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Warnsignal: Kreditvergabe noch niedriger als während der Finanzkrise 2009

So langsam kann man tatsächlich den Eindruck bekommen, dass die Euro-Krise überwunden ist:

Die Börsen notieren nur knapp unter Rekordständen. In Deutschland hält sich die Arbeitslosigkeit auf einem niedrigen Niveau und auch der Euro hält sich gegenüber anderen Währungen recht stabil.

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Doch es gibt klare Anzeichen für eine drohende Verschärfung der Euro-Krise. Wie Sie wissen, schaue ich gerne hinter die Kulissen und traue den extrem positiven Berichten über den Zustand der EU und der Euro-Zone nicht.

Dabei sind die Arbeitslosenzahlen ein ganz wichtiger Faktor für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage. Hierzu wird es in dieser Woche die aktuellen Daten für die Euro-Zone und auch für die USA geben.


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Darüber hören Sie immer sehr viel in den Nachrichten. Und jede kleine Verbesserung wird gefeiert.

Tatsächlich wird an den öffentlichen Statistiken zum Arbeitsmarkt so viel gedreht, dass am Ende gar nicht mehr ganz klar ist, wer denn überhaupt in die Statistik gehört. Dennoch werde ich Sie in dieser Woche über die aktuelle Lage informieren.

Und ich bin mir jetzt schon sicher, dass gerade in den Euro-Peripherieländern die Lage weiterhin dramatisch ist.

Banken horten die zusätzliche Liquidität anstatt neue Kredite zu vergeben

Doch neben dem Arbeitsmarkt schaue ich auch immer auf die Kreditvergabe als wichtiges Kriterium. So wird von den Börsen die Ankündigung von EZB-Chef Mario Draghi alles zu tun, um den Euro zu retten immer noch gefeiert.

Doch kommt die zusätzliche Liquidität eben nicht in der Wirtschaft an. Schlimmer noch: Die Kreditvergabe in der Euro-Zone nimmt weiter deutlich ab.

Und genau das sage ich schon seit Monaten: Was nützt die lockere Geldpolitik durch die EZB, wenn das Geld nicht im Wirtschaftskreislauf ankommt.

Die EZB kann zwar billiges Geld zur Verfügung stellen – und das nehmen die Banken auch dankend an. Doch kommt dieses Geld eben nicht in Formen von neuen Krediten in der Wirtschaft an.

Derzeit ist es vielmehr so, dass viele europäische Banken mit dem billigen Geld der EZB ihre Bilanzen aufpolieren. Das ist schön für die Banken – aber schlecht für die einzelnen Volkswirtschaften.

Stellen Sie sich vor: Allein im Juni sind die Firmenkredite in der EU um 1,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken. In Summe entspricht das 18 Mrd. Euro, die eben nicht in der Wirtschaft gelandet sind.

Laut eines KfW-Sprechers ist es mittlerweile sogar so, dass „die Kreditvergabe derzeit so schwach ist wie noch nie.“ Damit ist also die Kreditvergabe derzeit sogar noch schwächer als während der Finanzkrise 2008/09.

Aber ohne die ausreichende Versorgung mit Krediten wird es immer schwieriger die Konjunktur in den schwachen Euroländern anzukurbeln.

Aktuell befinden wir uns hier in einer Abwärtsspirale aus steigender Arbeitslosigkeit und sinkenden Wirtschaftsleistungen. Die stärkere Nachfrage bei neuen Krediten könnte hier einen Ausweg bringen. Doch die ist derzeit überhaupt nicht in Sicht.

29. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.