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Wie Sie jetzt Fördermittel noch einfacher beantragen können

Das deutsche Fördersystem sieht vor, dass Anträge auf Fördermittel grundsätzlich über die Hausbanken an die beiden Hauptförderbanken, die Deutsche Ausgleichsbank (DtA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), zu stellen sind.

Durch eine erst kürzlich getroffene Vereinbarung zwischen beiden Banken wurden die Antragsverfahren spürbar vereinfacht. Ab sofort können Sie auf nur einem Vordruck Fördermittel über die DtA und die KfW beantragen. Anträge erhalten Sie auch via Internet.

Beide Institute bieten auch die Möglichkeit, den Kreditantrag online zu stellen, was die Beantragung nochmals vereinfacht.

Neben der direkten Förderung durch Darlehen bildet die indirekte Förderung durch so genannte Bürgschaftsbanken eine weitere wesentliche Säule der Wirtschaftsförderung in Deutschland. (Siehe „Finanzierungs-Berater“-Beitrag B91 Bürgschaftsbanken.)

Ziel der Förderung durch Bürgschaftsbanken ist es, auch bei fehlenden banküblichen Sicherheiten durch die Übernahme einer Ausfallbürgschaft die Finanzierung einer Investition zu ermöglichen. Im Jahr 2001 haben die Bürgschaftsbanken mittelständischen Unternehmen die Aufnahme von 3,6 Mrd. € an Krediten durch die Übernahme von Bürgschaften ermöglicht.

Wenn Ihre Kreditsumme nicht über 100.000 € liegt, können Sie jetzt Ihren Antrag auf Bürgschaftsübernahme direkt bei Ihrer

  • Bis zu 75% Haftungsfreistellung,

  • Zinssätze unterhalb des Kapitalmarktniveaus,

  • Zinsverbilligungen,

  • vorzeitige Darlehensrückzahlung ohne zusätzliche Kosten,

  • langjährige Zinsfestschreibung und

  • tilgungsfreie Anlaufjahre

zuständigen Bürgschaftsbank einreichen und brauchen nicht mehr den Weg über die Hausbank zu gehen. Ihr Vorteil: Sie können Ihrer Hausbank schon gleich die Bürgschaft als Sicherheit präsentieren.

Die DtA stellt insbesondere Fördermittel für zur Verfügung.

Die KfW fördert in erster Linie

2 Konditionenbeispiele für Förderkredite: KfW- Programm zur CO 2-Minderung

Zinssatz nominal 3,15% Auszahlung 100% Zinssatz effektiv 3,19% Laufzeit 20 Jahre 3 tilgungsfreie Anlaufjahre

KfW-Mittelstandsprogramm – Liquiditätshilfe –

Zinssatz nominal 5,2% Auszahlung 96% Zinssatz effektiv 6,12% Laufzeit 6 Jahre 1 tilgungsfreies Anlaufjahr Höchstbetrag 30% der Bilanzsumme

  • Existenzgründungen,

  • Umweltschutz,

  • Soziales sowie

  • Gründungs- und Wachstumsfinanzierung

  • Finanzierung gewerblicher Investitionen im In- und Ausland,

  • Umweltinvestitionen,

  • Innovationen,

  • wohnwirtschaftliche Investitionen sowie

  • Infrastrukturvorhaben.

Verwendungszweck: Überwindung vorübergehender Liquiditätsschwierigkeiten und Verbesserung der Finanzstruktur, teilweise Haftungsfreistellung ist möglich

5 Vorteile, die Ihnen Förderkredite gegenüber einer „normalen“ Bankfinanzierung bieten

1. Vorteil: Günstiger Zinssatz

Der Zinssatz für Förderkredite ist im Regelfall niedriger als der Zinssatz für vergleichbare Bankkredite.

2. Vorteil: Zinsfestschreibung

Der Zinssatz ist für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Sie haben also keinerlei Zinsänderungsrisiko und können beispielsweise Investitionen sicher kalkulieren.

Ausnahmen: Bei 20-jähriger Laufzeit beträgt die Festschreibung bei einigen Programmen nur 10 Jahre.

3. Vorteil: Tilgungsfreijahre

Die Tilgung beginnt normalerweise erst nach 2 bis 5 Tilgungsfreijahren, so dass Sie in der Lage sind, Liquidität anzusammeln. Tilgungsfreijahre erhöhen Ihre Liquiditätssicherheit.

4. Vorteil: Außerplanmäßige Tilgung

Förderkredite können Sie jederzeit außerplanmäßig zurückzahlen, ohne dass Ihnen dadurch zusätzliche Kosten entstehen.

