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Warum Sie die Gewinnprognosen von Banken-Analysten ignorieren sollten

Wachstumsaktien wecken immer wieder die Phantasien der Anleger.

Träumen Sie nicht auch davon, die nächste Microsoft oder Apple zu entdecken?

Theoretisch sind Wachstumsaktien eine gute Anlage – vorausgesetzt, man ist in der Lage, Wachstum zu prognostizieren.

Gewinnwachstum ein guter Indikator für Aktienperformance – im Nachhinein!

Wenn man in der Lage gewesen wäre, die Unternehmen mit dem höchsten Gewinnwachstum in den kommenden zwölf Monaten zu identifizieren, hätte man im Zeitraum von 1975 bis 2005 den Markt um jährlich 7,5% schlagen können.

Das geht aus einer Studie hervor, die ich jüngst gelesen habe. Das „kleine“ Problem dabei: Man hätte jeweils im Vorfeld wissen müssen, welche Unternehmen das höchste Gewinnwachstum im Folgejahr aufgewiesen haben.

Nun gut, für Gewinnprognosen beschäftigen Banken und Broker schließlich gut bezahlte Analysten.

Doch was konnte man mit den Prognosen der Analysten in der Vergangenheit anfangen?


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Das Problem mit den hohen Erwartungen der Banken-Analysten

Es macht also Sinn, sich einmal die Gewinnprognosen, die späteren tatsächlichen Gewinne und die resultierenden Aktienrenditen anzuschauen.

Und hier zeigt sich erstaunliches.

Wenn man in die 20% Unternehmen investiert hätte, die die höchsten Wachstumsprognosen aufgewiesen hatten und diese Unternehmen sich 1 Jahr später tatsächlich unter den Top 20 der Unternehmen mit dem größten Gewinnwachstum wiedergefunden hatten, hätte man mit diesen Aktien den Markt um 2,6% geschlagen.

Doch 2,6% pro Jahr sind weniger als 7,5%. Wie kommt das? Das Problem ist, das von den tatsächlichen Gewinnsteigerungen aufgrund der sehr optimistischen Prognosen schon viel eingepreist war.

Wenn aus der Gruppe der übrigen 80% der Unternehmen mit nicht so extrem optimistischen Wachstumsprognosen es unter die Top 20% des tatsächlichen Gewinnwachstums geschafft hätte, ist die Aktienperformance viel besser gewesen.

9,6% wäre hier die durchschnittliche Überrenditerendite gegenüber dem Markt gewesen!

Das positive Überraschungspotential ist einfach viel größer. Und der Markt spielt schließlich Erwartungen. Werden diese enttäuscht, werden die betreffenden Aktien gnadenlos vom Markt abgestraft.

Gewinnprognosen der Banken-Analysten: Ein guter Kontraindikator

Abgesehen davon, das positive Analystenschätzungen größtenteils bereits eingepreist sind, existieren darüber hinaus zahlreiche Studien, die belegen, dass die Analysten im Durchschnitt nicht in der Lage sind, Wachstumspotentiale richtig vorauszusagen.

Klingt alles ziemlich ernüchternd. Kann man also die Analystenschätzungen damit getrost „in die Tonne kloppen“?

Vielleicht doch nicht…

Denn wenn die Unternehmen mit den schlechtesten Wachstumsaussichten das größte Überraschungspotential nach oben bieten – und die Prognosen ohnehin keine hohe Trefferquote haben –, dann lässt sich daraus etwas machen: Ein guter Kontraindikator!

Schätzen Sie mal, wie die relative Aktienperformance der 20% aller Unternehmen mit den niedrigsten Wachstumsprognosen ausgefallen ist?

Ich verrate es Ihnen: Im Schnitt hätten diese Aktien den Markt um 4,8% geschlagen!

Das positive Überraschungspotential bei diesen Unternehmen ist eben verdammt groß.

Die Nachricht, die ich Ihnen für heute mitgeben möchte: Hüten Sie sich also vor allzu optimistischen Gewinnprognosen der Analysten in den Banken!

24. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Richard Mühlhoff. Über den Autor

Richard Mühlhoff analysiert die realen Anlageentscheidungen der weltbesten Investoren, wie etwa Warren Buffett oder David Tepper. Die kollektive Intelligenz dieser ausgemachten Top-Investoren ist das Erfolgsgeheimnis des Börsendiensts „Investment-Elite“.

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