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Welche Vorteile Aktienclubs bieten und wie Sie sich beteiligen können

Die Entwicklung an den internationalen Aktienmärkten hat es Ihnen als Anleger in den letzten 2 ½ Jahren wahrlich nicht leicht gemacht. Wenn Sie erst in dieser Zeit an der Börse eingestiegen sind und ohne die von mir immer wieder empfohlenen StopLossStrategien agiert und daher nichts von Ihren Beständen zwischenzeitlich verkauft haben, dürfte Ihr Portfolio jetzt kaum noch in der Gewinnzone sein.

Erst seit Herbst 2001 gab es bei deutschen Aktien wieder gute Anlagechancen. Aber selbst mit deutschen Blue Chips konnten Sie sich bei Schwergewichten wie denen der Deutschen Telekom seither auch ganz schön die Finger verbrennen.

Ich kenne viele, die gerade im Zusammenhang mit den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 die Nerven verloren und ihre Aktien zu dem Zeitpunkt verkauften, als die Kurse Tiefstpunkte erreicht hatten. Im Nachhinein betrachtet war das genau der falsche Zeitpunkt. Entsprechend hatte ich Sie im November 2001 nachdrücklich ermuntert, bei den ausgebombten Aktien DaimlerChrysler, VW oder Lufthansa kräftig zuzulangen. Immerhin legten diese Werte seither in der Spitze um mehr als 60% zu.

Sie sehen daraus, wie wichtig es ist, gerade in schwierigen Börsenphasen einen Berater zu haben, der Sie vor Panikhandlungen bewahrt und Ihnen Hinweise darauf geben kann, wie man sich in Zeiten wie dieser am besten verhält. Wie schon oft von mir betont: Angst war in Börsendingen noch immer der schlechteste Ratgeber. Doch wenn Sie Ihre Anlageentscheidungen letztlich ganz allein tragen müssen, wird es Ihnen häufig schwer fallen, sich davon ganz frei zu machen.

Je unsicherer Sie (noch) sind, um so hilfreicher ist es offensichtlich dabei für viele von Ihnen, darüber auch mit anderen sprechen zu können, denen es womöglich ähnlich ergeht. Das erlebe ich jedenfalls immer wieder auf den Leser

Auf diese Vorteile des Clubkonzepts können Sie setzen

Das Grundmodell solcher meistens als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gegründeter Zusammenschlüsse von Privatanlegern ist bei vielen Clubs ähnlich. Sie nehmen regelmäßige Zahlungen ihrer Mitglieder entgegen, die sie über ein gemeinsames Depotkonto je nach den im Gesellschaftsvertrag näher bestimmten Anlagegrundsätzen an der Börse investieren. Daraus ergeben sich für Sie als Anleger erhebliche Vorteile, die umso größer sind, je weniger Erfahrungen Sie an der Börse haben.

  • Durch das regelmäßige Wertpapiersparen entgehen Sie (ähnlich wie bei Fondssparplänen) dem so genannten Timingproblem: In Zeiten niedriger Börsenkurse erhalten Sie für Ihre Einzahlungen mehr, in Zeiten höherer Kurse weniger Aktien und Investmentfondsanteile, sodass sich daraus (durch den CostAverageEffekt) günstige Mischkurse ergeben.

  • Einem aus 10 bis maximal 30 Mitgliedern zusammengesetzten Club stehen sehr viel höhere Anlagebeträge zur Verfügung, als dies bei Ihnen als einzelnem Wertpapiersparer normalerweise der Fall ist. Daher kann das gemeinschaftliche Depotvermögen sehr viel breiter gestreut und wegen des größeren Ordervolumens auch kostengünstiger investiert werden.

  • Über die Diskussionen in den Versammlungen, im eigens eingerichteten Anlageausschuss oder auf von vielen Clubs regelmäßig durchgeführten Informationsveranstaltungen können Sie von den Erfahrungen anderer Mitglieder und dem Wissen eingeladener Experten profitieren. Da alle in einem Boot sitzen und Anlageentscheidungen – gegebenenfalls über ein eigens dafür bestelltes Gremium – auf die allgemeine Zustimmung der Mitglieder angewiesen sind, bewahren Sie sich vor „einsamen“ Entscheidungen, die gerade einen noch wenig erfahrenen Anleger viel Geld kosten können.

