Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Voestalpine: Der Umbau beginnt Früchte zu tragen

Der Aktienmarkt erholte sich heute leicht von den Vortagesverlusten. Der deutsche Leitindex DAX kletterte auf 11.419 Punkte. Doch eine klare Tendenz wird es erst dann geben, wenn die Verhandlungen mit Griechenland beendet wurden.

Aber nicht nur Länder leiden seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008, auch einzelne Branchen stehen seit dieser Zeit unter Druck. Stahlunternehmen haben es zum Beispiel in Europa sehr schwer.

Das österreichische Stahlunternehmen Voestalpine hat schon vor mehreren Jahren die Konsequenzen gezogen und entwickelt sich vom Stahlkocher zum Technologiekonzern, der Stahlprodukte weiterverarbeitet.

Dass dieser Umbau Früchte trägt und somit eine goldrichtige Entscheidung war, zeigen die heute vorgelegten Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2014/2015, die ich Ihnen jetzt vorstellen möchte.

Der Stahlkonzern trotzt dem permanenten Preisdruck

Trotz des permanenten Preisdrucks, der vor allem durch den Verfall der Rohstoffpreise ausgelöst wurde, erhöhte sich der Umsatz bei Voestalpine im Vergleich zum Vorjahr um immerhin 1% auf 11,2 Mrd. Euro.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Noch wesentlich erfreulicher ist ein Blick auf das Ergebnis. So stieg der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 11,4% auf 1,53 Mrd. Euro. 61,9 Mio. Euro sind dabei auf Einmaleffekte – vor allem aus dem Verkauf zweier nicht zum Kerngeschäft zählenden Unternehmensbereiche – zurückzuführen.

Doch selbst um diese Einmaleffekte bereinigt, stieg der operative Gewinn um 6,9%. Noch stärker fiel das Plus beim Ergebnis nach Steuern an. Denn: Der Jahresüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr um 18% (bereinigt: 9,6%) auf 594 Mio. Euro. Damit erhöhte sich das Ergebnis je Aktie von 2,59 auf 3,11 Euro.

Voestalpine-Chef Wolfgang Eder fasst die Zahlen wie folgt zusammen: „Das Geschäftsjahr 2014/15 ist durchaus erfreulich verlaufen. Einmal mehr haben sich unsere Innovationsstärke und die Fokussierung auf den Hochtechnologiebereich in einem nach wie vor schwierigen konjunkturellen Umfeld bezahlt gemacht. Letztlich ist es uns damit gelungen, unsere Ergebnisführerschaft weiter auszubauen.“

An diesem guten Ergebnis sollen auch die Aktionäre beteiligt werden. Daher wird der am 1. Juli 2015 stattfindenden Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 1,00 Euro je Aktie vorgeschlagen. Das entspricht einer Steigerung um 5,3% im Vergleich zur Vorjahresdividende, die bei 0,95 Euro je Aktie lag.

Voestalpine investierte zuletzt mehr als je zuvor

Mit einem Gesamtvolumen von 1,8 Mrd. Euro investierte der Voestalpine-Konzern im vergangenen Geschäftsjahr mehr Geld in die Zukunft des Unternehmens als jemals zuvor. Bemerkenswert ist dabei auch, dass der prozentuale Anteil der Auslandsinvestitionen immer größer wird.

Dies ist dem Umstand geschuldet, dass Voestalpine massiv auf Internationalisierung setzt. Dies verdeutlichen auch die folgenden Zahlen. Während der Anteil der Auslandsinvestitionen im Geschäftsjahr 2005/2006 noch bei unter 20% lag, fließen nun rund die Hälfte der Investitionen ins Ausland, davon fast 30% in Länder außerhalb Europas.

Optimistischer Blick in die Zukunft

Der Ausblick fällt nicht minder erfreulich aus als die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres. Im Gegenteil – für die Zukunft ist das Voestalpine-Management sogar noch optimistischer.

Auf Basis der aktuellen Konjunktursituation rechnet das Management für das laufende Geschäftsjahr 2015/2016 mit einer weiteren Verbesserung der Ertragskennzahlen.

Wolfgang Eder unterstreicht: „Wir sind in wichtigen Kernindustrien wie Automobil, Maschinenbau oder Bahninfrastruktur sehr gut aufgestellt und profitieren von unserem anspruchsvollen Branchenmix. Damit werden wir uns auch in einem – global gesehen – uneinheitlichen konjunkturellen Umfeld weiterhin stabil und solide entwickeln.“

Fazit: Die Voestalpine-Aktie ist weiterhin einen Blick wert. Denn: Das Unternehmen verfolgt – wie schon beschrieben – konsequent und erfolgreich den Weg vom klassischen Stahlkocher zum Technologiekonzern. Wenn Sie einen attraktiven Wert aus der erweiterten Stahlbranche suchen, ist Voestalpine ein heißer Kandidat.

3. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Rolf Morrien. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt