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Viscom AG: Insidertrades und attraktives Kurspotenzial

Die hoch volatilen Aktienmärkte zeugen von einer weiterhin hohen Unsicherheit bezüglich der aktuellen Schuldenkrise.

Besonders die konzentrierten Liquiditätsmaßnahmen, die Mitte der abgelaufenen Woche verabschiedet wurden, gaben den Aktienmärkten einen deutlichen Auftrieb.

In diesem Marktumfeld zeigen die deutschen Insider indes kaum Unsicherheiten auf und kaufen weiter Aktien eigener Unternehmen zu.

Über den gesamten Monat November hinweg lässt sich insgesamt eine Zunahme der Insideraktivitäten beobachten. So wurden 106 Käufe und parallel hierzu 38 Verkäufe gemeldet (Insiderindikator: 2,8).

Im Vergleich hierzu wurden im Vormonat Oktober lediglich 45 Kauftransaktionen und 19 Verkäufe getätigt (Insiderindikator: 2,4). Dies verdeutlicht eine positivere Erwartungshaltung der deutschen Manager.

Überzeugende operative Entwicklung

Die Viscom AG mit Sitz in Hamburg ist einer der Pioniere auf dem Feld der industriellen Bildverarbeitung und Inspektionslösungen. Die Inspektionssysteme kommen dabei überwiegend bei Kunden aus den Branchen Automobile, Luft- und Raumfahrt und Industrieelektronik zum Einsatz.

Im laufenden Geschäftsjahr 2011 profitierte Viscom von der weiter steigenden Investitionsbereitschaft der Kunden. Die Umsatzerlöse konnten in den ersten 9 Monaten 2011 gegenüber dem Vorjahr um über 70 % auf 39,4 Mio. Euro gesteigert werden.

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Damit befindet sich die Gesellschaft auf einem guten Weg, die Vorkrisenniveaus von 2006 und 2007 wieder zu erreichen.

Dank der Skaleneffekte sowie der bereits Ende 2008 eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen konnte das operative Ergebnis in 2011 erneut deutlich verbessert werden. Das EBIT belief sich nach den ersten 9 Monaten 2011 auf 8,7 Mio. Euro (VJ: 2,8 Mio. Euro).

Hierin enthalten sind aktivierte Eigenleistungen von rund 1,3 Mio. Euro.

Solide Bilanz und gute Aussichten

Sehr positiv fallen die bilanziellen Relationen von Viscom auf. Ende September 2011 belief sich das Eigenkapital auf 60,2 Mio. Euro, was einer sehr hohen Eigenkapitalquote von mehr als 87 % entspricht.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sollten nach unserer Schätzung bei lediglich knapp über 3 Mio. Euro liegen.

Vor dem Hintergrund der hervorragenden Entwicklung in den ersten 9 Monaten 2011 sowie der komfortablen Auftragssituation halten wir den Ausblick für konservativ. Für 2011 erwartet der Vorstand einen Umsatz von 50 bis 53 Mio. Euro und eine EBIT-Marge von

15 bis 18 %.

Insbesondere auf der Ergebnisseite sollte ein Übertreffen der Prognose gut möglich sein. Des Weiteren gehen wir davon aus, dass für 2011 wieder eine Dividendenzahlung aufgenommen wird.

Die Dividende sollte nach unserer Schätzung mindestens 0,30 Euro (Dividendenrendite: 4,8 %) betragen. Die sehr gute Finanzausstattung würde sogar eine noch höhere Ausschüttungsquote zulassen.

Das EV/EBIT für 2011 liegt derzeit bei unter 2. Die Bewertung erscheint daher außerordentlich attraktiv.

Dieses Bewertungsniveau würde für die kommenden Jahre einen nachhaltigen Gewinnrückgang von mehr als 50 % implizieren. Hierfür können wir aufgrund der inzwischen schlankeren Kostenstrukturen sowie der zunehmenden Diversifikation der Kundenbasis keine handfesten Gründe ausmachen.

Ähnlich scheint es der Großaktionär sowie der neue Finanzvorstand zu sehen.

Die HPC Vermögensverwaltung GmbH und Herr Schwingel haben die aktuellen Kurse genutzt, um die Aktien von Viscom zu kaufen.

5. Dezember 2011

Von: Cosmin Filker. Über den Autor

Der Chefredakteur des Newsletters "Nebenwerte aktuell" kann auf eine jahrelange Börsenerfahrung besonders im Nebenwerte-Bereich zurückblicken und durch seine berufliche Erfahrung beim Researchhaus GBC AG von der täglichen Präsenz am Markt profitieren.