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VF Corporation: Marktführer bei Jeans in den USA

Wie schnell VFC seine Zukäufe auf Vordermann bringt, zeigt sich an der Timberland-Übernahme vor 4 Jahren.

Der Umsatz stagnierte damals auf 2006er-Niveau, die Margen waren im Sinkflug und der Marktanteil schwand dahin.

Heute liegt der Umsatz um 12% höher, die Margen mit 13% um ganze 5 Prozentpunkte über dem 2011er-Level und Timberland damit auf Zielkurs von gut 3 Mrd. $ Umsatz bis 2019. Die für ihre gelben wasserdichten Arbeitsschuhe bekannte Marke entpuppt sich damit als weiterer Gewinnbringer im Konzern.

Das Konzept

Mit der Übernahme hatte es VFC auf den Markennamen abgesehen. Synergien im Konzern halfen anschließend, Produktlinien, Design, Marketing und Vertrieb zu optimieren.

Diese erfolgreiche Strategie führte in den vergangenen 5 Jahren im Schnitt zu einem Umsatzwachstum von 8% jährlich. Der Gewinn kletterte durchschnittlich um 13% pro Jahr. Größter Treiber ist der Verkauf über das Internet.


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Wieder ein starkes Jahr

VFC überzeugte auch im Geschäftsjahr 2014. Der Umsatz kletterte um 8% auf 12,3 Mrd. $. Erneut sorgte das Segment „Outdoor & Action Sports“ mit den Marken The North Face, Timberland und Vans für solide Zuwächse beim Umsatz und Ergebnis.

Der Umsatz in diesem Segment stieg um 13% auf 7,2 Mrd. $. Zudem legte VFC im Auslandsgeschäft vor allem dank starker Zuwächse in Asien und Europa deutlich zu. Auch die Online- Erlöse wuchsen überdurchschnittlich.

Beim bereinigten Ergebnis konnte sich der Konzern dank höherer Margen klar verbessern. Das operative Ergebnis wuchs um 11% auf 1,8 Mrd. $. Unterm Strich stieg der bereinigte Gewinn um 14% auf 3,10 $ pro Aktie.

Jubelnde Aktionäre

Die Aktionäre waren begeistert und katapultierten den Aktienkurs auf ein neues Allzeithoch. Und überhaupt hangelt sich der Kurs von einem Rekord zum nächsten. Seit 1985 verbuchten Anleger ein Kursplus von sage und schreibe rund 3.500%.

Rechnet man die Dividende hinzu, die VFC seit 41 Jahren ununterbrochen zahlt und regelmäßig erhöht, liegt die Gesamtrendite bei annähernd 7.700%. In den USA zählt VFC zu den Dividenden- Aristokraten und ist als solcher eine der beliebtesten Aktien in den USA. Die aktuelle Dividendenrendite von 1,45% ist nicht gerade üppig.

Der Grund dafür ist, dass der Aktienkurs noch schneller steigt als die Ausschüttung. So legte die Dividende in den vergangenen 5 Jahren um 75% zu, während der Kurs um 340% nach oben schnellte. Damit es auch in Zukunft so weitergeht, hat VF seine Innovationskompetenz nochmals gestärkt.

Der Konzern verkündete die Berufung von Sudhakar Puvvada auf den neu geschaffenen Posten des Vice President für das Global Jeans Innovation Center. Er soll das kürzlich eröffnete Innovationszentrum in Greensboro leiten. Entsprechende Zentren für Performance Apparel und Footwear hatte VFC bereits 2013 gegründet.

40% unter Wert

Die Aussichten für neues Wachstum sind gut. Vor allem das Outdoor- und Sportsegment – ein Großteil des VFC-Geschäfts – erlebt geradezu einen Kundenansturm. Bei VFC sieht man den Anteil der Sparte am Konzernumsatz bis 2017 von derzeit 56 auf 66% steigen. Zusätzlich sollen 1,3 Mrd. $ durch Zukäufe in die Kasse kommen. Doch was ist davon schon alles im Aktienkurs enthalten?

Denn ein 2015er- Kurs-Gewinn-Verhältnis von 23 liegt ganz klar über dem historischen Mittel. Das höhere Umsatz- und Margenpotenzial rechtfertigt einen Bewertungsaufschlag. Unser altbewährtes Rechenmodell spuckt sogar einen fairen Kurs von 109 $ aus.

Und mit den Renditeberechnungen kommen wir auf eine durchschnittliche jährliche Kursrendite von rund 11%. Dazu kommt noch die Dividende. VFC ist nicht nur eine astreine Trendaktie, sondern erfüllt auch die meisten Valuekriterien.

27. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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