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Wichtiger Kurs-Impuls: Startet bei Adidas nun der nächste Aktienrückkauf?

Die Adidas-Aktie war in den vergangenen 12 Monaten mit einem Kursplus von 126% der Überflieger im DAX. Für den deutschen Leitindex steht im selben Zeitraum ein Anstieg um lediglich 5% zu Buche.

Nun mehren sich aber die Zeichen, dass das Papier des Sportartikel-Herstellers vor einer länger andauernden Schwäche-Phase steht; zumal die Aktie seit dem Erreichen des Allzeithochs am 19. August (156,55 €) bereits rund 7% an Wert verlor.

Heute sorgte eine Nachricht rund um das schwächelnde Golf-Geschäft von Adidas für Sorgen bei den Anlegern. Die Hoffnung, dass die Herzogenauracher ihr Sorgenkind endlich verkaufen können, wurde deutlich gedämpft.

Callaway hat kaum Interesse an der Golfsparte

In einem Interview mit der Nachrichten-Agentur Bloomberg unterstrich Chip Brewer, Chef von Golf-Marktführer Callaway, dass er nur wenig Interesse an dem im Mai zum Verkauf gestellten Adidas-Golfgeschäft habe.

Seine Hauptsorge gilt dabei möglichen kartellrechtlichen Beschränkungen. Eine Hoffnung bleibt: Zumindest zeigte sich Brewer bereit, alle Optionen prüfen zu wollen.


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Vielleicht ist Brewer aber auch das Paket zu klein. Adidas will nämlich nicht die gesamte Golf-Sparte mit einem Jahres-Umsatz von gut 900 Mio. € verkaufen, sondern nur rund 60% von ihr.

Dazu gehören in erster Linie der Golfausrüstungs-Teil mit Schlägern und Golftaschen der Marke „TaylorMade“ sowie die kleineren Marken „Adams“ und „Ashworth“.

Die Marke „adidas Golf“, die auf Schuhen und Kleidung prangt, wollen die Herzogenauracher behalten.

HSBC streicht Kaufempfehlung

Neben den Spekulationen rund ums Golfgeschäft belastete heute noch eine weitere Nachricht den Aktienkurs von Adidas:

Antoine Belge, Analyst der britischen Investmentbank HSBC, sieht für das Papier nur noch wenig Raum nach oben. Zwar hob er das Kursziel von 130 auf 162 € – doch gleichzeitig strich er seine bisherige Kaufempfehlung.

Ein weiterer Kursrückgang ist also in den kommenden Wochen nicht auszuschließen. Damit er nicht allzu stark ausfällt, hoffen Anleger, dass Adidas sein Aktienrückkauf-Programm wieder aufnimmt.

Im Oktober 2014 hatte Adidas angekündigt, bis Herbst 2017 bis zu 1,5 Mrd. € insbesondere durch Aktienrückkäufe an seine Aktionäre auszuschütten.

Im Winter 2014 und im Frühjahr 2015 kaufte der Konzern im Rahmen von 2 Tranchen für 600 Mio. € eigene Aktien zurück – über 4% des Grundkapitals der Gesellschaft.

Nun könnte eine weitere Tranche die Nachfrage nach der Adidas-Aktie verstärken und so den Kurs deutlich stabilisieren.

Fazit

Sie sehen: Weiterhin wird das Management des Sportartikel-Herstellers ein gutes Instrument besitzen, um seine Anleger zu beruhigen – unabhängig vom Verkauf der Golf-Sparte.

2. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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