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Vorsorge mit Gold: die Staatsfalle in Frankreich

Der Goldpreis-Alarm erreicht die Finanzmärkte. In der Spitze verlor der Preis mehr als 20%.

Erste Analysten sehen sich schon wieder bestätigt: Gold ist keine Krisenwährung. Dies sehe ich anders: Gold ist die ideale Schuldenwährung nach der ausufernden Verschuldung von Staaten.

Nur: Die greifen inzwischen auch nach Gold. Die Frankreich-Falle belegt dies.

Alarm aus Frankreich

Der Goldpreis kennt viele Gründe. Spekulanten, Notenbanken, private Investoren, Hedge-Fonds mit Sicherheitsansprüchen. Eine besondere Gefahr aber sind derzeit die Staaten. Die werden nach dem Gold greifen, wie dies schon mehrfach in der Geschichte passierte.

Ein erster Fingerzeig, ein Alarmzeichen ergibt sich aus Frankreich. Achtung: dort können Sie als Investor Gold gar nicht mehr kaufen wie Sie möchten. Ab einem Anlagebetrag von 450 Euro müssen Sie die Kreditkarte zücken oder das Geld überweisen.


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Achtung zum zweiten: damit sind Sie direkt identifiziert. Der Staat weiß, wer das Gold hat. Möglicherweise stört Sie der Vorgang nicht, aber: ich rechne damit, dass dies zu einer Vorrats-Datenspeicherung führt. Wenn der Staat Gold konfiszieren wollte, geht dies besonders einfach. Kein Wunder, wenn Gold dabei unattraktiver wird.

Meine Empfehlung: Unabhängig von Frankreich – investieren Sie für Ihre Langfristvorsorge nur einen Teil des Kapitals in Gold. Sie müssen immer damit rechnen, dass ein Staat sich einen Teil der Ersatzwährung holen wird, um die Währungshoheit zu wahren. Und um kaufkräftiger zu sein…

Gold: weitere Gründe für den Preisrückgang

Dies wird aber nur eine kleine Erklärung für den Preisrückgang sein. Wer sich Gold für die Langfristvorsorge gekauft hat, muss sich meiner Meinung nach keine Sorgen machen. Kurzfrist-Trader schon, da die Erholung noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird.

Denn: Einer der Gründe für den Goldabsturz ist der hohe Preis selbst und das Goldvolumen bei Institutionellen. Durch den hohen Preis sind die Anlage-Grenzen oft erschöpft, die sich etwa Mischfonds verbindlich stecken. Dann führt ein weiterer Anstieg zum Verkauf von Gold – automatisch.

Zudem war Gold willkommene Quelle für viele Investoren, Geld zu bekommen. Wer Kredite ablösen will oder muss, investieren will oder muss, braucht Geld. Alte Positionen wie Aktien sind dieser Tage für viele Investoren keine Verkaufsgelegenheit. Denn: Verluste „realisieren“ die wenigsten Anleger gerne. Kurz: Goldgewinne werden abgeschöpft.

Gold: Perspektive ist gut, aber begrenzt

Deshalb fasse ich für Ihre Langfristvorsorge noch einmal kurz zusammen:

* Gold ist als Langfristvorsorge wegen der Funktion als Ersatzwährung sehr gut geeignet.

* Da aber die Staaten sich jederzeit Zugriff organisieren können, müssen Sie eine Sicherheitsschranke einbauen. Investieren Sie nicht mehr als 15% maximal in Gold.

* Der Goldpreis-Rückgang der vergangenen Tage ist aus Langfrist-Sicht nicht dramatisch. Dafür gibt es gute Gründe – die hängen mit dem hohen Goldpreis zusammen.

Ich empfehle: Wenn Sie weitere Anlagemöglichkeiten für Langfristinvestments suchen, greifen Sie vor allem auf Aktien und Immobilien zurück. Sachwertanlagen werden in den nächsten Jahren und sogar Monaten immer wichtiger. Die Schuldenuhr tickt schneller.

5. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.