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Vermieter: Neue Vermietungsrisiken in den nächsten Jahren

Mit Immobilien lässt sich immer noch eine vergleichsweise hohe Rendite erzielen. Denn:

Angesichts der Eurozonen-Beschlüsse ist es wichtig, in Sachwerte zu investieren. Achtung:

Die Inflation in Deutschland wird mit den zunehmenden Euro-Geldmengen noch einmal anziehen. Derzeit liegt der Wert für die Preissteigerung bei weniger als ungefähr 2%. Aber in den kommenden Monaten fließt das Geld zur "Rettung" der gefährdeten Ländern in dreistelliger Milliardenhöhe. Dies bedeutet auch:

Sachwerte verkörpern Eigentum, das Sie in Krisenzeiten bei höheren Preisen gegen mehr Geld veräußern können – so die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. Dies hat in den meisten inflationären Phasen auch für Immobilen geklappt. Vorsicht aber vor zu hohen Werten, die jetzt bereits entstanden sind – aufgrund der niedrigen Zinsen.


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Immobilienpreise in Hamburg oder Frankfurt hoch

So sind die Preise in und um Frankfurt oder in und um Hamburg bereits stark gestiegen. Wer dies nicht einkalkuliert, könnte bei steigenden Zinsen in eine Immobilienfalle laufen. Denn sind die Kredite zu hoch und müssen dann in späteren Jahren mit höheren Zinsen abelöst werden, drohen Unterfinanzierungen bezogen auf die Werte und Sicherheiten.

Zudem wird die Vermietung in vielen Regionen langfristig nicht mehr so attraktiv sein, wie Vermieter dies bis dato einkalkuliert haben. Es gibt inzwischen einen neuen Vermietungsspiegel der HSH Hamburg, aus dem hervorgeht, dass das Vermietungsrisiko steigt. Hier zu den Fakten:

  • In Hamburg ist das Vermietungsrisiko auf einer Skala von 0 bis 14 für das Jahr 2011 mit 3,5 bewertet worden. Schon 2014 wird es um 0,2 Prozentpunkte ansteigen – auf 3,7. Damit ist es noch vergleichsweise gering.
  • Höher ist das Risiko in einer Metropole wie München. Die Punktzahl lautet derzeit 7,4 und wird über 7,6 im Jahr 2013 dann bis 2014 auf 8,3 anziehen. Damit steigt das Risiko im Ranking der Bank von "gering" auf "mittel".
  • In den östlichen Bundesländern ist das Risiko einer schlechten oder unwirtschaftlichen Vermietung besonders hoch. So beträgt es in dieser 14er-Skala in Leipzig jetzt schon 13,4 und wird sich bis zum Jahr 2014 nahezu auf diesem Niveau stabilisieren. Das heißt: 12,9 ist der Maßstab.
  • Insgesamt ist das Vermietungsrisiko in Deutschland nach Maßgabe dieses Rankings relativ hoch gworden. Es notiert bei 8,9 und hat damit die Bewertung "mittel". Bis zum Jahr 2014 wird dieser Faktor auf 9,1 ansteigen, so die HSH Nordbank in dieser Studie für die Welt-Zeitung.

GeVestor meint: Die Immobilien-Preise sind in den vergangenen Jahren gestiegen, die Einkommen vergleichsweise geringer. Damit steigt das Vermietungsrisiko. Wir meinen: günstige Zinsen sind nach wie vor ein blendendes Argument, um in Immobilien zu investieren. Wer nachfolgend höhere Werte akzeptieren muss, dessen Rendite sinkt.

Die Immobilienrendite dürfte jetzt noch bei 4% bis 5% liegen – und Immobilien haben den Vorteil, dass Preissteigerungen im Rahmen einer Inflation auch das eigene Objekt wertvoller werden lassen.

3. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.