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Wie geht es weiter mit dem DAX?

Gestern hatte ich Ihnen in Rendite Trends geschrieben, warum ich der Ansicht bin, dass die Reaktion der Märkte auf die China-Sorgen überzogen war. Meines Erachtens war die jüngste Verkaufswelle eine massive Korrektur, nicht aber der Beginn eines Bärenmarkts.

Pessimismus ist eine gute Basis für steigende Kurse

Bullenmärkte sterben in der Euphorie. Davon allerdings sind wir meilenweit entfernt. Im Gegenteil: Die Stimmung unter den Anlegern ist alles andere als gut. Doch genau das ist ein Grund dafür, warum der nach der Finanzkrise begonnene Bullenmarkt nun schon seit mehr als sechs Jahren andauert.

Weil Schuldenkrise, Ukraine-Krise, das Thema Griechenland oder jetzt China immer wieder für erhöhte Skepsis unter den Anlegern sorgen.

Dadurch kam es auf dem Weg nach oben immer wieder zu Korrekturen. Im Sommer 2011 korrigierte der DAX um rund 35%, um anschließend seinen Aufwärtstrend wieder aufzunehmen.

Im vergangenen Jahr gab der Leitindex gegenüber seinem zuvor erreichten Hoch bei gut 10.000 Punkten zeitweise um 17% nach. Und diesmal rutschte der DAX gegenüber seinem Allzeithoch bis zum Tief am Montag um rund 25% ab.


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Der Rückschlag ist nur eine vorübergehende Korrektur

Solche Korrekturen bereinigen den Markt, verhindern eine Überhitzung und schaffen so immer wieder neues Aufwärtspotenzial. Und auch diesmal gehe ich davon aus, dass es sich bei dem jüngsten Ausverkauf nur um eine vorübergehende Korrektur handelt.

Gleichwohl halte ich das Ausmaß des Rückgangs für überzogen. Warum der Rückschlag derart heftig ausfiel, lässt sich auch durch die eher geringen Handelsumsätze in den Sommermonaten erklären.

Durch Verkäufe werden Stopps ausgelöst, die wiederum weitere Verkäufe nach sich ziehen. So kommt eine Verkaufswelle in Gang, der sich dann weitere Anleger panikartig anschließen.

10.000er-Marke zurückerobert

Zum Wochenauftakt kam es zum – möglicherweise finalen – Ausverkauf. Der DAX rutschte im Tief bei auf gut 9.300 Punkte ab, startete von hier aus aber eine kräftige Erholungsbewegung, bei der am Dienstag die runde 10.000er-Marke zurückerobert wurde.

Diese ist deshalb von Bedeutung, weil der DAX in diesem Bereich im vergangenen Jahr mehrfach nach unten gedreht hatte. Nach dem erfolgreichen Ausbruch kam es ab Januar dann zu einer kräftigen Rally bis auf das neue Allzeithoch bei 12.391 Zählern.

Es lässt sich häufig beobachten, dass auf solch einer Rally eine Korrektur bis an das vorige Ausbruchsniveau folgt.

Langfristige Aufwärtstrendlinie wurde verteidigt

Die Tatsache, dass die 10.000er-Marke zeitweise klar unterboten wurde, ist keineswegs bedenklich, sondern lediglich eine Übertreibung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die langfristige, seit September 2011 gültige Aufwärtstrendlinie, die aktuell bei knapp unter 9.700 Punkten verläuft, auf Tagesschlusskursbasis verteidigt werden konnte.

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Um Entwarnung zu geben, ist es dennoch zu früh. Gegenüber dem Freitagsschluss (10.125 Punkte) war der DAX am Montag mit einem einer Abwärtslücke in den Handel gestartet.

Dieses Gap wurde mit der Gegenbewegung am Dienstag geschlossen. Erst wenn sich der DAX deutlich oberhalb dieses Niveaus etablieren kann, hellt sich die Lage weiter auf. Bis dahin ist ein erneuter Rückgang nicht auszuschließen.

Aber auch wenn wir kurzfristig noch mit anhaltend hohen Kursausschlägen rechnen müssen, sehe ich die Korrektur als Einstiegsgelegenheit. Im Augenblick ist es noch zu früh, um das gesamte Kapital zu investieren. Erste Käufe auf dem aktuellen Niveau sollten sich aber auf jeden Fall auszahlen.

27. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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