Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Vom Iran bis zum Sprinter: Dieser DAX-Konzern gibt Gas

Diese erneut äußerst wechselhafte Börsenwoche hatte vergangenes Wochenende eigentlich erst einmal ordentlichen Treibstoff für steigende Kurse bekommen:

Am Samstagabend hatte die internationale Atomenergie-Behörde IAEA in Wien grünes Licht für das Ende der mehr als zehn Jahre dauernden Sanktionen gegen den Iran gegeben.

Zwar verpuffte der Effekt dieser guten Nachricht direkt am Montag, doch bereits mittelfristig werden gerade deutsche Unternehmen vom Ende des Embargos profitieren – und Sie als Aktionär entsprechend auch.

Aus dem deutschen Leitindex DAX macht es Daimler direkt vor: Der Stuttgarter Autobauer stieß nun konkrete Projekte für sein Nutzfahrzeug-Geschäft im Iran an.

Dafür unterzeichnete Daimler Absichts-Erklärungen mit den lokalen Kooperations-Partnern Iran Khodro Diesel (IKD) und der Mammut Group.

Joint Venture und Vertriebsgesellschaft geplant

Neben einem Joint Venture für die Produktion von Mercedes-Benz-Lkw und Antriebs-Komponenten ist auch eine Vertriebsgesellschaft geplant.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Außerdem will Daimler Anteile an dem früheren Motoren-Joint-Venture Iranian Diesel Engine Manufacturing (IDEM) erwerben.

Erste Lieferungen in den Iran sind schon für dieses Jahr geplant – früher verkaufte Daimler dort jährlich bis zu 10.000 Fahrzeuge, größtenteils Nutzfahrzeuge.

Die Nutzfahrzeuge-Sparte von Daimler befindet sich ohnehin bereits auf Erfolgskurs.

Im vergangenen Jahr konnte der Konzern die Zahl der weltweit verkauften Transporter um 9% auf 321.000 Fahrzeuge steigern – ein neuer Rekord in der Firmengeschichte.

Daimler-Aktie enorm niedrig bewertet

In gut 2 Wochen, am 4. Februar, veröffentlicht Daimler alle Zahlen zum vergangenen Jahr auf seiner Bilanzpressekonferenz.

Doch bereits heute ist klar: Der Kursrutsch der Daimler-Aktie in den vergangenen Wochen ist nicht gerechtfertigt.

Aktuell ist Daimler mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 7 und einem Kurs-Cashflow-Verhältnis von 4 enorm niedrig bewertet.

Damit die Aktie fair bewertet ist, muss der Kurs um 50% steigen. Doch auch das Daimler-Papier konnte sich von dem mächtigen Abwärtssog, den der Dieselgate von Volkswagen auslöste, nicht befreien.

Apropos Volkswagen: Die Zahl seiner verkauften Mercedes-Kleintransporter Sprinter steigerte Daimler 2015 um mehr als 4% auf rund 194.200 Fahrzeuge.

Volkswagen verkaufte von dem fast baugleichen Crafter hingegen nur 50.400 Stück – ein Plus von 2,5%.

Sie sehen: Es lohnt sich doch, nicht ganze Branchen über einen Kamm zu scheren, sondern nach positiven Ausreißern zu suchen.

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich diese sehr guten Nachrichten auch in steigenden Börsenkursen niederschlagen.

22. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Philipp Ley. Über 344.000 Leser können nicht irren.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben!

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt