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Was bedeutet schon Geld?

„Herr Sommer, warum sind Sie eigentlich Börsenanalyst?“

Diese Frage wird mir hin und wieder gestellt in persönlichen Gesprächen mit Lesern meines Börsendienstes Momentum-Trader „Gewinne mit Wachstumsaktien“ oder des kostenlosen Newsletters, den Sie gerade lesen.

Natürlich könnte ich es mir einfach machen und als Antwort auf meine Ausbildung und den Werdegang als Wertpapierberater bei einer der größten deutschen Banken verweisen. Oder die Gegenfrage stellen, warum andere Menschen Herzchirurg, Filialleiter im Einzelhandel oder selbständiger Klempnermeister geworden sind.

Doch ganz so einfach ist das nicht.

Was bedeutet schon Geld?

Hinter der Frage versteckt sich häufig eine etwas andere Neugier: Warum hat es ein Redakteur nötig, einen Börsendienst zu schreiben, dessen Strategie seit nahezu elf Jahren ausgesprochen erfolgreich funktioniert? Schließlich müsste er mit dieser Strategie doch mehr als genug Geld am Aktienmarkt verdienen …?

Ein Zitat des US-amerikanischen Folk-Musikers Bob Dylan trifft wohl am besten auf mich zu:

„Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt.“

Um genau das habe ich mich in den vergangenen 35 Jahren, in denen ich mich mittlerweile professionell an den Börsen bewege, stets bemüht.


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Das tun, was einem gefällt

Wenn Sie für ein Unternehmen arbeiten, dass Ihnen dafür ein Gehalt oder einen Lohn zahlt, dann erwartet Ihr Arbeitgeber, dass er mit Hilfe Ihres Arbeitseinsatzes Geld verdient. Das erwartet selbstredend auch eine Bank von Ihren Beratern.

Als ich Mitte der 1980er-Jahre Wertpapierberater wurde, lautete daher meine Maxime: „Verkaufe Deinen Kunden Wertpapiere, mit denen Sie Geld verdienen. Denn dann machen Sie auch das nächste Geschäft mit Dir!“

Auf diese Weise konnte ich beiden Seiten, Arbeitgeber und Kunden, gerecht werden. Und diesem Leitmotiv konnte ich in den Anfangsjahren folgen, weil uns Wertpapierberatern seinerzeit „freie Hand“ bei den Empfehlungen gelassen wurde. Anders gesagt: Ich konnte meinen Kunden das empfehlen, was ich für richtig und profitabel hielt.

Das tun, was der Bank gefällt

Doch der Börsen-Crash 1987 veränderte diesbezüglich alles: Als in Folge der damit einhergehenden riesigen Verluste, die meisten Anleger wie gelähmt waren und monatelang keine Aktiengeschäfte mehr machten, erkannten die Banken, welche Ertragsstütze Ihnen hier wegbrach.

Als Konsequenz daraus wurde damit begonnen, das Wertpapiergeschäft „zu steuern“: Den Wertpapierberatern wurden von Ihren Arbeitgebern zunehmend vorgeschrieben, was sie zu empfehlen, sprich: zu verkaufen hatten.

Daher entschloss ich mich, im Jahr 1996, in den Beruf eines Börsenredakteurs zu wechseln. Dort konnte ich, im Gegensatz zur Bank, weiterhin meine Maxime leben. Der einzige Unterschied war: Ich gab keine individuellen Empfehlungen mehr weiter, sondern stellte diese meinen Lesern zur Verfügung.

Das tun, was Ihnen gefällt

Es ist diese Motivation, die mich all die Jahre antreibt und die, im wahrsten Sinne, meinen Beruf zur Berufung werden ließen.

Wenn Sie Wert auf das legen, was Ihnen heutzutage Banken empfehlen, dann werden Sie in den vergangenen Wochen nicht viel Geld an den Aktienmärkten verdient haben:

Banken und ihre Prognosen

Am 19. Dezember 2014, beim Stand von 9.787 Punkten, wurden 17 Bankhäuser zu ihren DAX 30-Prognosen für das erste Quartal 2015 befragt (Quelle: ZEW 3-Monats-Prognosen der Banken):

–       10 Institute sahen einen DAX 30 von maximal 10.000 Punkten voraus.

–        4x wurde ein Höchstwert von 10.200 prognostiziert, 1x 10.250, 1x 10.500 und 1x 10.700.

–       Die durchschnittliche Prognose lag bei 9.953 – eine Bank sagte gar einen DAX 30-Rückgang auf 8.700 Punkte voraus!

Hier meine Prognose aus dem Chartanalyse-Trends-Beitrag vom 8. Dezember 2014 bei einem DAX-Stand von 10.087 Punkten:

„Auch wenn es Ihnen unrealistisch erscheinen mag, dass der DAX 30 nach dem Anstieg um fast +21% seit Mitte Oktober noch sehr viel weiter ansteigen kann: Die Historie zeigt, dass dies schon mehrfach geschehen ist.

Ich stehe daher, allen Unkenrufen zum Trotz, zu meiner bereits im August 2012 gemachten Prognose, dass der DAX 30 bis Ende 2015 auf bis zu 14.000 Punkte klettern kann.“

Heute Morgen markierte der deutsche Leitindex bei 11.455 ein neues Allzeithoch. Das entspricht einem Anstieg von +13,6% seit meiner Dezember-Analyse. Und meinem Langzeit-Ziel aus dem Jahr 2012 – übrigens bei einem DAX 30-Stand von knapp 7.000 Punkten gemacht – hat sich der Leitindex damit bis auf 2.545 Zähler angenähert.

Morgen verrate ich Ihnen, warum Sie, meiner Ansicht nach, jetzt allerdings erst einmal mit einer Atempause am deutschen Aktienmarkt rechnen sollten.

2. März 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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