproblem oder eine chronische Wunde mit sich bringt, als die Menschen, die tatsächlich davon betroffen sind. So kommt Coloplast zu Lösungen, die den spezifischen Bedürfnissen entsprechen

Demografischer Wandel – der Megatrend

Die Zahl der Betroffenen mit altersbedingten Problemen wächst mit dem Durchschnittsalter der Bevölkerung. Und das steigt in allen großen Industrienationen, vor allen in China und Japan.

Der demografische Wandel ist der Haupttreiber der Coloplast-Aktie. Ein Megatrend, wie die jüngsten Zahlen der Vereinten Nationen (UN) zeigen. Jeder zweite Mensch, der dieses Jahr auf die Welt kommt, wird aller Voraussicht nach seinen 100sten Geburtstag erleben.

Und die Bevölkerung in 64 Ländern der Welt wird 2050 zu einem Drittel aus Senioren bestehen – das Jahr, in dem es der UN zufolge mehr 60-Jährige als 15-Jährige geben wird.

Japan ist das einzige Land, in dem das Szenario bereits Realität ist und heute schon einer der wichtigsten Absatzmärkte für Coloplast. Außerdem steigt die Lebenserwartung der Patienten, und damit der Zeitraum, in dem Inkontinenzprodukte wie die von Coloplast benötigt werden.

Zweistelliges Wachstum

Für Coloplast ist das ein lohnender Trend, und der Produkterfolg spiegelt sich auch in den Ergebnissen wider. Umsatz und Gewinn der Dänen kennen nur eine Richtung: Aufwärts. Coloplast erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 12,4 Mrd. DKK.

Seit 2009 ist dieser um durchschnittlich 7,1% jährlich gestiegen. Im selben Zeitraum kletterte der Gewinn jährlich um 22,3%. Im Geschäftsjahr 2014 belief sich der Gewinn auf 2,4 Mrd. DKK. Die Umsatzrendite lag zuletzt bei 19,2% und dürfte im Geschäftsjahr 2015 auf knapp 26% steigen.

Besonders in den USA besteht weiteres Potenzial. Der Anteil am Geschäft mit Krankenhäusern ist deutlich höher als am freien Markt. Bei einem Ausbau des Vertriebsnetzes – etwa durch die Kooperation mit dem US-Großhändler Novation – könnte der Marktanteil bei Sanitätshäusern kräftig zulegen.

Ohne Worte

Coloplast erfüllt alle messbaren und allgemeinen Qualitätskriterien eines Value-Investments. Für uns gehört der Konzern mit zu den am besten aufgestellten Medizintechnikern Europas.

Zudem schlummern 1,6 Mrd. DKK für Übernahmen in der Kasse. Sollten sich keine passenden Objekte finden, könnten die Mittel über höhere Dividenden oder Aktienrückkaufprogramme an die Aktionäre zurückfließen und die Dividendenrendite auf rund 4% nach oben treiben.

Einen Vorgeschmack gab es bereits im Geschäftsjahr 2013 mit einer Verdoppelung der Dividende. Und 2014 lag die Ausschüttung sogar über dem Gewinn. Wer kann, der kann.

Ganz klar vorn

Wir haben gesagt, dass Coloplast an der Börse so ziemlich alles schlägt, was Rang und Namen hat – darunter Kursraketen wie Apple oder den Internetgiganten Google, die im 5-Jahres-Vergleich glasklar das Nachsehen haben.

Während Coloplast mit einer Kursrendite von 450% triumphiert, folgt Apple mit 330% und Google mit 104%. Gut 20% jährlich liegen immer noch drin.

27. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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