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Villeroy & Boch ist solide und sicher

Gutes Geschirr ist schon lange kein Thema für ältere Herrschaften mehr.

Spätestens nach den ersten Berufsjahren wollen auch junge Leute Qualität für besondere Anlässe im Schrank haben.

Auch in deutschen Badezimmern geht der Trend zu mehr Komfort und Klasse.

Villeroy & Boch (V&B) bietet sowohl edles Porzellan als auch Fliesen und Badezimmer-Zubehör an und ist ein bedeutender Hersteller von Fliesen, Sanitär und Bad-Ausstattungen.

Weitere Geschäftsfelder sind Glas-, Porzellan- und Keramik-Geschirr, die in dem Bereich Tischkultur zusammengefasst sind.

Deutschland ist der wichtigste Absatzmarkt. Durch Akquisitionen in Frankreich, Schweden und Italien wurde die Marktstellung in Europa verbessert.


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Niedrige Energiepreise wirken sich positiv aus

V&B hat im 3. Quartal wieder einen Gang zurückgeschaltet, sodass sich für die ersten 9 Monate nur ein Umsatz-Wachstum von 3,5% errechnet.

Unter dem Strich hat der Konzern 12,5 Mio. € verdient. Das sind 3,3% mehr als im Vorjahr. Im In- und Ausland sowie in beiden Sparten hat V&B besser abgeschnitten.

In der Sparte Tischkultur profitierte V&B von guten Geschäften in Japan, Norwegen und Kanada und in der Sparte Bad & Wellness von der starken Nachfrage nach Dusch-WCs.

Mittelfristig könnten sich Krankenhäuser zu einem Wachstumsmarkt für das spülrandlose Direct-Flush-WC entwickeln, denn es erfüllt höchste Hygiene-Anforderungen.

Im Gesamtjahr will V&B nach wie vor den Umsatz um 3 bis 5% und das operative Ergebnis (EBIT) um mehr als 5% steigern.

Entsprechend dürfen die Aktionäre mit einer Dividende mindestens auf Vorjahres-Niveau rechnen. Die Konjunktur-Schwäche in Russland und China ist zu vernachlässigen.

Zum einen stehen beide Länder für nur rund 6% des Gesamt-Umsatzes, zum anderen sorgen gute Geschäfte in Nordamerika, den Golfstaaten und weiten Teilen Europas für Kompensation.

Daneben profitiert V&B auf der Ergebnis-Seite von niedrigen Energiepreisen.

Vor diesem Hintergrund und angesichts des Auftrags-Bestands von 68,6 Mio. € sowie des EBIT-Anstiegs von 5,5% auf 21,1 Mio. € in den ersten 9 Monaten sind die Jahresziele realistisch.

Anleger sollten abwarten

Für eine positive Überraschung braucht V&B ein überdurchschnittlich gutes Weihnachts-Geschäft.

Dafür gibt es jedoch keine Anzeichen. Die enttäuschende Kursentwicklung in den letzten Monaten drückt die Skepsis der Anleger aus.

V&B bleibt dennoch ein solides Investment. V. a. die Dividendenrendite von 3,6% zeigt, dass die Aktie zu den soliden Werten in Deutschlands Nebenwerte-Landschaft gehört. Ein Investment ist derzeit aber trotzdem kein Muss.

2. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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