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Versicherungs-Aktien: Die Märkte sind insgesamt unterversichert

Bezogen auf die Anzahl der Ereignisse war 2015 ein katastrophenreiches Jahr.

Mehrere schwerwiegende Naturkatastrophen wie Stürme, Hurrikane, Erdbeben, Überschwemmungen und Waldbrände kosteten 26.000 Menschenleben, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Allein das Erdbeben in Nepal kostete 9.000 Menschen das Leben.

Der wirtschaftliche Schaden wird auf mehr als 6 Mrd $ geschätzt, wovon jedoch nur rund 160 Mio $ versichert waren. Wie die geringe Versicherungsdurchdringung in Nepal illustriert, dürfte die Nachfrage nach Versicherungen langfristig weiter steigen.


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Während der Anteil der Menschen und Vermögenswerte, die durch Katastrophen gefährdet sind, stetig zunimmt, sind die Märkte, insbesondere in Schwellenländern, weiterhin unterversichert. Davon wird die Versicherungsbranche langfristig profitieren können.

Historisch unterdurchschnittliche Schäden im Wert von 85 Mrd $

Nach vorläufigen Schätzungen beliefen sich die Schäden aus Natur- und „man-made“-Katastrophen im Jahr 2015 auf rund 85 Mrd $. Dies liegt unter dem Vorjahreswert von 113 Mrd $ und deutlich unter dem 10-Jahres- Durchschnitt von 192 Mrd $. Die Höhe der versicherten Schäden betrug rund 32 Mrd $, verglichen mit 35 Mrd $ im Vorjahr.

Während die Versicherungsschäden aus Naturkatastrophen geringer ausfielen, verursachten „manmade“- Katastrophen insgesamt höhere Schäden. Den größten Schaden stellten die Explosionen im Hafen von Tianjin (China) dar.

Aufgrund der im historischen Durchschnitt geringen Schäden verdienten die Versicherer im abgelaufenen Jahr relativ gut. Im Gegenzug führen sinkende Schäden jedoch zu Preisrückgängen bei Neuabschlüssen, was die Ertragsaussichten eintrübt. Zudem sind die Kapitalanlageergebnisse rückläufig.

Positive Entwicklung der Rückversicherer

Durch Überkapazitäten sind die Preise für Rückversicherungen seit Jahren unter Druck und schmälern damit die Marge. In diesem anspruchsvollen Umfeld hat die Munich Re erfreuliche Zahlen präsentiert. Im Geschäftsjahr 2015 wurde mit einem Gewinn von 3,1 Mrd € das sehr gute Vorjahresergebnis fast wieder erreicht. Belastend wirkte das Geschäftsfeld des Erstversicherers ERGO mit einem Verlust von 200 Mio €.

Munich Re rechnet aber damit, dass die Konsolidierung in der Branche anhält. Marktanteile hat Munich Re an neu fusionierte Unternehmen bisher nicht verloren. Mittelfristig ist der Trend sogar positiv für den nach Einnahmen weltweit größten Rückversicherer – die Fusionen mittlerer und kleinerer Rückversicherer nehmen Überkapazitäten aus dem Markt und mindern den Wettbewerb.

Nach den 2014 eingeleiteten Maßnahmen hat sich die Sparte Leben & Gesundheit der Swiss Re im Geschäftsjahr 2015 mit einem deutlich verbesserten operativen Ergebnis in die schwarzen Zahlen zurückgemeldet.

Auch dank der überraschend geringeren Katastrophenschäden steigerte die Swiss Re ihren Gewinn kräftig um 31% auf 4,6 Mrd $. Die Prämien und Honorareinnahmen waren leicht rückläufig, was vor allem auf ungünstige Wechselkursentwicklungen zurückzuführen ist. Legt man konstante Wechselkurse zugrunde, stiegen die Prämien und Honorareinnahmen um 4%.

30. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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