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Wie angekündigt: Anleihekurse knicken ein

Wenn Sie meine Beiträge schon etwas länger lesen, dann kennen Sie meine Meinung zu Marktkommentaren: Die können Sie getrost ignorieren!

Derzeit lesen Sie als Begründung für den jüngsten Kursrückgang beim Bund-Future dies:

Die Marktteilnehmer erwarten ein baldiges Ende der von der Europäischen Notenbank EZB betriebenen Anleihekäufe. – Das ist Unsinn!

Noch am vergangenen Donnerstag hatte EZB-Chef Mario Draghi keinen Zweifel daran gelassen, dass das laufende Anleihe-Kaufprogramm wie vorgesehen bis März 2017 durchgezogen wird.

Sogar eine nochmalige Verlängerung schloss der Notenbank-Chef nicht aus.

Das Anleihe-Rückkaufprogramm der EZB bleibt uns vorerst erhalten

Die EZB kauft seit März 2015 Monat für Monat Staatsanleihen und andere festverzinsliche Wertpapiere in einem Volumen von 60 Mrd. € am Markt auf.

Offiziell soll mit diesem Anleihe-Kaufprogramm die Konjunktur angekurbelt werden. Tatsächlich werden auf diese Weise jeden Monat die genannten Milliarden-Beträge in die Finanzmärkte gepumpt.

Im Dezember des vergangenen Jahres war die Dauer des Programms noch einmal bis März 2017 verlängert worden.

Ich hatte Sie frühzeitig auf diese Entwicklung vorbereitet!

Sie sehen: Die in den Marktkommentaren genannte Begründung für den jüngsten Kursrückgang beim Bund-Future ist hanebüchen!

Tatsächlich greifen nun die von mir in den vergangenen Wochen hier in Chartanalyse-Trends mehrfach beschriebenen Markt-Mechanismen:

  1. August 2016: Anleihemarkt: Die Blase wird schon bald platzen

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„Die Blase am Anleihemarkt wird irgendwann in den nächsten Monaten platzen. Ab hier gibt es für den Bund-Future, aus charttechnischer Sicht, nur noch eine Richtung: Süden.“

  1. August 2016: Das Wellenreiter-Prinzip: Reiten Sie jetzt die richtigen Wellen!

„Diese Großinvestoren-Gruppe hat im Grundsatz 3 Möglichkeiten, ihr Geld profitabel und dabei gleichzeitig schnell liquidierbar anzulegen: Sie können in Aktien, Anleihen oder Rohstoffen investieren.

Schon jetzt werfen Anleihen für den Investor keine Rendite mehr ab … Eine solche Entwicklung widerspricht jeglichem Profit-Streben der Großinvestoren. Daher ist schon heute absehbar, dass die nächste Rotation auf jeden Fall ‚Raus aus Anleihen‘ lautet.“

  1. September 2016: So ordnen Sie die jüngsten Turbulenzen im DAX richtig ein!

„Die Gelder, die dann dort [Anmerkung: am Anleihemarkt] abgezogen werden, dürften zu einem großen Teil in den Aktienmarkt wandern, da es außer den Rohstoffen sonst keine Anlage-Alternative gibt (Wellenreiter-Prinzip!).“

  1. Oktober 2016: Nutzen Sie Ihre historisch einmalige Chance auf große Aktien-Gewinne

„Die Kurse von Anleihen können nicht mehr weiter steigen – die Kurse von Aktien jedoch theoretisch unbegrenzt. … Also werden die Großinvestoren nicht umhin kommen, ihre Anleihe-Portfolios abzuspecken. Doch wohin mit dem Geld aus dem Verkauf?

Als Alternative kommen dann lediglich Aktien und Rohstoffe in Frage. Und die können – wie Sie wissen – theoretisch unbegrenzt im Kurs steigen. Hier bietet sich Ihnen somit eine geradezu historisch einmalige Chance, mit Aktien in den kommenden Monaten und Jahren ‚richtig‘ viel Geld zu verdienen.“

Die Blase platzt!

Nun will ich Sie aber nicht länger auf die Folter spannen und zeige Ihnen die jüngste Entwicklung im Bund-Future:

bund-future_31-10-2016

Bund-Future: Die Blase am Anleihemarkt platzt!

Die Lage ist eindeutig: Der Bund-Future hat am vergangenen Donnerstag seine seit dem BrExit-Votum ausgebildete Seitwärts-Bewegung nach unten verlassen.

Überdies wurde sogar schon der seit Juni 2015 bestehende Aufwärtstrend verletzt (gelber Kreis).

Zugleich wurde nun ein Abwärtstrend definiert: Die Aufwärts-Bewegung vom Zwischentief A zum Zwischenhoch B erreichte nicht mehr das vorherige Top der Seitwärts-Bewegung.

Die Abwärts-Bewegung auf C unterschritt im Anschluss das Zwischentief A und komplettierte damit alle Voraussetzungen für einen Abwärtstrend.

Eine Frühwarnung hatte es übrigens bereits in der 1. September-Hälfte gegeben, als der Aufwärtstrend seit Dezember 2015 nach unten durchschlagen wurde.

Der charttechnisch übliche Pull-Back (Rücksetzer) lief exakt bis an den zuvor durchbrochenen Aufwärtstrend.

Fazit

Es kam, wie es kommen musste und ich hatte Sie auf diese Entwicklung frühzeitig vorbereitet.

Wenn jetzt noch der „Bremsklotz“ US-Präsidentschafts-Wahlen am 8. November aus wegfällt, dann steht der Jahresend-Rallye am Aktienmarkt nichts mehr im Weg!

31. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.

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