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Venezuela löst Goldreserven auf

Krisenherde tauchen weltweit auf. Heute möchte ich Sie mitnehmen auf eine Reise nach Lateinamerika.

Dieser Teil der Erde spielt bei unserer Wahrnehmung nur eine kleine Rolle. Doch das könnte sich schon bald ändern.

Der Grund dafür ist Venezuela. Das ölreiche Land steht vor dem finanziellen Kollaps.

Letztes Signal für die extrem verfahrene Situation für das Land: Nun werden im großen Stil die eigenen Goldreserven verkauft

Nach Angaben der Financial Times hat Venezuela im 1. Quartal 2016 allein 40 Tonnen Gold verkauft.


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Damit versucht die Regierung unter Präsident Maduro einige Löcher zu stopfen, um so den finanziellen Kollaps des Landes zu verhindern.

Die massiven Verkäufe haben immerhin Einnahmen von 1,7 Mrd. Dollar gebracht. Das hört sich zunächst einmal nach viel an, es reicht aber bei Weitem nicht aus.

So muss die Regierung in Venezuela und der staatliche Ölkonzern PDVSA noch in diesem Jahr Kredite im Gesamtwert von 6 Mrd. Dollar zurückzahlen.

Viele Experten sehen es als einzigen praktikablen Weg an, dass Venezuela weiterhin die Goldreserven am Markt zu Geld macht, um so frische Liquidität zu bekommen.

Noch hat Venezuela mehr als 12 Mrd. Dollar Goldreserven – wie lange noch?

Nach offiziellen Zahlen sind immerhin noch Goldreserven im Marktwert von rund 12 Mrd. Dollar vorhanden. Diese aktuellen Verkäufe entbehren zudem nicht an Ironie.

So hatte Maduros Vorgänger der charismatische Präsident Hugo Sanchez erst ab 2011 begonnen massiv Goldbestände aufzubauen, damit sein Land unabhängiger vom verhassten US-Dollar agieren könnte.

Nun sind es gerade die Auslandschulden, die Venezuela zu dem rigiden Schritt veranlasst haben und die massiven Goldverkäufe veranlasst haben.

Wie so oft, spielt auch hier China eine extrem wichtige Rolle. Hier hat China mit Ländern wie Venezuela Vereinbarungen getroffen, dass die ausstehenden Kredite eben mit Öl  bezahlt werden.

Das ist auch ein Grund, warum China zuletzt von Öl beinahe überschwemmt wurde – denn Länder wie Venezuela mussten vielmehr Öl liefern, als noch vor 2 Jahren bei einem Ölpreis von 100 Dollar pro Barrel.

Jetzt löst das Land eben die Goldreserven auf. Ob das reicht, um den Kollaps zu verhindern wird sich erst noch zeigen.

Mir zeigt die aktuelle Situation aber schon eins: Krisenherde gibt es weltweit und es heißt einfach weiter wachsam bleiben.

31. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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