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Wahljahr in den USA: Fast „garantiert“ steigende Kurse

Wahlkrimi in den USA, Renditegewinne an den Börsen. Das sagt die Zyklik.

Ein besonderes Jahr steht an, hat die HSBC Bank nunmehr ermittelt. Denn:

Die zurückliegenden Wahljahre in den USA waren in der Regel positiv. Das bedeutete: Bis dato hat sich der DowJones in Wahljahren um mehr als 6% positiv entwickelt. Dazu ein weiteres gutes Zeichen: In Jahren, die auf „2“ enden, fanden die Zahlenforscher ein Plus von gut 3,5%.


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Andererseits: in Jahren, in denen sowohl gewählt wurde als auch das Ende mit einer „2“ notierte, hat der Dow Jones zwar zugelegt, aber „nur“ um gut 2,2%. Dies ist das Ergebnis der so genannten zyklischen Forschung.

Warum die Ergebnisse wichtig sind

Die Zyklik ist anders als Kritiker meinen keine „Kaffeesatzleserei“. Sie schreibt nur auf, wie sich die Börsen tatsächlich entwickelt haben. Gründe dafür nennt sie nicht.

Das wiederum bedeutet: Wäre alles reiner Zufall, könnten Sie die Zahlen und Ergebnisse einfach vergessen. Gibt es auch nur eine Gemeinsamkeit in den entsprechenden Jahren, stehen die Chancen gut, dass sich die Muster wiederholen.

  • Tatsächlich aber gibt es Gemeinsamkeiten. Denn: Mit einer Wahl ist in der Regel Hoffnung verbunden. Das bedeutet, dass die typischerweise vorauslaufenden Börsen die Entwicklung vorwegnehmen, die von einer Präsidentenwahl im November (!) ausgehen.
  • Noch banaler: die Wirtschaft ist vor Wahlen oft optimistischer. Entweder wirtschaftsfreundliche, meist Konservative, sind bereits an der Macht und haben jeweils wirtschaftsfreundliche Steuermaßnahmen in Aussicht gestellt – oder, noch besser, als Opposition versprechen sie „noch mehr“. Eine optimistische Wirtschaft aber investiert mehr – mit positiven Effekten für die Börse.
  • Eine Erklärung für das „2er“-Phänomen findet sich nicht so einfach. Dies dürfte, wenn es einen „gemeinsamen“ Grund gibt, ein sich selbst verstärkender Effekt sein. Glauben genug Investoren an den Effekt, wird er sich einstellen.
  • Die Kombination ist wiederum nachvollziehbar. Da der „2er“-Effekt schwächer als der Wahleffekt ist, wird der Durchschnitt geringer sein als nur der Präsidenteneffekt sein.

GeVestor meint: Ob ein wirtschaftlicher Grund oder etwas anderes dahintersteckt – das Wahljahr 2012 in den USA wird wahrscheinlich die Rendite positiv beeinflussen.

Es kann auch reichen, wenn genügend Investoren an diesen Effekt glauben. Wer in den USA „vorsichtig“ investieren möchte, kann einfach auf einen ETF-börsengehandelten Fonds zurückgreifen.

Mit der Auswahl einzelner Aktien haben Sie dann keine Arbeit – und gehen kein Risiko ein. Wer attraktive Einzelaktien sucht, kann etwa auf das Buffettsche Beteilgungsunternehmen Berkshire Hathaway setzen. Das Unternehmen wird unabhängig vom Wahlausgang seine Geschäfte entwickeln, da es unter anderem in Versicherungen investiert hat – auch in Deutschland, hier in die Münchener Rück.

18. Januar 2012

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.

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