Da Sie selbst nur eine von mehreren Stimmen in der Gesellschafterversammlung haben, hängt der Anlageerfolg oder misserfolg Ihres Investments nur in dem Maße von Ihren Überlegungen ab, in dem Sie Einfluss auf das für die Anlageentscheidungen vorgesehene Gremium haben.

Wenn die Risikobereitschaft der Clubmitglieder oder der Entscheidungsgremien deutlich größer ist als Ihre eigene, könnten Sie immer wieder in Konflikt geraten, weil Sie mit den getroffenen Anlageentscheidungen nicht einverstanden sind.

Da gemeinschaftlich getroffene Dispositionsentscheidungen viel Zeit in Anspruch nehmen, halten sich die Möglichkeiten, schnell auf plötzliche Entwicklungen an der Börse zu reagieren, in Grenzen.

Da ein Aktienclub stark von eigennützigen Interessen ihrer Vorsitzenden geprägt werden oder vorwiegend wirtschaftliche Interessen verfolgen kann, besteht die Gefahr, dass unter dem Mantel der Gemeinschaftlichkeit in Wirklichkeit nur ein Geschäftsmodell verfolgt wird, von dem Sie selbst keine oder nur wenig Vorteile haben.

So finden Sie den Club, der zu Ihnen passt

Um Kontakte zu einem bestehenden Club aufzunehmen, können Sie sich inzwischen sehr gut über das Internet informieren. Über Suchmaschinen beispielsweise von aol.de, yahoo.de, altavista.de oder google.de und die Eingabe eines entsprechenden Schlüsselworts (Aktienclub, Investmentclub) erhalten Sie eine Fülle von Adressen derjenigen Clubs, die über eine eigene Homepage verfügen. Einzelne InternetAnbieter wie

investmentclubs.de oder aktienclubadressen.de

geben Ihnen die Möglichkeit, über den jeweiligen Ortsnamen solche Clubs in Ihrer Nähe ausfindig zu machen.

Wählen Sie Ihre Bank vor Ort als 1. Ansprechpartner

Eine andere Möglichkeit ist es für Sie, sich über Ihre Hausbank oder ein anderes Kreditinstitut vor Ort nach entsprechenden Clubs zu erkundigen. Falls es einen oder mehrere solcher Clubs in Ihrer Nähe gibt, wissen die Banken wegen der bei ihnen geführten Depots noch am ehesten darüber Bescheid. Dabei haben die Volksbanken und Sparkassen eine gewisse Vorreiterrolle übernommen, sodass Sie bei diesen Instituten mit einer Großzahl auch von Kunden mit geringem oder mittlerem Anlagebedarf die besten Chancen haben, fündig zu werden.

Häufig ist es auch so, dass ein Kreditinstitut von sich aus einen solchen Club initiiert hat oder die Patenschaft dafür übernimmt, um über den Kontakt mit den Clubmitgliedern auch für sonstige Wertpapiergeschäfte zu werben.

Der Vorteil dabei: Den Investmentclubs werden häufig besonders günstige Bedingungen hinsichtlich der Transaktionskosten und Verwaltungsgebühren eingeräumt, die Sie als Normalanleger erst bei einem sehr hohen Wertpapiervermögen aushandeln könnten. Als Mitglied des Clubs kommen Sie häufig auch in den Genuss von Sonderveranstaltungen oder Anlegerseminaren, zu denen Banken versierte Experten aus der Investmentszene einladen.


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Vereinigungen für Privatanleger: Ansprechpartner in vielen praktischen Fragen

Wenn Sie auf diese Weise nicht fündig geworden sind, sollten Sie sich bei einer der folgenden Vereinigungen, die auch umfängliche, allerdings kostenpflichtige Unterlagen für interessierte Neugründer zur Verfügung stellen, nach entsprechenden Adressen erkundigen.

Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V. (DSW) Postfach 140243 40072 Düsseldorf Tel.: 0211/669702 Internet: www.geldidee.de/dsw Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre e. V. (SdK) Jakobstraße 73 73734 Esslingen Tel.: 0711/3452091 Internet: www.sdk.org DeutscherAnlegerSchutzbund e.V. Solmstraße 25 60486 Frankfurt/Main Tel.: 069/2385380 Internet: im Entstehen

Das Problem dabei ist allerdings, dass beispielsweise die SdK zwar 6.000 Adressen von Investmentclubs in ihrem Bestand hat, aber nur gerade 50 davon zur Verbreitung freigegeben werden. Bei der DSW sieht es ganz ähnlich aus.

Die Erklärung dafür: Um der Körperschaftsteuerpflicht zu entgehen, der ein nicht gemeinnütziger Verein unterliegt, sind die meisten Clubs in Form von Gesellschaften des bürgerlichen Rechts, also als Personengesellschaften, gegründet worden. Auch Gewerbesteuer fällt für solche Gesellschaften nicht an, da die Gewinne dem privaten Bereich der Gesellschafter zugeordnet werden. Diese Konstruktion setzt aber

Name Akademischer Börsenverein Börsenforum Börsenverein Börsenkreis I.B.I.S Börsenverein Börseninitiative Studentischer Börsenverein Börsenteam Interessensgemeinschaft Börse Invest Börsenverein Akademischer Börsenverein Akademischer Börsenkreis Hanseatischer Aktienclub e.V. Hofer Börsenforum Börseninitiative Arbeitskreis Kapitalanlage Börsenverein Börsenforum Börsenforum Studentischer Börsenverein Arbeitskreis Börse Arbeitskreis Börse Akademischer Börsenzirkel Effekten Parkett Börsenforum Studentischer Börsenverein B.I.T Börseninitiative Börsenverein Telefon 0241/533750 08230/7706 0921/552005 030/8619312 0234/685228 0228/347995 0371/227482 06151/711814 0351/46333534 069/68608660 0551/9964026 0345/5522925 040/6118480 09281/409499 0721/613046 04346/8061 0221/6161999 0177/2721034 069/90432333 0391/2526687 06131/937366 06221/650827 089/31198780 07121/568214 05251/541925 0711/1213132 0651/9944724 0177/3234790

Das bedeutet also für Sie in den meisten Fällen, dass Sie – mit dem einen oder anderen Ihnen vielleicht schon bekannten Interessenten aus Ihrer näheren Umgebung – selbst die Initiative zur Gründung eines solchen Clubs ergreifen müssen. Das wiederum kann sehr gut über die am Ort ansässigen Banken geschehen, die normalerweise eine ganze Reihe von Anlegern kennen werden, die ein ähnliches Interesse haben könnten wie Sie. Und wenn Ihre Bank erkennt, dass sie möglicherweise selbst die Depotbank für das Konto des Investmentclubs werden könnte, den Sie gründen wollen, wird sie in der Regel alles tun, damit Ihr Plan auch gelingt.

GBTipp: Bei der Suche nach einem für Sie interessanten Aktienclub müssen Sie allerdings achtgeben. Hellhörig werden sollten Sie, wenn Ihnen über Zeitungsanzeigen die Mitgliedschaft in einem Aktien oder Investmentclub angeboten wird, bei der Ihnen besondere Vorteile – beispielsweise die spesengünstige Abwicklung von Wertpapieraufträgen oder die Beteiligung an einem millionenschweren „Gemeinschaftsdepot“ – versprochen werden. Solche Angebote haben in der Regel nichts mit Investmentclubs in dem hier gemeinten Sinn zu tun, sondern stammen von Finanzdienstleistungsunternehmen, die damit einen rein wirtschaftlichen Zweck verfolgen.

Ein Beispiel dafür ist der frühere Stuttgarter Aktienclub (Internet: www.beorseaktuell.de), der unter dieser werbewirksamen Bezeichnung viele Jahre lang eine Beteiligung an seinem „Gemeinschaftsdepot“ anbot, das inzwischen ein Anlagevolumen von über 800 Mio. Euro aufweist. Heute firmiert dieses Depot nur noch unter dem Namen des Verwalters, der Weiler & Eberhardt Depotverwaltung OHG, da das Bundesaufsichtsamt die irreführende Werbung mit dem Clubnamen verboten hat.

