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Warum Stop-Loss-Marken kein Allheilmittel sind

An den Börsen zeigt sich momentan folgendes Bild: Schlechte Kurse machen schlechte Nachrichten und die schlechten Nachrichten sorgen für schlechtere Kurse.

Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um eine selbsterfüllende Prophezeiung. Derzeit wird einfach alles schwarz gesehen.

Medien zeichnen gezielt verzerrtes Bild

So argumentieren viele Medien damit, dass die Konjunktur-Sorgen in bzw. um China, die Angst vor einer Zinserhöhung in den USA und die nach wie vor bestehenden Sorgen um Griechenland DAX und Co. belasten würden.

Was dabei allerdings nicht passt, ist die Tatsache, dass sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar in den vergangenen Tagen sehr positiv entwickelte.

Wenn die Profi-Investoren tatsächlich mit einer baldigen Zinserhöhung in den USA rechnen würden, oder damit, dass Griechenland kurzfristig größere Probleme bereitet, würde sich wohl kaum der Euro stärker zum US-Dollar entwickeln.


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Aber diese Betrachtung passt nicht in das negative Gesamtbild, welches die Medien augenblicklich zu zeichnen bemüht sind. Schließlich „verkauft“ sich Angst besser als eine Berichterstattung, die sowohl positive als auch negative Aspekte beinhaltet.

Für den jüngsten Kursrutsch sind aus meiner Sicht v. a. massenweise gerissene Stop-Loss-Marken verantwortlich.

Daher möchte ich Ihnen heute erklären, warum es sich bei Stop-Loss-Marken um alles andere als ein Allheilmittel handelt und warum Stop-Loss-Marken teilweise eher Ihre Gewinne mindern oder Ihre Verluste erhöhen als Gewinne zu sichern oder Verluste zu begrenzen.

Von Stop-Loss-Marken und einem weit verbreiteten Irrglauben

Ein weit verbreiteter Irrglaube im Zusammenhang mit Stop-Loss-Marken ist, dass Sie automatisch den Preis erhalten, bei dem Sie Ihre Stop-Loss- Marke platziert haben. Das ist jedoch nicht so.

Ein Beispiel: Der Kurs der Aktie notiert bei 50 € und Sie setzen Ihre Stop-Loss-Marke bei 45 € – also genau 10% unterhab des aktuellen Kurses.

Wenn es dann zu einem Crash kommt und der Kurs der Aktie fällt, bedeutet Ihre Stop-Loss-Marke, die bei 45 € liegt, lediglich, dass ab dieser Marke ein automatischer Verkauf ausgeführt wird.

Wenn aber der nächste nachgefragte Kurs erst bei 40 € liegt, erhalten Sie auch nur 40 € je Aktie und nicht 45 €.

Sie funktioniert Börse wirklich

Denn: An der Börse herrscht stets das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Dieses Prinzip lässt sich auch nicht durch den Einsatz einer Stop-Loss-Marke aushebeln.

Sie sehen also: Im Falle eines schnellen Kurseinbruchs schützt Sie auch nicht eine zuvor gesetzte Stop-Loss-Marke.

Im Gegenteil: Dadurch vergrößern Sie – wie Sie gerade erfahren haben – teilweise eher Ihre Verluste bzw. beschneiden Ihre Gewinne.

Dies gilt zumindest dann, wenn Sie davon ausgehen, dass sich die Positionen auf mittlere oder längere Sicht wieder erholen werden.

Daher gilt: Ein aktiv ausgeführter Verkauf in einem Zwischenhoch bringt Ihnen dann mehr Geld.

24. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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