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Warten auf die Fed

Die Zinsentscheidung der Fed rückt näher, doch die Dax-Anleger bleiben gelassen. Am Mittwoch reichte es nach einem vergleichsweise unspektakulären Handelsverlauf am Ende für ein Plus von 0,4 Prozent auf 10.227 Punkte.

Fed-Entscheidung am Abend

Die US-Notenbank wird am heutigen Donnerstagabend ihr weiteres Vorgehen in Sachen Zinspolitik verkünden. Vieles hatte in den vergangenen Monaten darauf hingedeutet, dass die erste Leitzinsanhebung seit Ausbruch der Finanzkrise schon im September erfolgen könnte.

Unterstützt wurde diese Annahme von früheren Aussagen hochrangiger US-Notenbanker, wonach die Zinswende noch im laufenden Jahr eingeläutet werden soll.

Zuletzt hatten allerdings heftige Turbulenzen in China sowie gemischt ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA wieder Zweifel an diesem Zeitplan genährt. Analysten sind sich uneins, gehen jedoch tendenziell von einer Verschiebung der Zinswende aus, die ihrer Einschätzung nach womöglich erst im kommenden Jahr erfolgen könnte.


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Dennoch bleibt der Tag spannend, denn so ungewiss wie diesmal war die Entscheidung der Fed schon lang nicht mehr. Insofern ist es wenig verwunderlich, dass sich die meisten Anleger eher bedeckt halten und nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollen.

Energiekonzerne erneut weit abgeschlagen

Am Mittwoch verzeichneten die meisten Dax-Werte eher moderate Zugewinne, manche rutschten auch geringfügig ins Minus. Es gab nur wenige Ausreißer. Im negativen Bereich waren das die Bank- und Energiewerte. Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank verbilligten sich um 0,7 beziehungsweise 0,8 Prozent.

RWE und Schlusslicht Eon hingegen stürzten erneut ins Bodenlose, die Kurse gaben um 4,8 und 6,4 Prozent nach. Damit setzte sich die Ausverkaufsstimmung fort, die beide Aktien bereits seit Monaten dramatisch belastet. Allein innerhalb einer Woche verzeichneten beide zweistellige Verluste.

Auf der Gewinnerseite fanden sich Spitzenreiter Adidas mit einem Plus von 2,2 Prozent, gefolgt von Beiersdorf und SAP, deren Papiere um 1,9 und 1,7 Prozent vorrückten. Mit Aufschlägen von 1,2 und 1,3 Prozent zählten auch Continental und Infineon zu den Top-Titeln im Dax.

17. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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