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Warum Sie Apple nicht vorschnell abschreiben sollten

Spekulationen über Produktionskürzungen beim iPhone hatten die Apple-Aktie in letzter Zeit belastet. Nun liegen konkrete Zahlen auf dem Tisch. Die Ergebnisse für das Weihnachtsquartal konnten die Sorgen um das weitere Wachstum nicht zerstreuen. Warum Sie Apple trotzdem nicht vorschnell abschreiben sollten, will ich Ihnen heute verraten.

Weihnachtsgeschäft sorgt für Rekordgewinn

Zunächst zu den aktuellen Zahlen. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/2016 steigerte Apple den Umsatz um 2% auf 75,9 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn in dem wegen des Weihnachtsgeschäfts traditionell stärksten Quartal stieg ebenfalls um 2% auf 18,4 Mrd. Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 3,28 Dollar. Analysten hatten im Vorfeld ein Ergebnis von 3,23 Dollar je Aktie und Erlöse von 76,6 Mrd. Dollar prognostiziert.

Die Basis für die Rekordzahlen war der Verkauf von 76,8 Mio. iPhones. Allerdings waren dies gerade einmal 0,4% mehr als im Vorjahreszeitraum. Dies ist der niedrigste Zuwachs seit der Markteinführung vor neun Jahren.

Apple erwartet Umsatzrückgang

Auch der Ausblick zeigt, dass die Sorgen der Anleger um das weitere Wachstum nicht unberechtigt sind. Für das laufende zweite Geschäftsquartal rechnet der US-Konzern mit einem Umsatz zwischen 50 und 53 Mrd. Dollar. Analysten erwarten derzeit Erlöse von 55,6 Mrd. Dollar. Im Vorjahr hatte Apple noch Umsätze von 58 Mrd. Dollar erzielt.


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Dies wäre der erste Umsatzrückgang seit 2003. Damit bewahrheiten sich die Sorgen, dass es in einem weitgehend gesättigten Smartphone-Markt für Apple immer schwieriger wird, weiter zu wachsen.

Starke Abhängigkeit vom iPhone wird zum Problem

Die Abhängigkeit vom iPhone wird nun zum Problem. Der Smartphone-Klassiker ist für rund zwei Drittel der Umsätze verantwortlich. Ein neues Produkt, das hier in die Bresche könnte, ist weiterhin nicht in Sicht. Die Apple Watch konnte die Erwartungen diesbezüglich nicht erfüllen.

Die Zeiten des großen Wachstums sind für Apple vorerst vorbei. Dementsprechend enttäuscht reagierten die Anleger. Die Aktie gab gestern um rund 6,5% nach.

Aktie ist günstig bewertet

Wenngleich das Unternehmen nur noch langsam wächst, bleibt Apple eine Cash-Maschine – und zwar eine sehr günstig bewertete. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei 9.

Die Dividendenrendite ist mit 2,2% ebenfalls attraktiv. Zudem ist eine weitere Dividendenanhebung wahrscheinlich. In den vergangenen drei Jahren hatte der Konzern jeweils bei der Zahlenvorlage zum zweiten Quartal im April eine Erhöhung angekündigt.

Ähnlich günstig war die Apple-Aktie übrigens zuletzt Mitte 2013. Auch damals hatten Sorgen um das weitere Wachstum den Aktienkurs belastet. Seinerzeit folgte ein Kursanstieg von über 140% in weniger als einem Jahr.

apple

Apple-Aktie muss erst einen Boden finden

Allein die günstige Bewertung ist für mich noch kein Kaufargument – wohl aber ein Grund, die Aktie im Auge zu behalten.

In der vergangenen Woche hatte der Kurs über seinem Tief vom August letzten Jahres (92 Dollar) nach oben gedreht, nähert sich jetzt aber erneut diesem Niveau. Sollte diese Marke unterschritten werden, wäre dies sehr negativ. In diesem Fall drohen weitere Einbußen.

Kann sich die Aktie dagegen mit einem Anstieg über 102 Dollar nachhaltig über der runden 100-Dollar-Marke etablieren, steigen die Chancen für eine Bodenbildung. In diesem Fall eröffnet sich zunächst weiteres Aufwärtspotenzial bis an die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 118 Dollar verläuft. Die günstige Bewertung lässt allemal Luft für höhere Kurse.

28. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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