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Weltweite Verschuldung liegt bei 199 Billionen US-Dollar

Nach den Vortagesverlusten konnte der deutsche Leitindex heute wieder zulegen. Der DAX kletterte auf 10.753 Punkte. Kurstreiber war die Hoffnung, dass doch noch ein Kompromiss in der griechischen Schuldenkrise gefunden wird.

Derzeit wird täglich über die Schulden Griechenlands und in dem Zusammenhang über einen erneuten Schuldenschnitt diskutiert. Doch die Staatsverschuldung Griechenlands wirkt geradezu mickrig, wenn Sie einen Blick auf die Studie der amerikanischen Unternehmensberatung McKinsey werfen.

Darin wird die weltweite Verschuldung untersucht. Erschreckend ist hier schon die absolute Zahl der weltweiten Verschuldung, die bei rund 199 Billionen US-Dollar liegt. Diese Zahl bedeutet nicht nur einen neuen Rekordwert, sondern auch, dass die globale Verschuldung seit dem Jahr 2007 um 57 Billionen US-Dollar gestiegen ist.

Das bedeutet, dass der Schuldenstand seit 2007 und damit seit dem Begin der Finanzkrise um rund 40% gewachsen ist. Um diesen Schuldenstand abzubauen, müsste die gesamte Welt – bildlich gesprochen – fast drei Jahre gratis arbeiten.


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In Relation zur weltweiten Wirtschaftsleistung ist die Verschuldung seit 2007 um 17 Prozentpunkte gestiegen. Nach Einschätzung der Autoren birgt dieser Schuldenberg neue Risiken für die Finanzstabilität. Der angestrebte Schuldenabbau ist während der vergangenen Jahre verfehlt worden. So lautet das Fazit.

Die Verschuldung einzelner Länder im Fokus

Für den Report haben die Experten die Verschuldung in den 22 größten entwickelten und in 25 aufstrebenden Volkswirtschaften untersucht. Anders als bei anderen Untersuchungen wurden nicht nur die Staatsschulden berücksichtigt, sondern auch die Schulden von Unternehmen und Privathaushalten.

In Deutschland etwa beträgt die Gesamtverschuldung nach den McKinsey-Berechnungen 188% des BIP. Damit liegt Deutschland auf Platz 24 der 47 untersuchten Staaten. Zu Beginn der Finanzkrise lag die Verschuldung bei 180% des BIP. Damit schnitt Deutschland noch vergleichsweise gut ab.

Während der Zuwachs in Deutschland bei nur 8 Prozentpunkten liegt, haben Länder wie Portugal und Griechenland den Schuldenstand seit 2007 um 100 bzw. 103 Prozentpunkte gesteigert. In Irland liegt dieser Wert sogar bei 172 Prozentpunkten.

In Deutschland sind die Unternehmen wenig verschuldet

Zur Erinnerung: Im Rahmen der McKinsey-Abhandlung wurde die Verschuldung sowohl der Staaten als auch der Unternehmen und der privaten Haushalte untersucht. Was hier auffällt ist, dass die Unternehmen in Deutschland im Vergleich besonders gering verschuldet sind.

Das ist sehr positiv zu bewerten und bedeutet, dass die deutschen Unternehmen aus der Finanzkrise gelernt und unterm Strich ihre „Hausaufgaben“ gemacht haben – nämlich auf mehr Eigenkapital und somit eine geringere Abhängigkeit von Banken zu setzen.

Solide Unternehmensfinanzierung wichtig für Sie als Aktionär

Dies ist auch für Sie als Aktionär deutscher Unternehmen sehr wichtig und vorteilhaft. Denn: Je solider ein Unternehmen finanziert ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen auch große Krisen weitgehend unbeschadet übersteht.

Daher mag ich an der Börse besonders die Unternehmen, die schuldenfrei sind und sogar über ein Nettoguthaben verfügen. Hier im „Schlussgong“ stelle ich Ihnen in den nächsten Wochen einige passende Unternehmen vor.

10. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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