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Wie der FC Bayern mit Hilfe von SAP den BVB schlagen will

Vor wenigen Tagen gab der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund, der größte Konkurrent des FC Bayern auf nationaler Ebene, eine Kapitalerhöhung bekannt. Im Zuge dessen wollen die Dortmunder Sponsoren Signal Iduna und Puma größere Aktienpakete erwerben.

Insgesamt will der BVB durch die Kapitalerhöhung rund 114,4 Mio. Euro einnehmen und dadurch etwas an Boden auf den FC Bayern gut machen. Doch jetzt vermeldeten auch die Bayern einen Deal, der dem Verein zu noch mehr Erfolg verhelfen soll.

Der FC Bayern setzt auf SAP-Software

Der FC Bayern München fädelte einen Deal mit SAP ein, bei dem es vorrangig darum geht, dass der Verein künftig in verschiedenen Bereichen von SAP-Software profitieren soll.

Der deutsche Fußballrekordmeister will etwa bei der Analyse von Spielerdaten, aber auch bei der Weiterentwicklung des E-Ticketing (elektronische Eintrittskarten) und beim Online-Handel mit dem Walldorfer Softwarekonzern zusammenarbeiten.


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Laut Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sollen gemeinsame Projekte in diesen Bereichen zügig vorangetrieben werden. Rummenigge betonte weiterhin, dass er die Tradition des Vereins wahren will, für die Weiterentwicklung des Clubs aber auch die Chancen der Digitalisierung nutzen möchte.

Unter anderem soll das Trainerteam um “Pep” Guardiola bei jedem Training Zugriff auf umfassende Spielerdaten erhalten, um die Trainingseinheiten besser steuern zu können. Die Technologie zur Analyse dieser Daten, die Datenbanksoftware “Hana”, wertet Millionen von Daten in Echtzeit aus.

SAP-Software soll Franck Ribery zu mehr Einsätzen verhelfen

Auf medizinische Daten zur Verbesserung der Prophylaxe und Regeneration soll bei der Kooperation ein besonderes Augenmerk liegen. Dadurch könnten künftig Verletzungsrisiken minimiert werden und die Fans des FC Bayern könnten auf häufigere Einsätze ihres Lieblings Franck Ribery hoffen, der zuletzt häufiger verletzt passen musste.

Aber auch neben dem Fußballplatz soll SAP mit seinen Softwarelösungen den Bayern unter die Arme greifen. So soll der Verein auch im virtuellen Kassenhäuschen beim Ticketverkauf und beim Trikotverkauf profitieren. Deshalb will der Bundesligist auch das Online-Ticketing und den kompletten E-Commerce-Bereich zusammen mit SAP ausbauen.

Finanziell wird es aber keine Unterstützung für den FC Bayern seitens SAP geben: Denn im Gegensatz zu den DAX-Konzernen Adidas und Allianz sowie der VW-Tochter Audi wird sich der ebenfalls im DAX gelistete Softwarekonzern SAP nicht am FC Bayern beteiligen.

Sportbranche als Wachstumsmarkt

Der Softwarekonzern SAP sieht in der Sportbranche einen interessanten Markt mit Wachstumschancen. Laut SAP-Finanzvorstand Luka Mucic liegt das Umsatzpotenzial des Milliardengeschäfts Fußball zwar erst bei einem “hohen zweistelligen Millionenbetrag”.

Hinzu kommt aber, dass Vereine wie der FC Bayern weltweit Millionen von Menschen begeistern und dadurch dem Softwarehersteller SAP die Chance geben, ihre Technologie für eine Vielzahl von Menschen erlebbar zu machen.

Daher wird nicht nur der FC Bayern von dieser Kooperation profitieren, sondern auch SAP. Und das mittelfristig nicht nur durch die Einnahmen aus der Kooperation mit den Bayern, sondern auch dadurch, dass diese die Marke SAP noch weiter in die Welt hinaustragen.

26. August 2014

Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.