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Visa-Aktie: Kreditkarten-Anbieter meldet milliardenschwere Kooperation

Kreditkarten Firmen erfreuen sich insbesondere bei wertorientierten Anlegern einer hohen Beliebtheit.

Schon die Investment-Legende Warren Buffett setzte früh auf den Kreditkarten-Konzern American Express und verdiente damit ein Vermögen.

Dabei gelten die Geschäftsmodelle als äußerst stabil und schwer kopierbar. Das macht neuen Konkurrenten das Leben schwer.

Zugleich profitieren die Unternehmen von einem anhaltenden Trend: Immer weniger Geschäfte werden nämlich wirklich mit Bargeld bezahlt.

Bei jeder getätigten Karten-Transaktion verdienen die Kreditkarten-Firmen also mit.

Margenstarkes Geschäft

Ein Blick auf den Chart verrät Ihnen, dass auch bei Visa die Geschäfte glänzend laufen oder sich die Anleger zumindest immer stärker für das Geschäftsmodell begeistern.


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Immerhin legte der Aktienkurs in den vergangenen 5 Jahren um über 350% zu. Aber auch die Geschäfts-Entwicklung ist durchaus beeindruckend.

Lag der Umsatz im Jahr 2003 noch bei gut 8 Mrd. Dollar, waren es im vergangenen Geschäftsjahr bereits 56,3 Mrd. Dollar.

Noch imposanter sieht allerdings die Gewinn-Entwicklung aus: Mit zuletzt 25,6 Mrd. Dollar Gewinn erzielte der Kreditgarten-Spezialist eine Gewinn-Marge von stolzen 45,59%.

Integration des Europa-Geschäfts belastet kurzfristig

Im gerade abgelaufenen Quartal musste Visa allerdings einen Dämpfer hinnehmen: Zwar kletterten die Erlöse weiter um 3,2%, beim Gewinn mussten allerdings deutlich Abstriche gemacht werden.

Hier belastet die Integration des Europa-Geschäfts die Profite mit 1,9 Mrd. Dollar, wodurch der Gesamt-Gewinn spürbar gedrückt wurde.

Kooperation mit Paypal ist wichtiger Meilenstein

Damit haben viele wahrscheinlich nicht gerechnet, aber jetzt machen die 2 ehemaligen Konkurrenten gemeinsame Sache und melden eine milliardenschwere Kooperation:

PayPal-Nutzer sollen künftig im Einzelhandel an allen Karten-Terminals bezahlen können, die kontaktloses Zahlen mit Visa-Karten bieten – ein Deal, von dem beide etwas haben:

PayPal kann so besser mit anderen digitalen Geldbörsen konkurrieren, wie mit Apple Pay auf iPhones oder Samsung Pay auf Smartphones des südkoreanischen Marktführers. Und Kunden werden es leichter haben, ihre PayPal-Konten im Einzelhandel einzusetzen.

Für PayPal ist es der bisher größte Vorstoß, auch zum Zahlen in Läden genutzt zu werden.

Alte Streitigkeiten werden damit ad acta gelegt

Für Visa bedeutet der  Deal deutlich höhere Einnahmen. Zu der Vereinbarung gehört auch, dass PayPal den Banken, die Visa-Karten ausgeben, mehr Daten über Transaktionen geben wird. Paypal und Visa beenden damit auch einen langjährigen Konflikt.

In der Vergangenheit hatte Visa kritisiert, dass Paypal Kunden dazu verleitete, ihre Accounts beim Online-Dienst direkt mit ihren Bankkonten statt mit ihren Kreditkarten zu verbinden.

Damit entging dem Konzern ordentliches Geschäft. Zugleich rückte Visa selbst ins Geschäft mit Online-Zahlungen und digitalen Brieftaschen vor und machte damit Paypal Konkurrenz.

Analysten rechnen mit weiterem Wachstum

Unterdessen zeigen sich die Analysten optimistisch: Die Experten erwarten für dieses Jahr einen Gewinn je Aktie von 2,77 Dollar, für nächstes Jahr sollen dann bereits 3,27 Dollar je Anteilsschein hängen bleiben.

Damit dürfte sich die Wachstums-Geschichte weiter fortsetzen. Beim Kursziel sehen die Experten mit 88,90 Dollar aktuell ein Aufwärts-Potenzial von 11%.

26. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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