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Vorsicht vor Manipulationen!

Offensichtlich haben sich in den letzten Monaten die Manipulationen bei bestimmten Werten angehäuft.

Besonders stark im Fokus der Betrüger sollen Aktien von Unternehmen sein, die im First Quotation Board an der Frankfurter Börse notiert sind.

So musste die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) im Jahresbericht 2010 feststellen, dass sich der Trend zur Manipulation besonders im Freiverkehr nochmals verstärkt hat.

Gemäß BaFin-Angaben würden rund 90 % der positiven Marktmanipulationsanalysen Unternehmen aus diesem Marktsegment betreffen. Im Vorjahr waren es noch knapp 70 %, was einen immer noch unglaublich hohen Wert darstellt.

Die Masche der Betrüger ist einfach. Weit verbreitet ist die Vorgehensweise, wonach über Telefonanrufe Unternehmen beworben werden, um damit positive Kursreaktionen zu erzielen. Die Ansprache über Fax, E-Mail etc. ist ebenso ein beliebtes Mittel.


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Daten von Depotinhabern erschlichen

Auch sollen Daten von Depotinhabern erschlichen worden sein, um dann in deren Namen Kauforders abzugeben. Die Täter verkaufen dann die Aktien auf hohen Kursniveaus und anschließend brechen die Kurse dieser Aktien wieder ein.

Dass diese Masche funktioniert, liegt vor allem an den geringen Handelsvolumina dieser Werte. Oftmals genügen nur wenige Käufer, um heftige Kursbewegungen zu erzielen.

Wie die Börsenzeitung berichtet, sollen sich genau solche Kursbewegungen in der letzten Zeit angehäuft haben. Dies bestätigte der Leiter der Überwachungsstelle der Frankfurter Börse in einem mit der Börsenzeitung geführten Interview.

Diese Anhäufung hat nun zu der Maßnahme geführt, dass keine neuen Listings im First Quotation Board mehr vorgenommen werden können.

Eine Investition in Werte dieses Marktsegments ist schon seit dessen Bestehen mit erhöhten Risiken verbunden.

Ins First Quotation Board werden dabei deutsche oder internationale Unternehmen aufgenommen, die an keiner anderen Börse gelistet sind. Die Anforderungen sind aber sehr gering.

Geringe Transparenzanforderungen im First Quotation Board

Um das Segment besonders für kleine Unternehmen attraktiv zu machen und einen schnellen Zugang zum Kapital zu schaffen, wurden die Transparenzanforderungen und Informationspflichten auf einem sehr niedrigen Niveau gehalten. So muss zum Teil nicht einmal ein Wertpapierprospekt erstellt werden.

Auch wird eine genauere Überprüfung der hier gelisteten Firmen nicht vorgenommen.

So kann es sein, dass Unternehmen an der Börse gelistet sind, die nicht einmal operativ tätig sind und keinen realen Hintergrund haben. Mit einem Eigenkapital von 0,5 Mio. Euro können sich die Unternehmen bereits listen.

Die BaFin ist schon seit längerem auf die Problematik einiger Unternehmen aufmerksam geworden.

Seit Januar vergangenen Jahres befinden sich auf der schwarzen Liste folgende ausländische Unternehmen:

Aurum Mining Resources, Clayton Point Energy, CSP China Steel, Curcas Oil, Exmovere Holdings, First Global Energy, GB Global Mining, Lucky Punch, Meteor, Pet Core Int., Wavetech, Worldwide Energies, Baltic Finance (Quelle: Börsen-Zeitung).

19. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Cosmin Filker. Über den Autor

Der Chefredakteur des Newsletters "Nebenwerte aktuell" kann auf eine jahrelange Börsenerfahrung besonders im Nebenwerte-Bereich zurückblicken und durch seine berufliche Erfahrung beim Researchhaus GBC AG von der täglichen Präsenz am Markt profitieren.

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