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Verarmung in den USA offensichtlich: Lebensmittelkarten-Anstieg

Immer mehr Menschen in den USA werden arbeitslos, immer mehr verarmen.

Deutlich wird dies an den neusten Daten zu Lebensmittelkarten, denn diese steigen an.

Das US-Landwirtschaftsministerium (das Sie in den USA unter „United States Department of Agriculture“) finden, hat die neuesten Zahlen veröffentlicht. Diese beziehen sich erst auf den Monat Mai, sind aber dennoch alarmierend. Die Zahl ist im Mai um 222.157 Menschen angestiegen. Damit ist die Gesamtzahl auf Rekordniveau:

46,4968 Millionen Menschen nach 46,27 Millionen sind inzwischen auf diese Form der Unterstützung angewiesen, nachdem die Regierung schon diesen Umstand zum Anlaß genommen hatte, gegen die Verarmung anzukämpfen. Vergeblich, wie der weitere Anstieg leider eindrucksvoll mal wieder nachweist.Grund dafür sind die Arbeitslosenzahlen.


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Arbeitslosigkeit in den USA schwillt nochmal weiter an

Die Zahl der Arbeitslosen aus den offiziellen Statistiken, die weiter ansteigt, ist die eine Seite. Die andere bezieht sich auf eine Vielzahl an Menschen, die offiziell oder inoffiziell gewollt gar nicht mehr in den Statistiken geführt werden. Wer dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht, wird nicht mitgezählt.

Inoffiziellen Statistiken zufolge sind in den USA mittlerweile knapp 20% aller Arbeitsfähigen arbeitslos, während die Zahl offiziell immer um 10% herum hin- und herpendelt. Die Bedingungen sind vor allem auch für die gültigen Bezieher nicht gerade erfreulich. Denn dabei dreht es sich um eine Summe von 132,95 Dollar pro Person (monatlich).

Grundlage ist das Programm „Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP). DieZahlen sind schon offiziell etwa auf dem Niveau des Rekordmonats Dezember 2011. Beachtlich aber ist vor allem der Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat, dabei ging es um 1,09 Millionen neue Bezieher nach oben.

  • Dabei wird das Programm auch für den Staat zusehends zur Belastung. Denn inzwischen müssen die USA monatlich 6,2 Milliarden US-Dollar dafür aufwenden. Dies sind jährlich hochgerechnet fast 75 Milliarden. Alleine die Zinskosten dafür dürften sich unseren Schätzungen nach auf etwa 2 Milliarden belaufen.
  • Dies wären immerhin 65 Dollar Zinskosten pro Bürger oder 150 pro Haushalt – alleine an Zinsen für das Lebensmittelprogramm.Gegenüber 2008 haben sich die Kosten des Staates – und damit der Bevölkerung – mehr als verdoppelt.
  • Im Vergleich zu 2000 sind 29 Millionen Bezieher dazugekommen, also etwa das 1,5fache. Nebenher schafft der Dow Jones in etwa das damalige Niveau, so dass der Eindruck entsteht, die Wirtschaft sei intakt.

GeVestor meint: Die Zahlen sind alarmierend, weil die Dynamik so hoch ist. Eine Verdopplung innerhalb von vier Jahren zeigt, wie schnell die Krise sich entwickelt und wie umfassend die Geldmittel wachsen müssen. Sie schützen sich weiterhin am besten mit Sachwerten – Gold, Immobilien und Aktien. Diese werden zu den Gewinnern zählen.

30. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.