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VDAX Chart: Die Analyse

Die Schwankungsbreite eines Marktes oder einer Aktie bezeichnet man als Volatilität. Die Volatilität ist mithin Ausdruck des Unsicherheitsgrades der Marktteilnehmer und somit ein Sentimentindikator.

Der Volatilitätsindex VDAX misst täglich die Schwankungsbreite im DAX, dem europäischen Leitindex.

Der Chart zeigt die wöchentliche Kursentwicklung des Volatilitätsindex VDAX im Vergleich zum DAX von 1996 bis zum Analyse-Zeitpunkt unter Verwendung einer logarithmischen Skalierung der Preisachse.

VDAX Chart: VDAX gegen DAX von 1996 bis 2011, Wochenchart

VDAX: Chart in der Wochenanalyse

Der Volatilitätsindex VDAX lässt sich grob in Zonen einteilen: Werte bis 15 („Aufwärtstrendzone“) werden in der Regel in bullishen, also stark aufwärts gerichteten Marktphasen erreicht.


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Der Bereich zwischen 15 und 20 ist als „neutrale Zone“ anzusehen. Hier kommt es zu kleineren oder mittleren Auf- und Abwärtsbewegungen.

Stärkere Abwärtsbewegungen werden überwiegend von VDAX-Werten über 20 begleitet („Abwärtstrendzone“), sind also bearish einzuordnen.

Bei VDAX-Ständen oberhalb von 23 („Crash-Zone“) wächst die Gefahr eines Crashs (bei steigendem VDAX), zumindest jedoch beschleunigt sich in aller Regel die Abwärtsbewegung des Marktes.

Ein sinkender VDAX innerhalb der Crash-Zone kann mit kräftigen Aufwärtsbewegungen einhergehen, birgt jedoch das ständige Risiko eines heftigen Rückschlages an den Aktienmärkten.

Der Chart zeigt die tägliche Kursentwicklung des VDAX im Vergleich zum DAX von September 2008 bis zum Analyse-Zeitpunkt unter Verwendung einer logarithmischen Skalierung der Preisachse.

VDAX gegen DAX von 2008 bis 2011, Tageschart

VDAX Chart auf Tagesbasis

Bereits Mitte September 2008 stieg der VDAX kräftig an, stieß dabei in die Crash-Zone vor und signalisierte so frühzeitig Gefahren für den Aktienmarkt. Tatsächlich brach der DAX 2 Wochen später regelrecht nach unten weg.

Am 16. Oktober 2008 erreichte der Index mit 74,00 Punkten einen historischen Höchstwert. Seither bildete sich die Volatilität stetig zurück und untermauert damit einen sich deutlich erholenden Aktienmarkt.

Anfang Mai 2010 wurde der VDAX kurzzeitig aus der neutralen Zone in die Crash-Zone katapultiert.

Nachdem der VDAX im Dezember 2010 mit 15,77 ein neues Jahrestief markiert hat, wurde der alte Abwärtstrend vom Oktober 2008 wieder aufgenommen. Im Januar 2011 markierte der VDAX mit 15,59 den tiefsten Stand seit Dezember 2007.

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31. Januar 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.