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VTG ist Marktführer auf Europas Schienen

Wenn es um den Güter-Transport auf der Schiene geht, sind fast immer Waggons von VTG dabei.

Das in der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannte Unternehmen besitzt und vermietet mehr als 80.000 Güterwaggons an Bahnunternehmen, Verlader und Eisenbahnlogistik-Unternehmen.

VTG tritt daneben auch selbst als Logistik-Dienstleister auf. Zahlreiche Industrie-Betriebe sind bei der Rohstoff-Versorgung und dem Versand der produzierten Produkte auf die Dienste der Hamburger angewiesen.

Dass VTG auf dem richtigen Weg ist, belegt die Geschäfts-Entwicklung:

Seit 2011 befindet sich das Unternehmen in einem stetigen Aufwärtstrend und konnte Umsatz und Gewinn deutlich steigern. VTG hat sich eine führende Marktstellung erarbeitet.

VTG erfüllt die 3-Filter- Kriterien

Der Schienen-Logistiker erfüllt die Kriterien der 3-Filter-Strategie nach James O’Shaughnessy:

  1. Seit 2011 ist der Gewinn kontinuierlich gestiegen.
  2. Bei einem für 2015 geschätzten Umsatz von 1,0 Mrd. € errechnet sich ein KUV von 0,8.
  3. Die Aktie hat sich in den vergangenen 12 Monaten deutlich besser entwickelt als der Vergleichsindex SDAX.

Übernahme sorgt für Wachstumsschub …

Mit der Übernahme der Ahaus Alstätter Eisenbahn Holding AG (AAE), die am 6. Januar 2015 vollzogen wurde, zündete VTG die nächste Wachstums-Stufe: Der Waggonbestand wurde um gut 30.000 auf mehr als 80.000 Einheiten erhöht.


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Das spiegelt sich natürlich auch in den Geschäftszahlen wider: In den ersten 9 Monaten stieg der Umsatz um 25,1% auf 764 Mio. €.

Im Geschäftsbereich Waggon-Vermietung betrug das Umsatzplus 55%. Erstmals steht dieser Bereich damit für mehr als die Hälfte des Konzern-Umsatzes.

Noch besser entwickelte sich der Gewinn, der sich auf 26,8 Mio. € nahezu verdoppelte.

… und verbessert die Eigenkapitalquote

Die Übernahme der AAE wurde durch eine 34%ige Kapitalerhöhung finanziert. Andreas Goer, ehemaliger Chef der AAE, besitzt jetzt 29% der Anteile an der VTG.

Gleichzeitig verbesserte sich die Eigenkapitalquote des Unternehmens von knapp 20% auf rund 24%. Dank der verbesserten Kapital-Ausstattung kann weiterhin investiert werden.

Investitionen sichern die Zukunfts-Fähigkeit

Für den Zeitraum bis 2018 hat VTG bereits Bestellungen über 2.500 weitere Eisenbahnwaggons platziert. Die Flotte wird somit kontinuierlich ausgebaut und verjüngt.

Zudem läuft ebenfalls bis 2018 das neue Strategie-Programm VTG 4.0, das noch einmal deutliche Ergebnis-Verbesserungen bringen soll.

Neue Impulse durch „VTG 4.0“

Das Kernziel des Effizienz-Programms VTG 4.0 ist die Steigerung des Gewinns pro Aktie auf 2,50 € bis zum Jahr 2018. Ausgehend vom 2014er-Ergebnis (0,93 €) entspricht das nahezu einer Verdreifachung.

Im Zuge der AAE-Übernahme soll die Waggonvermietung grundlegend neu organisiert werden.

Viele europäische Tochter-Gesellschaften werden zusammengelegt, um das Vermiet-Geschäft einheitlich steuern zu können.

VTG erhofft sich von den strafferen Verwaltungs-Strukturen, die mit VTG 4.0 implementiert werden, eine deutliche Steigerung der Profitabilität und eine effizientere Bedienung der Kunden.

Umfinanzierung bringt zusätzliche Ersparnis

VTG möchte zudem die Zinsbelastung deutlich senken. Da ein großer Teil der Verbindlichkeiten in den kommenden Monaten fällig wird, befindet sich VTG mitten in einer Umfinanzierungs-Phase.

Die aktuell sehr niedrigen Zinsen kommen dem Unternehmen dabei entgegen. Bereits im kommenden Geschäftsjahr dürfte die Zinsbelastung deutlich sinken.

Verkehrsträger Schiene bleibt ein Wachstumsmarkt

Beim Transport großer Gütermengen über lange Strecken ist die Schiene im Vergleich zu Lkw und Flugzeug das günstigste und ökologischste Verkehrsmittel. Somit sollte der Markt, auf dem VTG tätig ist, langfristig weiter wachsen.

Fazit

VTG ist in einem Wachstumsmarkt tätig und verfügt über eine herausragende Marktstellung in Europa.

Die Übernahme von AAE sorgt jetzt noch einmal für ganz neue Wachstums-Perspektiven. Wenn die Integration reibungslos funktioniert, wird der Gewinn in den kommenden Jahren deutlich steigen.

25. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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