Eine ähnliche Richtung scheint der Itzehoer Aktienclub (wwwiac.de) einschlagen zu wollen, der auch schon mehr als 50 Mio. Euro verwaltet.

  • Verpflichten Sie Ihren Anlageausschuss beziehungsweise das Entscheidungsgremium für die Wertpapiertransaktionen dazu, so zu disponieren, dass auch Ihre steuerlichen Interessen am besten gewahrt bleiben. Das heißt vor allem: innerhalb der 12monatigen Spekulationsfrist möglichst keine Gewinne zu realisieren. Steuerlich wird das Clubvermögen den einzelnen Anteilsinhabern zugerechnet. Dabei bleiben bei jedem Anleger Spekulationsgewinne bis zu 511,99 Euro steuerfrei – bei 30 Mitgliedern sind das zusammen immerhin 15.359,70 Euro im Jahr.

Diese Punkte sollten Sie im Gesellschaftsvertrag eindeutig regeln

Wie ein Gesellschaftsvertrag – in allen Einzelheiten ausformuliert – aussehen kann, habe ich Ihnen auf den aktuellen InternetSeiten des GB www.GeldanlageBerater.de zusammengestellt. Als Abonnent des GB können Sie sich den vollständigen Text von dort kostenlos herunterladen und sich mit dem mitgelieferten Acrobat.reader anzeigen und ausdrucken lassen. Dabei sollte der Vertrag über folgende Sachverhalte klare Bestimmungen enthalten, die für einen reibungslosen Zusammenhalt der Mitglieder sorgen:

Rechtsform, Namen, Zweck, Sitz und Geschäftsjahr der Gesellschaft: Diese Bestimmungen sind für den Umgang mit dem Finanzamt und der Depotbank wichtig. Die GbR gilt dabei als die zuverlässigste und am wenigsten aufwendige Rechtsform für einen Investmentclub.

Gesellschafter: Darin bestimmen Sie etwa, dass nur natürliche Personen Gesellschafter werden können, wie viele Mitglieder Sie maximal zulassen wollen (30PersonenGrenze), welche Voraussetzungen neue Mitglieder erfüllen müssen, und ab welchem Zeitpunkt deren Einzahlungen am Gewinn und Verlust der Gesellschaft teilhaben.

Gesellschaftsvermögen, Konto und Depot: Wichtig ist hierbei die Festlegung, dass das Vermögen den Gesellschaf

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papiere mit den zuletzt festgestellten Kursen und Preisen der Börse bewertet. Die Depotbewertung, aus der sich der jeweilige Anteilswert ergibt, ist allen Gesellschaftern zu den Gesellschafterversammlungen auszuhändigen.

Auf diese Weise haben Sie eine klare, durch jedes Mitglied leicht nachprüfbare Aufteilung des Vermögens auf die einzelnen Gesellschafter geregelt und gehen späterem Streit von vornherein aus dem Weg.

Verwendung der Einzahlungen: Hierbei bestimmen Sie, in welche Wertpapieranlagen die eingezahlten Beträge überhaupt fließen können und wie die dem Club entstehenden Verwaltungskosten beglichen werden sollen. Legen Sie darüber hinaus fest, welcher Personenkreis über die jeweiligen Investments entscheiden soll (Geschäftsführer und Stellvertreter zusammen mit einem beratend hinzukommenden Anlageausschuss oder Ähnliches.

GBTipp: Halten Sie den Personenkreis, der über die Art und Weise der Wertpapieranlagen entscheiden darf, nicht zu klein, damit sich möglichst viele Gesellschafter an der Entscheidungsfindung beteiligen können.

Kredite: Hierbei rate ich Ihnen nachdrücklich dazu, ein Kreditaufnahmeverbot in den Vertrag aufzunehmen, weil alle anders lautenden Regelungen im kritischen Fall leicht zu Regressforderungen eines Gesellschafters gegenüber den anderen führen können.

Gewinn und Verlust: Falls in den ersten Jahren nach der Entstehung noch keine Gewinne ausgezahlt werden sollen, was ich Ihnen empfehle, ist das unter diesem Stichwort im Vertrag zu regeln.

