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Wie geht Statoil mit niedrigen Ölpreisen um?

Haben Sie während der vergangenen Monate nicht auch mindestens einmal über ein Öl-Investment nachgedacht?

Das „schwarze Gold“ gilt nicht zu Unrecht als Schmierstoff der Weltwirtschaft.

Dass seine Preise unter 30 Dollar purzeln, war sehr unwahrscheinlich. Tatsächlich hat der Ölpreis einen Boden gefunden.

Doch wie reagieren Öl-Unternehmen darauf? Lesen Sie in unserer Analyse, was wir heute von einem Favoriten der letzten Jahre halten.

Statoil ASA wurde 1972 gegründet, ist der größte Öl- und Gaskonzern in den nordischen Ländern und weltweit in 34 Ländern präsent.

Die wichtigsten Förder-Gebiete befinden sich in Brasilien, der Nordsee und der Barentssee.


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Der Konzern betreibt zudem 8 Raffinerien in Norwegen, Dänemark, Deutschland und Großbritannien.

Dividende bleibt konstant

Der Ölpreis-Verfall hat Statoil massiv unter Druck gebracht. Bei einem Umsatz-Rückgang um 23,3% ist der Konzern aufgrund von Abschreibungen tief in die roten Zahlen gerutscht.

Auch der bereinigte Gewinn brach um die Hälfte auf 19,5 Mrd. NOK ein und verfehlte damit die Markterwartungen.

Die Öl- und Gasförderung stieg um 2% auf 1,97 Mio. Barrel pro Tag. Dagegen gingen der durchschnittlich erzielte Ölpreis um 48% auf 45,90 $ und die Reserve-Ersatzrate von 62 auf 55% zurück.

Das Management kündigte jetzt noch tiefere Einschnitte an. Die Investitionen werden im laufenden Jahr von ursprünglich geplanten 14,7 auf umgerechnet 13 Mrd. $ gekürzt.

Davon sollen 2 Mrd. $ in die Exploration fließen. Danben werden die operativen Kosten um 2,5 Mrd. $ gesenkt.

Ziel ist es, ab einem Ölpreis von 41 $ Geld zu verdienen. Die Dividende für 2015 wird nicht gekürzt.

Künftig können die Aktionäre aber entscheiden, ob sie eine Bar-Auszahlung oder Aktien mit einem Preisnachlass von 5% erhalten wollen.

Die Öl- und Gasförderung soll bis 2017 jährlich um 1% steigen und in den folgenden beiden Jahren um 2 bis 4%.

Investitions-Stopp in der Ölbranche

Genau wie Shell gibt auch Statoil seine Ölsuche in der arktischen See vor der Küste Alaskas auf. Denn der Aufbau einer Infrastruktur ist zu teuer und eine Förderung damit nicht mehr profitabel.

Die bisher getätigten Investitionen musste Statoil abschreiben. Auch die Bohrpläne in der Barentssee wurden auf Eis gelegt.

Stattdessen investiert der Konzern in den Bau des weltweit größten Offshore- Windparks vor der Ostküste Schottlands. Sie sehen, der Ölpreis-Verfall geht auch an Statoil nicht vorbei.

Weiterhin halten wir jedoch die Dividende für positiv. Hier sollte das Unternehmen auch konsequent bleiben und Aktionäre weiter bei Laune halten.

10. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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