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Vermögensverwalter mit Schwellenland-Fantasie

Manche Unternehmen tragen einen großen Namen – wie der Schweizer Finanz-Dienstleister Julius Bär.

Wie wichtig eine starke Marke und eine lange Tradition auch im Geschäft mit vermögenden Kunden ist, zeigt das Unternehmen aus der Schweiz eindrucksvoll.

Die Julius Bär Gruppe ist in der Vermögensverwaltung und Anlageberatung tätig.

Dabei konzentriert sich das 1890 gegründete und in der Schweiz ansässige Unternehmen auf wohlhabende Privatkunden und Family Offices sowie externe Vermögensverwalter.

2015 wurde die Integration der Vermögensverwaltungs-Aktivitäten außerhalb der USA von Merrill Lynch abgeschlossen.

Julius Bär kauft fleißig zu

Julius Bär wurde 2015 von einer Strafzahlung an die US-Behörden belastet. In einem Steuerstreit musste die Bank 547 Mio. $ zahlen. Deshalb ging der Gewinn um 66,5% auf 122 Mio. SFr zurück.


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Der Umsatz stieg hingegen um 5,8% auf 2,7 Mrd. SFr. Das verwaltete Kundenvermögen wuchs um 3,1% auf 299,7 Mrd. SFr. 2015 war durch Übernahmen geprägt.

Der durch das Niedrigzins-Umfeld ausgelöste Margendruck befeuert eine Konsolidierungs-Welle in der Branche.

Im Januar wurde Merrill Lynchs Vermögensverwaltungs-Geschäft außerhalb der USA aufgekauft.

Zudem wurden die Leumi Private Bank und Fransad Gestion in der Schweiz übernommen.

Eine 40%-Beteiligung an der mexikanischen NSC Asesores sowie der Ausbau der Beteiligung an Kairos auf 80% runden die Einkaufswelle ab.

Dividende ist wieder auf Kurs

Weitere Übernahmen sollen folgen. So ist Julius Bär ins Bieter-Rennen um das Asien-Geschäft von Konkurrent Barclays eingestiegen.

Der Wert der Vermögensverwaltung wird auf rund 600 Mio. $ geschätzt. Die größten Herausforderungen bleiben die Negativ-Zinsen sowie der starke Schweizer Franken.

Deshalb plant Julius Bär die Erhebung von Strafzinsen für hohe Guthaben auf den Konten der Bank, um dem Kostendruck entgegenzuwirken.

Zunächst soll die Gebühr nur für institutionelle Kunden eingeführt werden. In einem zweiten Schritt könnten Privatkunden folgen.

Aktionäre profitieren dagegen stärker:

Die Dividende wird um 10% auf 1,10 SFr angehoben. Zudem stellt das Management weiter steigende Dividenden in Aussicht. Pro Jahr sollen 40% des bereinigten Konzerngewinns ausgeschüttet werden.

Julius Bär: Chancen aber auch Risiken

Wir erwarten eine durchschnittliche Kursentwicklung. Neben dem klaren Bekenntnis zur Dividende überzeigt uns auch der Expansionskurs und vor allem auch der Fokus auf Schwellenländer.

In diesen Märkten Kunden zu gewinnen, könnte das Geschäft von Julius Bär auf eine neue Stufe heben.

Trotzdem bleiben Risiken: Der Finanzplatz Schweiz ist zunehmend in Gefahr und auch das Niedrigzins-Umfeld zwingt Vermögensverwalter zu innovativen Lösungen.

16. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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