Gesellschafterversammlung: Sie ist das höchste Organ Ihres Clubs, das aus allen Gesellschaftern besteht und sämt

  • Sollen etwa nur an deutschen Börsen gehandelte Wertpapiere gekauft werden, oder sind auch Auslandsinvestments in bestimmtem Umfang möglich?

  • Darf das Clubvermögen auch in Optionsscheine oder sogar in Optionen investiert werden, und welche prozentualen Depotanteile müssen dabei eingehalten werden, oder ist nur der direkte Kauf von Aktien und Aktienfonds gestattet?

  • Sollen nur Blue Chips erworben werden, oder ist auch eine Anlage an den weitaus kursschwankungsbreiteren und damit sehr risikobehafteten Neuen Märkten möglich?

Am besten richten Sie sich bei der Ausformulierung des Gesellschaftsvertrags nach dem Ihnen vom GB zur Verfügung gestellten Muster und passen dieses den Bedürfnissen der Gründungsmitglieder an. Schon bei der Diskussion des Entwurfs für einen solchen Vertrag werden Sie sehen, dass der Zusammenschluss in einem Investmentclub Sie in Ihren eigenen Anlageüberlegungen erheblich weiterbringen kann.

So gehen Sie Schritt für Schritt vor

Wenn Sie einem Aktien oder Investmentclub beitreten wollen, gehen Sie am besten folgendermaßen vor:

  • Ermitteln Sie über Ihre Hausbank, über ein anderes Kreditinstitut, das Internet oder die auf Seite 008 genannten Vereinigungen einen Club in Ihrer Nähe.

  • Fragen Sie beim Vorsitzenden des Clubs an, ob und wann Ihre Mitgliedschaft möglich wäre.

  • Falls Sie eine positive Antwort erhalten, bitten Sie um die Zusendung der entsprechenden Satzung und der Unterlagen, aus denen Sie die bisherige Entwicklung des Gemeinschaftsdepots entnehmen können.

t Redaktionssprechstunden:

mittwochs 16 18 Uhr. Nur für Abonnenten des „GeldanlageBeraters“ kostenlos.

Tel. 0551/5083545

Checkliste: Wie Sie die Mitgliedschaft in einem Investmentclub nutzen können

  • Lassen Sie sich nicht von der gerade in Deutschland weit verbreiteten Scheu anstecken, über Geld und die optimale Geldanlage offen zu sprechen. Ein Aktien und Investmentclub bietet Ihnen gute Möglichkeiten zu solchem Austausch.

  • Gerade wenn Sie noch wenig oder gar keine Erfahrungen mit Geldanlagen an der Börse gemacht haben, kann die Mitgliedschaft in einem Investmentclub Sie davor bewahren, die Fehler zu machen, die jeder Anfänger macht, wenn er keinen guten Berater an seiner Seite hat.

  • Auch wenn Sie – trotz bereits vorhandener umfänglicher Anlageerfahrungen – das Bedürfnis haben, mit Gleichgesinnten über die Optimierung von Strategien, den Umgang mit speziellen Anlageinstrumenten wie Optionsscheinen, Optionen, Anleihen und Investmentfonds oder die Verarbeitung manchmal auch negativer Börsenerfahrungen ins Gespräch zu kommen, sind Investmentclubs dazu ein hervorragendes Gremium.

  • Machen Sie sich klar, dass das regelmäßige Wertpapiersparen eine der besten Formen ist, den Risiken spekulativer Investmentformen wie Aktien oder Aktienfonds aus dem Wege zu gehen. Denn da Sie – ähnlich wie bei einem Wertpapiersparplan – beim Investmentclub in Phasen mit niedrigen Kursen mehr Anteile für Ihre Sparrate bekommen als in solchen mit höheren, kommt es automatisch zu vorteilhaften Mischkursen, ohne dass Sie sich über den richtigen Einstiegszeitpunkt allzu viel Gedanken machen müssen.

  • Achten Sie darauf, dass auch die Anlagestrategie Ihres Investmentclubs darauf ausgerichtet bleibt, möglichst mittel bis langfristig höchste Renditen zu erzielen. Daher sollte das Clubvermögen nicht für äußerst riskante Spekulationen zur Verfügung stehen und auch nur mittelfristig umgeschichtet werden können.

17. Juni 2002

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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