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Währungsreform: bekommt Deutschland in Zukunft DM wieder?

Wer der Euro-Krise etwas Gutes abgewinnen will, denkt an die DM. Eine Währungsreform in Deutschland scheint in Zukunft wieder möglich.

Zumindest sollen Vorbereitungen laufen, falls die Währung der Eurozone künftig ebenso schlechte Noten erhält wie derzeit.

Denn die Europäische Zentralbank (EZB) sorgt derzeit durch ihre Gelddruckerei dafür, dass Investoren immer weniger an eine Gesundung der Währung glauben.

V. a. aber sorgen die niedrigen Zinsen, die dank der Zentralbank-Politik am Markt herrschen, für eine demnächst höhere Inflation in Form von steigenden Preisen.

Rechnen Sie 2012 mit Preissteigerungen von mehr als 3%, da diese heute schon bei mehr als 2,5% liegen – offiziell.


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DM: Die gefühlte Alternative

Für viele Investoren und Konsumenten ist die gute alte DM eine Alternative, da sie stabiler gewesen ist, als es der Euro es jemals war – zumindest entspricht dies der Wahrnehmung…

Wirtschafts-Wissenschaftler behaupten, die DM sei nicht stabiler gewesen als der Euro. Formal haben die Wirtschafts-Experten recht, bei näherer Betrachtung jedoch nicht.

  • Entscheidend für die Beurteilung der Währung sind nicht die offiziell gemessenen Preis-Inflationsraten, sondern die tatsächliche Inflation. Die aber ist nach „inoffiziellen“ Messungen höher. Sie ist auch höher, als sie es in DM-Zeiten gewesen ist.
  • Zweiter Aspekt einer möglichen DM-Einführung ist zudem die künftige Entwicklung des Euro. Innerhalb der Gemeinschaftswährung müsste Deutschland auch für die Schulden der anderen Länder haften – auch über den Euro.
  • Je höher die Schulden, desto stärker werden dauerhaft die Zinsen steigen. Dies beeinflusst unter anderem den Wert des Euro. Der Euro spiegelt daher die Entwicklung beispielsweise der künftigen Immobilien-Kredite und  -investitionen.

Verständlich daher, wenn viele Konsumenten oder Investoren von einem Comeback der DM träumen. Die Einführung selbst soll nicht schwierig sein.

So haben Experten sich ein Szenario überlegt:

DM-Einführungs-Szenario: Banken schließen – plötzlich

So würden Geschäftsbanken schnell schließen, um Bargeld-Bestände sowie Konten umzustellen. Der Prozess sollte in wenigen Tagen – beispielsweise auch über das Wochenende – abgeschlossen sein.

Die Banken würden vorab aus leicht nachvollziehbaren Gründen darüber niemanden informieren. Als Bankkunde kommen Sie dann an Ihre Bestände nicht ran. Noch nicht einmal Überweisungen würden in der Phase vorgenommen.

Vorsicht: Laut Beobachtungen und Spekulationen soll dieser Prozess bereits vorbereitet werden.

Natürlich dementieren Banken wie auch die Politik – wahrscheinlich sogar zurecht. Denn: Niemand aus der herrschenden Politik hat Interesse daran, dass eine Währungsreform so schnell kommt.

GeVestor meint

Eine Währungsreform in Zukunft würde gleichzeitig bedeuten, dass die Politik die Kontrolle über den Euro verlieren würde. Mit der Wieder-Einführung beispielsweise der DM müsste auch die Bundesbank mit alten Funktionen wiederbelebt werden.

Derzeit hat die Politik mit der EZB im Rücken aber mehr Macht als bei früheren Bundesbank-Regelungen.

Die Bundesbank musste eine Geldpolitik fördern, die Inflationen vermeiden sollte. Die Zinsen wären jetzt schon deutlich höher.

23. Dezember 2011

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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