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Verlierer des Vorjahres: die gefährliche Aktien-Strategie 2012

  • Wer die Einzelauswahl von Aktien scheut, kann zwischen zahlreichen mechanischen Strategien wählen.

2012 ist diese Vorgehensweise besonders lukrativ, weil Aktien oft in die gleiche Richtung gelaufen sind.

Das heißt: Zahlreiche Werte wurden einfach abgestraft, ohne dass es einen wirtschaftlichen Hintergrund dafür gegeben hätte. Das bedeutet auch: Wer dann „mit einem Kamm“ über alle Aktien schert, wird mit den richtigen Kennzahlen gute Werte fast von allein finden können.

Eine der Strategien überzeugt uns heute jedoch nicht. Dies ist die „Trendumkehr-Strategie“.


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Das heißt: Setzen Sie dabei auf die Verlierer von gestern, werden Sie zu den Gewinnern von morgen gehören. So lautet die einfache Regel.

Im vergangenen Jahr hat beispielsweise Commerzbank deutlich verloren und würde demnach zu einem der Gewinner 2012. Bis dato stimmt dies auch – nur wie sind die Verhältnisse dauerhaft?

Vorsicht vor zu großem Optimismus

Wer auf diese Strategie setzt, muss eine Menge Optimismus mitbringen. Denn: Sie setzen dann darauf, dass die Börse sich schlicht geirrt hat und in einem Rundumschlag stets Aktien nach unten prügelt, um genau diese Papiere dann wieder nach oben zu holen.

Das bedeutet: Sie setzen dann auf den Zufall, der die Kurse machen soll. Wir meinen: in der Regel haben Verlierer-Aktien einen gravierenden Nachteil, der genau dazu führt, dass diese Papiere verloren haben.

  • In der Regel sind dies schlechte Nachrichten bezogen auf die Kapitalausstattung oder
  • auf die Geschäftsaussichten für das darauf folgende Jahr. Dies würde dann im aktuellen Jahr dazu führen, dass diese Werte wieder steigen müssten.
  • Oft hat ein Verlierer-Unternehmen auch Schwierigkeiten auf der reinen Absatz-Seite. Dies traf etwa die finnische Nokia – und kaum jemand käme auf die Idee, dem Unternehmen dauerhaft gute Aussichten zuzuschreiben.

Vor allem aber wird es für die Verlierer-Aktien eng, wenn die Konjunktur nicht wie erwartet anziehen sollte. Die Börsen haben im vergangenen Jahr vor allem die Werte heruntergestuft, die unter den damals schlechteren Konjunktur-Aussichten leiden würden.

Mechanische Strategien: Dividenden bieten bessere Orientierung

Wer auf mechanische Strategien ohne Einzelauswahl-Zwang setzt, fährt mit anderen Strategien besser. Dies ist beispielsweise die „O-Higgins-Strategie“, nach der Sie die fünf Aktien aus einem Index aussuchen, die zum einen die höchste Dividendenrendite aufweisen und zum anderen optisch günstig sind.

GeVestor meint: Die neuesten Daten zeigen, dass die Strategie auch 2012 erfolgreich sein kann. Ein Hinweis: In der Aktien-Analyse finden Sie jeweils die neueste Auswahl dieser Strategie sowohl für den Dax als auch den Dow Jones.

Besonders die Auswahl auf deutsche Aktien ist in den vergangenen Jahren in der Regel sehr erfolgreich gewesen. Setzen Sie daher nicht auf gefährliche Strategien wie die „Verlierer-Umkehr“.

7. Februar 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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