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Verkehrte Welt bei Apple: Aktie nach starken Zahlen unter Druck

Gestern Abend nach Börsenschluss an der New Yorker Wall Street legte der Technologieriese Apple seine Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Obwohl Apple aus meiner Sicht überragende Zahlen präsentierte geriet die Apple-Aktie im nachbörslichen Handel deutlich unter Druck.

Details zu den Zahlen und die Hintergründe, warum die Aktie trotz guter Zahlen nachgab, erfahren Sie jetzt.

Die guten Apple-Quartalszahlen im Überblick

Vor allem die nach wie vor sensationellen Verkaufszahlen beim Apple-Handy iPhone bescherten dem Konzern einen deutlichen Umsatz- und Ergebnissprung. Doch der Reihe nach: Apple verkaufte im zurückliegenden Quartal insgesamt 47,5 Mio. iPhones. Das waren 35% mehr als im Vorjahr!


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Unter anderem dieser bemerkenswert positive iPhone-Absatz sorgte dafür, dass Apple im vergangenen Quartal den Umsatz um rund ein Drittel auf 49,6 Mrd. US-Dollar steigern konnte. Mit einem Gewinn von 10,7 Mrd. US-Dollar verdiente Apple zuletzt ganze 38% mehr als im Vorjahreszeitraum.

Zusätzlich positiv wirkt sich die Tatsache aus, dass der durchschnittliche Verkaufspreis eines iPhones im zurückliegenden Quartal gestiegen ist. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag im vergangenen Quartal bei 660 US-Dollar. Das waren 99 US-Dollar mehr als vor einem Jahr – und ohne die Auswirkungen der Dollar-Stärke wären es noch 24 US-Dollar mehr gewesen, wie Finanzchef Luca Maestri betonte.

Was die Analysten störte

Die Analysten, die enttäuscht auf das Zahlenwerk von Apple reagierten, störten sich an folgenden Punkten: Erstens hatten einige Analysten mit einem noch größeren iPhone-Absatz gerechnet. Statt der tatsächlich verkauften Anzahl von 47,5 Mio. Stück rechneten sie mit einem Absatz von bis zu 49 Mio. Geräten.

Zweitens störten sich einige Analysten daran, dass Apple keine konkreten Absatzzahlen zur Apple Watch nannte. Konzernchef Tim Cook sprach lediglich von einem „großartigen Start“ für die Apple Watch, der die eigenen Erwartungen übertroffen habe. Konkrete Zahlen wolle das Unternehmen vorerst nicht nennen, um der Konkurrenz möglichst wenige Informationen bekanntzugeben.

Warum einige Analysten aus meiner Sicht zu kritisch sind

Zum Thema Apple Watch sagte der Apple-Finanzchef Luca Maestri gegenüber der „New York Times“ noch folgendes: In den ersten 9 Wochen seien mehr Uhren verkauft worden als vom iPhone oder vom Tablet-PC iPad im gleichen Zeitraum nach dem Verkaufsstart.

Apple-Chef Tim Cook betonte zudem, dass Apple im Juni mehr Uhren verkaufte als in den beiden Monaten zuvor und widersprach damit den Einschätzungen einiger Analysten, die von einer Abschwächung des Absatzes berichteten.

Ich habe den Eindruck, dass einige Analysten bewusst nach einem oder mehreren Haaren in der Suppe gesucht haben. Auch die Kritik an den Verkaufszahlen des iPhones kann ich nicht verstehen. Für mich fiel der Absatz eher stärker aus, als ich es erwartet hätte – zumal im Herbst wohl die Updates der aktuellen iPhone-Generation anstehen.

Apple-Aktionäre sollten sich daher nicht davon beirren oder gar verunsichern lassen, dass die Apple-Aktie negativ auf die Zahlen reagierte. Denn: Selbst wenn die Kritik teilweise berechtigt ist, ist die Apple-Aktie angesichts der Wachstumsraten des Unternehmens und des riesigen Geldberges auf dem Apple sitzt nach wie vor alles andere als zu teuer.

22. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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