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Wie geht es an der Wall Street nach der Notenbank-Sitzung weiter?

Heute Abend ist es soweit: Gegen 20 Uhr deutscher Zeit wird die amerikanische Notenbank Fed ihre Zins-Entscheidung bekanntgeben.

Ich möchte heute die möglichen Folgen eines weiteren Zinsschritts – so er denn kommt – beleuchten und nehme für Sie die charttechnischen Perspektiven der US-Börsen unter die Lupe.

Angst vor einer Zins-Anhebung hat wieder zugenommen

Noch bis vor 2 Wochen waren sich fast alle Anleger einig, dass im September noch keine weitere Zins-Anhebung ansteht. Das hat sich geändert.

Für gestiegene Nervosität unter den Anlegern sorgten zuletzt die Äußerungen einiger Fed-Mitglieder, die sich für eine baldige Zins-Erhöhung aussprachen.

Die neuerliche Unsicherheit sorgte zuletzt auch wieder für deutlich höhere Kurs-Ausschläge:

Am Freitag vor einer Woche verzeichnete der S&P 500 mit einem Minus gut 2,5% den größten Tagesverlust seit der „BrExit“-Abstimmung Ende Juni.

Ich erwarte heute noch keine Zins-Erhöhung

Seitdem allerdings haben sich die Kurse schon wieder deutlich stabilisiert. Fed-Gouverneurin Lael Brainard rief zur Vorsicht bei weiteren Zins-Anhebungen auf.


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Insgesamt gehen die Meinungen unter den Fed-Mitgliedern über das weitere Vorgehen aber offenbar doch recht weit auseinander. Ich erwarte zumindest heute noch keine Erhöhung.

Auch angesichts der zuletzt wieder stärkeren Kursschwankungen halte ich es für wahrscheinlicher, dass die Fed vor der Präsidentschaftswahl Anfang November die Füße stillhalten wird.

Die nächste Möglichkeit für eine Zins-Anhebung wäre dann im Dezember.

Niedrige Zinsen sprechen für Aktien

Aber selbst wenn die Fed doch schon heute an der Zinsschraube drehen sollte, gibt es für Sie als Anleger überhaupt keinen Grund, sich davor zu fürchten.

Denn auch bei einem weiteren Zinsschritt läge der Leitzins nach wie vor unter der Marke von 1%. An der grundlegenden Situation würde sich damit nichts ändern. Auch dann wären Staatsanleihen keine Alternative zu Aktien.

In einem anhaltenden Umfeld extrem niedriger Zinsen gehe ich davon aus, dass weiterhin ein Großteil des reichlich vorhandenen Kapitals in die Aktienmärkte fließt. Dies spricht klar für weitere mittelfristige Kurssteigerungen.

Der überordnete Trend zeigt weiter nach oben

Der Blick auf die Charttechnik bestätigt diese Einschätzung:

Bei dem kleinen Rücksetzer hat der S&P 500 seinen alten Höchststand vom Mai 2015 bei 2.135 Punkten zwar kurzzeitig unterschritten, notiert jetzt aber schon wieder oberhalb dieser Marke.

Das jüngste Zwischentief bei 2.119 Zählern und die kurzfristige, seit Februar gültige Aufwärtstrendlinie bei aktuell 2.115 Punkten bilden eine solide Unterstützungs-Zone.

sp-500

Solange diese Region verteidigt werden kann, spricht aus charttechnischer Sicht alles für eine baldige Wiederaufnahme des übergeordneten Aufwärtstrends.

Und selbst wenn diese Haltezone unterboten werden sollte, wäre das kein Beinbruch. In diesem Fall bietet die steigende 200-Tage-Linie bei circa 2.060 Punkten solide Unterstützung.

Sollte die Fed wider Erwarten schon heute an der Zinsschraube drehen, könnte dies kurzfristig zwar nochmals für einen Rücksetzer an die 200-Tage-Linie sorgen.

Dies wäre meines Erachtens aber eine Einstiegs-Chance. Denn am – für Aktien positiven – Umfeld niedriger Zinsen ändert sich auf absehbare Zeit nichts.

Der übergeordnete Trend zeigt weiter klar nach oben. Auf mittlere Sicht sehe ich daher gute Chancen für weitere Kurssteigerungen.

21. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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