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Vorsicht vor festen Ausschüttungen bei Fonds: Renditefalle

Stellen Sie sich vor, Sie investieren per Fonds in Aktien und erhalten trotz der schwankenden Märkte regelmäßig eine feste Ausschüttung.

Diesen Traum macht eine Fonds-Gesellschaft aus Großbritannien wahr: Schroders.

Börse Online griff jetzt dieses Thema auf, das wir an anderer Stelle bereits für Sie analysiert hatten.

Noch einmal gelangen wir zum selben Schluss: Diese Fonds-Konstruktion ist eine Renditefalle, so dass Sie die festen Ausschüttungen am besten regelrecht vermeiden.

Folge: Verkauf von Anteilen

Stellen Sie sich umgekehrt das Fonds-Management vor, das die Ausschüttungen gewährleisten muss!


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Es ist in derselben Situation, in der Sie auch wären, falls Sie höhere Beträge nur aus dem Vermögen finanzieren können: wenn Sie also ein Haus kaufen wollten und dafür Lebensversicherungs-Verträge verkauften beispielsweise.

Achtung: Wer schnell verkaufen muss, wird in aller Regel die schlechteren Preise erzielen – eine alte Erfahrung, die sich auch an den Aktienbörsen immer wieder einstellt. Der Markt spürt, wenn der Verkaufsdruck größer wird.

Sobald aber eine Fonds-Gesellschaft Anteile verkaufen muss, um die Ausschüttungen vorzunehmen, wird es dementsprechend teuer.

Stehen die Aktienkurse niedrig oder sinken, muss das Management einen höheren Teil des Vermögens abgeben.

Fonds-Vermögen schrumpft

Die Folge: Das Fondsvermögen schrumpft, ohne dass Sie als Anteilseigner mehr Geld bekommen würden.

Sind 100 Anteile 100.000 € wert (ein Anteil = 1.000 €) und möchte das Management 10.000 € ausschütten, muss es 10 Anteile verkaufen. Sinkt der Wert der Anteile auf 800 €, muss das Management rechnerisch 12,5 Anteile verkaufen.

Damit aber gehen die Ausschüttungen zu Lasten künftigen Vermögens und künftiger Ausschüttungen.

Anders herum: Die Fondsgesellschaft verschafft Ihnen vorzeitige Ausschüttungen unabhängig davon, ob diese nun vergleichsweise teuer sind oder günstig.

  • Dasselbe Spiel bei Anleihen: Deren Kurse werden künftig steigen, weil die Zinsen sinken. Feste Ausschüttungen heute gehen zu Lasten der künftigen Gewinne mit Anleihen.
  • Feste Ausschüttungen haben zudem einen weiteren Nachteil: Sie müssen diese aktuell bereits versteuern. Ein Zins- und Zinseszins-Effekt bei den nicht vorgenommenen Ausschüttungen unterbleibt daher.
  • Achtung: Ein solcher Fonds ist daher effektiv eine Art Kredit, den Sie bei sich selbst nehmen. Die Rendite kann bei steigenden Märkten (Aktien oder Anleihen) nur schlechter als der Markt-Durchschnitt sein, bei fallenden Märkten würden Sie gewinnen.

GeVestor meint

Um auf fallende Märkte zu setzen, bieten sich aber andere Instrumente an: So lohnt es sich dann beispielsweise, ganz auf das Investment in der Klasse zu verzichten.

Denn: Solange die Kurse fallen, ist es immer nachteilig, noch Anteile zu handeln. Bei steigenden Märkten bieten sich hingegen Aktienfonds an, die Sie einfach an der Börse handeln können.

Mit anderen Worten: Wir meinen, diese Fonds sind überflüssig.

15. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

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