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Vielen Rohstofffirmen geht das Geld aus – Was bedeutet das für die Branche?

Wie sieht es mit den weiteren Chancen für den Rohstoffsektor aus? Das ist eine der zentralen Fragen auf der weltweit größten Rohstoffmesse in Toronto in diesen Tagen. Zahlreiche Experten widmen sich diesem Thema.

Dazu gehört auch John Kaiser, der Gründer von Kaiser Research. Seiner Einschätzung nach steht die große Bereinigung im Rohstoffsektor noch bevor. In einer aktuellen Analyse der Finanzlage des Rohstoffsektors hat er erschreckende Ergebnisse zu Tage gefördert.

Bezogen auf den Börsenplatz Kanada haben über 700 Firmen ein negatives Umlaufvermögen. Knapp 300 Firmen schaffen nur ein Umlaufvermögen im Wert von maximal 500.000 Dollar. Weitere 550 Unternehmen können auf ein Umlaufvermögen zwischen 500.000 und 20 Millionen Dollar zurückgreifen.


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Laut Kaiser wird es genau diese Gruppe sein, die die aktuelle Marktphase gut überstehen wird. Laut Kaiser schieben Firmen mit dem negativen Umlaufvermögen ausstehende Zahlungen von rund 3 Milliarden Dollar vor sich her. Dazu gehören Zahlungen für das eigene Personal aber auch an Dienstleister.

„Dieses Geld wird niemals in bar zurückgezahlt werden“, sagt John Kaiser. Seiner Einschätzung nach werden die Firmen weiter neue Aktien ausgeben und am Ende werden nicht nur diese Forderungen sondern auch die dazu gehörenden Unternehmen verschwinden.

Ein zweiter wichtiger Trend, den Kaiser ausmacht ist die deutlich größere Verantwortung der Junior Firmen im Rohstoffsektor. In der Vergangenheit war es lange Zeit doch so: Kleine Firmen sorgten für die Entdeckung von neuen Vorkommen. Nach der Vorlage einer attraktiven Ressourcenschätzung begann im Idealfall schon ein Bieterkampf um das Unternehmen.

Kleine Firmen müssen mehr Verantwortung übernehmen – das erhöht das Risiko

Heute sind laut John Kaiser die kleinen Firmen gezwungen, ihre Projekte viel weiter voranzutreiben – in den meisten Fällen bis zur Machbarkeitsstudie. Das erfordert einen sehr viel größeren Kapitalbedarf und dauert auch entsprechend länger.

Heute ist es eben keine Seltenheit mehr, wenn Projekte von der Entdeckung bis zur Produktion zwölf oder 14 Jahre brauchen. Hier benötigen die kleinen Firmen einen langen Atem und immer wieder frisches Kapital

Bei einer sowieso schon angespannten Marktlage können Sie sich gut vorstellen, dass sich hier nur die besten Unternehmen auch wirklich durchsetzen. Weitere Einschätzungen und Trends aus Toronto lesen Sie hier im weiteren Verlauf der Woche.

3. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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