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Wichtige Informationen zum Start der Dividendensaison

Zwar haben einige deutsche Unternehmen im Jahr 2016 schon eine Dividende ausgeschüttet, doch die eigentliche Dividendensaison 2016 startet erst in einigen Wochen.

Nämlich dann, wenn die Hauptversammlungen für das Geschäftsjahr 2015 abgehalten werden.

Zur Erläuterung: Die deutschen Unternehmen, die im laufenden Jahr schon eine Dividende ausgeschüttet haben, taten dies, weil bei diesen Unternehmen das Geschäftsjahr nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmt.

Soll heißen: Wenn Sie von einem deutschen Unternehmen in 2016 schon eine Ausschüttung erhalten haben, so bezog sich diese auf das Geschäftsjahr 2014/2015.

Grundsätzlich schütten deutsche Unternehmen am ersten Werktag nach der Hauptversammlung die Dividenden an die Anteilseigner (Aktionäre) aus.

Die Dividende ist der Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre ausschüttet. Sie landet automatisch auf Ihrem Depot-Konto – wird dort jedoch oft „übersehen“.

Der historische Rückblick zeigt, dass die Dividenden für rund 50% der Aktiengewinne verantwortlich sind. Viele Anleger achten jedoch fast nur auf die Kursgewinne.

Wichtig ist, dass Sie stets Kursentwicklung und Dividende in Ihrer Erfolgs-Rechnung berücksichtigen.


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Vorsicht, wenn zu viel vom Gewinn ausgeschüttet wird

In manchen Fällen ist es so, dass nicht nur ein Teil des Gewinns als Dividende ausgeschüttet wird, sondern diese teilweise oder komplett aus der Substanz des Unternehmens gezahlt wird.

Das heißt, dass das Unternehmen Dividenden aus den Reserven zahlt und dadurch substanziell schrumpft. Das Geld fehlt dann unter Umständen für wichtige Investitionen.

Ein namhaftes Beispiel hierfür war in der Vergangenheit die Deutsche Telekom AG, die aber vor einiger Zeit schon angekündigt hat, zukünftig nicht mehr ausschütten zu wollen, als das Unternehmen auch verdient hat.

Die meisten Unternehmen schütten nur einen Teil des Gewinns als Dividende an die Aktionäre aus. Der Rest wird für künftige Investitionen gespart oder zur Schulden-Tilgung verwendet.

Die Höhe der Dividende wird vom Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagen und auf der Jahreshauptversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen.

Berechnung und Bedeutung der Dividenden-Rendite

Die Dividenden-Rendite ergibt sich aus der Division der Dividende durch den aktuellen Aktienkurs multipliziert mit 100.

Sie gibt die Verzinsung des investierten Kapitals je Aktie in Prozent an und gehört zu den klassischen Bewertungs-Kennzahlen einer Aktie. Denn: Dividenden sind ein Indiz für die Ertragskraft eines Unternehmens.

Im historischen Durchschnitt liegen die Dividenden-Renditen bei den Aktien des deutschen Leitindex DAX etwa im Bereich von 2 bis 3%. Der aktuelle Wert liegt übrigens deutlich über 3%.

Achtung: Weniger kann häufig mehr sein

Sie benötigen die Dividenden-Rendite, um einen Bezug zwischen dem Betrag der Dividende und dem dazugehörigen Aktienkurs herzustellen.

Dieser Bezug ist deshalb wichtig, weil ansonsten möglicherweise eine vom Betrag her hohe Dividende schnell einen falschen Eindruck erwecken kann.

Beispiel: Liegt die Dividende bei 5 € und der Aktienkurs bei 100 € (Dividenden-Rendite 5%), ist die Rendite nicht so hoch wie bei einer optisch niedrigen Dividende von 1 € und einem Aktienkurs von 10 € (Dividenden-Rendite 10%).

Üblicherweise beziehen sich die veröffentlichten Dividenden-Renditen auf die vom betreffenden Unternehmen ausbezahlte Dividende und den aktuellen Kurs der Aktie.

Sie spiegeln also das Verhältnis der gezahlten Dividende und des aktuellen Aktienkurses der dazugehörigen Aktie wider.

Für Sie als Aktionär ergibt sich eine andere persönliche Dividenden-Rendite, wenn Sie die betreffende Aktie schon vorher günstiger oder teurer gekauft haben.

Ihre persönliche Dividenden-Rendite berechnen Sie, indem Sie Dividende durch Ihren Einstandskurs teilen und anschließend mit 100 multiplizieren.

Fazit: Die relative Höhe der Dividende ist entscheidend

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nicht die absolute Höhe einer Dividende entscheidend ist, sondern die prozentuale Dividenden-Rendite.

Wie Sie diese einfach und schnell berechnen können, konnten Sie in diesem Artikel erfahren.

1. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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