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Welche Auswirkungen der DAX-Absturz auf das Übernahme-Geschäft hat

Der Wochenauftakt verlief für Anleger denkbar schlecht: Nachdem am vergangen Freitag bereits die charttechnisch wichtige Marke von 9.300 Punkten fiel, zeichnete sich ab, dass es weiter nach unten ging.

Dass es wieder einmal ein Handelstag mit über 3% Minus wird, war jedoch anhand der Futures noch nicht abzusehen. Am frühen Mittag deutete sich dann allerdings relativ schnell ein Kampf um die nächste, kleine Unterstützung bei 9.000 Punkten ab. Gut möglich, dass auch der Kampf verloren geht.

Charttechniker gehen davon aus, dass erst bei etwa 8500 oder 8.300 Punkten der Mark wieder gute Erholungschancen hat. Es könnte also durchaus auch weiterhin ungemütlich bleiben.

Unnötiger Verlust: Im Krisentief verkaufen – Wiedereinstieg verpassen

Sollten Sie deswegen gleich alles verkaufen? Wo sich am Ende das neue Gleichgewicht einstellt wird sich zwar zeigen müssen, es gibt aber gute Gründe anzunehmen, dass – trotz des historisch schlechten Jahresauftakts – 2016 noch nicht abzuschreiben ist und das Gleichgewicht bei deutlich über 10.000 Punkten liegt.


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Wer mittel- oder langfristig denkt, sollte ohnehin investiert bleiben. Der beliebteste Anlage-Fehler ist es, in Krisen zu verkaufen. Der Gedanke ist richtig und nachzuvollziehen: Man will einen weiteren Vermögensverlust verhindern.

Die langfristige DAX-Entwicklung zeigt aber, dass man eine Krise ruhig auszusitzen kann. Dass der DAX in Zukunft nie wieder über 12.500 Punkte steigt, ist so gut wie ausgeschlossen. Auch ist keines der DAX-Konzerne, die in der letzten oder vorletzten Krise im deutschen Leitindex notierten pleite gegangen.

Und das Problem ist auch: Wann will man wieder einsteigen? Häufig fühlt man sich als Anleger doch erst wieder sicher, wenn die ganzen Gewinne doch schon wieder verteilt wurden. Meine persönliche Meinung ist: Wer jetzt oder kurzfristig nicht auf das Geld angewiesen ist, der sollte die Krise aussitzen.

Marktrisiken sind größer geworden: Gefahr der selbsterfüllenden Prophezeiung

Viele Marktteilnehmer geben Computerprogrammen und Short-Sellern die Schuld, räumen gleichzeitig allerdings auch ein, dass sich die wirtschaftliche Perspektive verschlechtert hat. In China und in den USA ist die „Großwetterlage“ mit Sicherheit nicht schlecht – aber eben auch nicht mehr wolkenlos.

Hinzu kommt: Wenn alle eine Krise herbeireden, die Investitionen aus (ungerechtfertigter) Angst ausbleiben und immer mehr Investoren von fallenden Kursen profitieren, dann droht wirklich Ungemach.

Übernahme-Geschäft geht auch in schwachen Marktphasen weiter

Auf das Übernahme-Geschäft hat die aktuelle Börsenlage natürlich auch Einfluss. Denn die Kursturbulenzen signalisieren Ungewissheit – ein Parameter, der die Bewertung eines Übernahme-Kandidaten erschwert.

Da ein Firmenchef ungern verantwortlich sein will für einen überteuerten Zukauf, nimmt die Übernahme-Aktivität ab.

Doch auch in unruhigen Börsenphasen gibt es noch ausreichend gewinnbringende Deals. Mutige Unternehmenslenker wollen die günstige Zukauf-Chance nutzen, um sich für bessere Zeiten in Position zu bringen.

So lag das Übernahme-Volumen zum Beispiel selbst im Eurokrisen-Jahr 2011 bei über 3,4 Mrd. Dollar. Oftmals sind die Übernahmen für die Investoren sogar lukrativer als in „normalen“ Börsenzeiten. Denn wenn es um den Preis geht, dann richtet der sich in erster Linie am operativen Gewinn und nicht am Börsenkurs.

Ist ein Übernahme-Kandidat also günstig bewertet und es kommt dann zu einem Angebot, fällt die Prämie auf den Börsenkurs dementsprechend höher aus. Übernahme-Kandidaten sind also in allen Marktphasen ein Blick wert.

8. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.

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