5. Vorteil: Haftungsfreistellung

Bei Darlehen mit teilweiser Haftungsfreistellung entlasten Sie Ihr Obligo bei Ihrer Hausbank und haben dadurch Erleichterungen bei der Absicherung.

Wenn Sie – bei gleicher Effektivverzinsung – vor der Frage stehen, das Darlehen bei Ihrer Hausbank oder als Förderkredit aufzunehmen, sollten Sie dem Förderkredit den Vorzug geben. Denn das Darlehen bei Ihrer Hausbank können Sie bei festgeschriebenem Zinssatz im Regelfall nicht vorzeitig – ohne dass Ihnen die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet – zurückzahlen, den Förderkredit können Sie dagegen trotz festem Zinssatz jederzeit ablösen.

Doch es ist auch Vorsicht geboten: Wenn Sie ein KfW-Darlehen mit Disagio vorzeitig zurückzahlen, haben Sie keinen Anspruch auf Erstattung des noch nicht verbrauchten Disagios.

Um Fördermittel zu erhalten, haben Sie einige Voraussetzungen zu erfüllen, damit Sie in den Genuss der Fördermittel kommen, die sich auf erstrecken. In unserem Beitrag wollen wir uns in erster Linie mit der Förderung der Unternehmensfinanzierung durch zinsgünstige Darlehen beschäftigen.


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Voraussetzungen für die Inanspruchnahme von Förderkrediten Entsprechend den Förderrichtlinien können Sie nur dann öffentliche Fördermittel erhalten, wenn Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Darlehen,

  • Beteiligungen,

  • Bürgschaften,

  • Garantien,

  • Stipendien und

  • Zuschüsse

  • Es werden nur Vorhaben gefördert, die volkswirtschaftlich sinnvoll sind, die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit der geförderten Unternehmen steigern und einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen.

  • ERP-Darlehen sollen nur zur Verfügung gestellt werden, wenn die Durchführung des Vorhabens ohne diese Förderung wesentlich erschwert würde.

  • Sanierungsfälle werden nicht gefördert.

  • Die ERP-Mittel werden für die Finanzierung von Investitionen mit langfristigem Finanzierungsbedarf zur Verfügung gestellt. Ausnahme: das ERP-Liquiditätshilfedarlehen.

  • Die Laufzeit von ERP-Darlehen soll die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nicht überschreiten; bei Baufinanzierungen darf sie höchstens 20 Jahre betragen.

  • Die ERP-Darlehen dienen nur der anteiligen Finanzierung des Vorhabens. Je nach Programm und Unternehmensgröße werden im Regelfall 2/3 bis ¾ mit Förderkrediten finanziert.

  • Die ERP-Darlehen dürfen nicht für Vorhaben gewährt werden, mit deren Durchführung im Zeitpunkt der Antragstellung bereits begonnen worden ist.

  • Die ERP-Mittel können mit anderen KfW-Programmen kombiniert werden.

  • Vorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen, die diese unter Wahrung ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Selbstständigkeit zum Zwecke der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit (Kooperation) durchführen, werden bevorzugt berücksichtigt.

  • Die ERP-Darlehen werden grundsätzlich über Kreditinstitute vergeben, die für Darlehen die volle Haftung übernehmen. Der Kreditantrag ist deshalb stets über eine Hausbank einzureichen.

  • Die ERP-Darlehen sind banküblich abzusichern, unter Umständen durch Bürgschaften der Bürgschaftsbanken/ Kreditgarantiegemeinschaften oder der Länder. Die Art der Absicherung kann mit der Hausbank vereinbart werden.

  • Die ERP-Darlehen werden im Regelfall in gleichen Halbjahresraten getilgt. Sie können vom Endkreditnehmer jederzeit ohne vorherige Kündigung ganz oder teilweise zurückgezahlt werden. Vorfälligkeitsentschädigung wird nicht berechnet.

  • Die Fördermittel sind für den nach den Richtlinien festgelegten Zweck zu verwenden. Sie sind zurückzuzahlen, wenn sie bestimmungswidrig verwendet werden oder die Voraussetzungen für ihre Gewährung sich nachträglich ändern oder entfallen.

Falls Sie von Ihrer Hausbank nicht die gewünschten oder erwarteten Informationen und Auskünfte über Förderkredite erhalten, können Sie sich auch jederzeit direkt an die beiden Förderbanken, die Deutsche Ausgleichsbank (DtA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), wenden. Mehr unter www.kfw.de und www.dta.de.

  • