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Warum Ihnen die Wall Street bald höhere Gewinnchancen bieten könnte

2016 war für die Aktien-Investoren bislang noch kein gutes Jahr. Der DAX 30 büßte bis gestern -10,4% ein.

Der S&P 500 legte zwar +1,1% zu, aufgrund des starken Euro gegenüber dem US-Dollar errechnet sich für Euro-Anleger jedoch auch hier ein Minus von -3,7%.

Immerhin: Wir können eine signifikante Abweichung der Performance zwischen DAX 30 und S&P 500 ablesen. Vor rund einem Jahr waren die Relationen exakt umgekehrt:

Der DAX legte bis zu seinem Jahreshoch (auf Schlusskursbasis) am 10. April 2015 geradezu irrwitzige +26,7% zu. Der S&P 500 hingegen trat mit +2,1% defakto auf der Stelle.

Die Währung macht den Unterschied

Doch dieser krasse Unterschied zwischen den beiden Aktienmärkten hatte eine Ursache: Es war das Währungspaar Euro / USD.

Der nachfolgende Chart macht dies deutlich.

dax vs sp 500 vs euro-usd 2015-07-04-2016


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DAX vs. S&P 500 2015: Performance-Vorteil dank eines schwachen Euros

Vom Jahresbeginn bis zum 10. April 2015 rutschte der Euro / USD von 1,2098 auf 1,0602 ab. Das entsprach einem Minus von -12,4%.

Bereinigen wir die Performance des S&P 500 um diese Währungsveränderung, dann ergibt sich für den Euro-Anleger eine Rendite von +15,4%. Das ist zwar besser als die eingangs genannten +2,1%, bleibt aber noch immer deutlich unter der DAX-Performance.

Schlägt das Pendel jetzt um?

Warum erzähle ich Ihnen das alles? Weil sich die Chancen für Ihre künftigen Investments signifikant verschieben könnten. Denn:

Eine schwache Währung verbessert die Wettbewerbsfähigkeit der Exporte eines Landes. Entsprechend beflügelte der schwache Euro im Vorjahr den DAX.

Die jüngste Entwicklung hat den Euro / USD charttechnisch an einen entscheidenden Punkt befördert: Das Pendel könnte nun für die kommenden Monate zugunsten der Wall Street umschlagen.

Schauen wir uns das einmal näher auf dem Chart an:

euro-usd mit 50-tage-momentum-07-04-2016

Euro / USD: Ausbruch aus Seitwärts-Bewegung wird immer wahrscheinlicher

Den Abwärtstrend seit Mai 2014 hat das Währungspaar bereits nach oben durchbrochen. Und auch der charttechnisch übliche Pull-Back in Richtung der zuvor durchbrochenen Trend-Linie ist bereits vollzogen (blaue Ringe).

Wie Sie jedoch unschwer erkennen können, ist der Euro / USD seit Anfang 2015 in einer Seitwärts-Bewegung „gefangen“:

Zumeist pendelte das Devisenpaar zwischen 1,0810 und 1,1470 auf und ab. Zwischendurch gab es mal drei Aussetzer auf der Unterseite, die jedoch allesamt um 1,0520 gestoppt wurden.

Fazit

Doch warum sollte der Euro / USD gerade jetzt diese Seitwärts-Bewegung nach oben verlassen? Die Antwort liefert Ihnen das 50-Tage-Momentum:

Dieser „Kursschwung“-Indikator ist soeben aus einem übergeordneten, seit Juni 2015 bestehenden Abwärtstrend nach oben ausgebrochen (blauer Kreis).

Achten Sie daher in den nächsten Tagen darauf, ob dem Euro / USD der nachhaltige Sprung über den Widerstand bei 1,1470 gelingt. Dann nämlich wäre die Trend-Umkehr für das Währungspaar perfekt.

Und ein starker Euro – was zugleich einem schwachen US-Dollar entspricht – wird dann in den kommenden Monaten die Wall Street begünstigen.

7. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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