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Westfälisches Familienunternehmen Hella steht vor Börsengang

Der westfälische Autozulieferer Hella steht dieser Tage unmittelbar vor dem Gang an die Börse. Das Unternehmen wird bei seinem Börsengang mit bis zu 3,1 Mrd. Euro bewertet. Das in Lippstadt ansässige Unternehmen teilte heute früh mit, dass die Preisspanne für die zweite Phase der Emission (Aktienplatzierung) auf 25 bis 28 Euro festgesetzt wird.

Damit müssen neue Anleger möglicherweise etwas mehr zahlen als die Großinvestoren und Vermögensverwaltungen reichen Familien (sogenannte Family Offices), die in der ersten Emissionsphase zu einem Preis von 25 Euro je Aktie zugeschlagen hatten.

Bevor ich Ihnen gleich weitere Informationen zum Hella-Börsengang gebe, möchte ich Ihnen das Unternehmen kurz vorstellen.

Das ist der Autozulieferer Hella

Hella ist ein international tätiger Automobilzulieferer, der seinen Hauptsitz in Lippstadt hat. Das Unternehmen ist hauptsächlich im Bereich der Lichttechnik und Elektronik für Fahrzeughersteller und andere Zulieferer tätig


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Das Unternehmen wurde 1899 von Sally Windmüller unter dem Namen „Westfälische Metall-Industrie Aktien-Gesellschaft (WMI)“ gegründet. Der Name Hella wurde erstmals 1908 als Warenzeichen für einen Acetylen-Scheinwerfer verwendet. 1923 übernahm die Lüdenscheider Fabrikantenfamilie Hueck die Aktienmehrheit und im Jahr 1986 wurde der Name Hella schließlich in die Firmenbezeichnung aufgenommen.

Im Geschäftsjahr 2013/2014, welches Ende Mai zu Ende ging, setzte Hella mit weltweit knapp 31.000 Mitarbeitern 5,34 Mrd. Euro um und verdiente unterm Strich 23 Mio. Euro.

Weitere Details zum Börsengang

Angeboten werden in der zweiten Emissionsphase, die seit heute läuft, bis zu 5,75 Mio. Aktien. Die Zeichnungsfrist ist mit insgesamt nur 4 Tagen verhältnismäßig kurz. Der Erlös dieser Platzierungsrunde kommt Familiengesellschaftern zugute, die sich aus dem Hersteller von Autoscheinwerfern zurückziehen wollen.

Der voraussichtliche Erlös der zweiten Platzierungsrunde wird mit 144 bis 161 Mio. Euro beziffert. Am kommenden Dienstag (11. November) soll die Hella-Aktie zum ersten Mal an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Im ersten Schritt werden dann allerdings nur 15% des Unternehmens an der Börse gelistet sein.

Weitere Schritte sind aber schon vorprogrammiert: Denn weitere 25% der Hella-Anteile dürfen nach einer üblichen Frist von 6 Monaten nachgereicht werden. Um das mittelfristige Ziel, den Aufstieg in den MDax, erreichen zu können, muss zumindest ein Teil von diesen weiteren 25% der Hella-Anteile den bzw. die Besitzer wechseln.

Denn blieben die 25%, die nach der 6-Monats-Frist ebenfalls an die Börse gebracht werden sollen, danach weiterhin im Familienbesitz, hätte Hella mit einem Freefloat (frei handelbare Aktien) von dann nur 15% keine Chance auf eine MDax-Notierung.

60% des Grundkapitals von Hella sollen aber für mindestens 10 Jahre im Besitz der aus gut 60 Mitgliedern bestehenden Eigentümer- und Gründerfamilie bleiben.

Was Hella mit dem Geld aus dem Börsengang vor hat

Neben der Auszahlung einiger Familiengesellschafter will Hella mit dem Geld, welches im Rahmen des Börsengangs eingenommen wird bzw. wurde, weitere Möglichkeiten schaffen, um das eigene Wachstum im Ausland voranzutreiben. Vor allem in China und Amerika will das Unternehmen stärker wachsen.

278 Mio. Euro wurden bei der Platzierung einer Kapitalerhöhung um 10% des Grundkapitals bereits in die Kassen gespült. Nachdem die Platzierung der Aktien und damit der Hella-Börsengang abgeschlossen ist, werde ich Ihnen an dieser Stelle ein kleines Zwischenfazit zum Börsengang und zum Unternehmen Hella liefern.

3. November 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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