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Warnung: die Lüge von „guten“ Schulden

Inflation im Anmarsch – das ist wahr

Die Anzeichen für eine steigende Inflation verdichten sich, da gebe ich allen Ratgebern recht. Weiterhin verschulden sich Staaten in Südeuropa, verschuldet sich auch Deutschland munter weiter – ohne Rücksicht auf das Wirtschaftswachstum. Dabei ist die Gleichung in ihrer einfachsten Form eindeutig: dem „Mehr“geld müssten mehr Waren gegenüberstehen, sonst wird Geld wertloser. Sie können sich jedoch eindeutig besser schützen als dies durch die Medien geistert.

Hohe Schulden könnten theoretisch entwertet werden durch steigende Preise. Das ist auf den ersten Blick richtig – wer 100.000 Euro Schulden hat, wird durch eine Inflation von 5 Prozent jährlich grob um 5.000 Euro entlastet (Zins- und Zinseszins einmal weggelassen). Das Ganze funktioniert aber nur dann, wenn gleichzeitig die Einkommen steigen.

Wer gleichzeitig reale Einkommensverluste erleidet (dies wird auf jeden Fall allen staatlichen Zahlungsempfängern so gehen, von Beamten bis hin zu Sozialleistungsempfängern), verliert gleichzeitig Kaufkraft. Gewonnen ist nichts.


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Problem: was macht der Staat?

Dies wird zugegebenermaßen nur einen Teil der Bevölkerung treffen. Der andere Teil könnte sich noch die Hände reiben – nur: je höher die Inflation, desto größer die Gefahr der politischen Lösung.

Selbst eine Währungs„reform“ auch kleineren Ausmaßes ist nicht ausgeschlossen. Der Staat würde dies in der harmlosesten Variante „Umstellung“ nennen. Umgestellt werden dann Guthaben auf Konten sowie die Verbindlichkeiten. Die Geschichte aber zeigt:

Die Umstellung der Guthaben und Verbindlichkeiten ist vorab nicht kalkulierbar. Es kann sein, dass gerade Immobilienkredite genauso umgestellt werden, dass die verleihenden Banken in der „neuen“ Währung genauso hohe Forderungen haben wie zuvor. Die Umstellung der Guthaben kann zum Beispiel im Verhältnis 1:10 erfolgen, die der Verbindlichkeiten im Verhältnis 1:2. Das heißt: 10 Euro Altguthaben würden zu einer neuen Einheit Neuguthaben, 2 Euro Altverbindlichkeiten zu einer neuen Einheit Neuguthaben.

Meine Meinung und Empfehlung: wir wissen es nicht – daher ist jede Lösung, die auf eine Entwertung von Immobilienschulden setzt, schlicht reine Hoffnung.

Zweites Problem: die Zeit läuft gegen Schuldner

Je länger aber eine größere Inflation ausbleibt, desto teurer wird diese Hoffnungsstrategie. Wenn Sie jetzt hohe Schulden anhäufen, werden die Zinsen schnell fällig. Profiteure sind Banken – die das Ammenmärchen von den „guten“ hohen Schulden mit in der Welt verbreiten.

Ein einziges Argument spricht für eine vernünftige Verschuldung: die Zinsen sind niedrig. Das aber hat nichts mit der anstehenden Inflation zu tun, sondern ist schlicht kaufmännische Kalkulation.

Dabei werde ich Sie gerne unterstützen – mit kurz- und langfristigen Empfehlungen, die diesen Namen wirklich verdienen, weil sie kalkuliert sind. Reine Schulbuchweisheiten wie hier aufgeführt helfen den Falschen. Garantiert. Fordern Sie heute noch die aktuellen Empfehlungen an – kostenfrei im 30-Tage-Gratis-Test.

Übrigens:  Immobilien halte ich trotzdem für einen sehr geeigneten Kapitalschutz, wenngleich nicht mit den hohen Schulden, die empfohlen werden. Wenn Sie nicht auf eine eigene Immobilie setzen (wollen), können Sie aktuell wieder offene Immobilienfonds kaufen. Die gesetzlichen Zwangsmaßnahmen, die kommen sollten, bleiben weitgehend aus – lesen Sie hier mehr dazu.

13. Juli 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.