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Warren Buffett und seine Meinung zu Rohstoffen

An diesem Wochenende bin ich auf der Hauptversammlung von Berkshire Hathaway in Omaha.

Der erfolgreichste Investor der Welt lädt zur wohl ungewöhnlichsten Hauptversammlung der Welt ein.

Nun hat das auf den ersten Blick nur wenig mit Rohstoffen zu tun.

Aber aus den Vorjahren weiß ich, dass im Verlauf der Hauptversammlung immer auch Fragen zu Rohstoffen aufkommen. Genau diese Fragen werde ich Ihnen am Montag an dieser Stelle genauer vorstellen. Und ich bin mir sicher, dass es in diesem Jahr vielleicht sogar mehr Fragen zu dem Thema geben wird.


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Immerhin hat sich Buffett im aktuellen Geschäftsbericht ganz ausführlich zu Gold als Anlageklasse geäußert. Und sein Urteil fällt schon sehr negativ aus. Seiner Einschätzung nach wirft Gold keine Erträge ab.

Mit dieser Feststellung hat Buffett auf jeden Fall Recht. Aktien bringen im besten Fall Dividenden und Anleihen locken mit einem Zinskupon. Diese beiden Anlageformen bringen also auch eine Einkommensvariante, die Gold nicht bietet.

Der Reiz von Gold ergibt sich nach Einschätzung von Buffett daraus, dass Investoren dieses Edelmetall kaufen und hoffen in der Zukunft einen Käufer zu finden, der mehr dafür bezahlen wird. In den vergangenen zehn Jahren ist diese Rechnung ohne Frage aufgegangen:

Der Goldpreis ist vom Tief bei rund 250 Dollar auf das aktuelle Niveau von 1.650 Dollar gestiegen. Dabei hat es auf Jahressicht kein negatives Jahr bei der Performance gegeben. Selbst im Krisenjahr 2008 legte der Goldpreis um 13% zu während die meisten großen Indizes im gleich Zeitraum bis zu 40% verloren haben.

Buffett ist kein großer Goldfan – zu Unrecht

Die Frage ist allerdings: Wie lange geht dieser positive Trend noch weiter? Wird es immer noch mehr Investoren geben, die einfach an den Wert von Gold glauben und es deswegen kaufen? Ich bin davon überzeugt. Warren Buffett sieht das völlig anders.

Seiner Meinung nach werden auch in 100 Jahren viele Investoren in unsicheren Zeiten noch auf Gold setzen. „Aber wenn ich heute eine Unze Gold kaufen und sie 100 Jahre behalte, habe ich immer noch eine Unze Gold“, so Buffett.

Qualitätsaktien werden bis dahin nicht nur im Kurs gestiegen sein, sondern haben sicherlich auch noch einen Ertrag in Form von Dividenden gebracht.

Deshalb bevorzuge ich auch die Streuung des Kapitals: Ein Teil in Gold und ein weiterer Teil in Aktien – so kommt man als Investor in den Genuss der Vorzüge aus beiden Kategorien.

4. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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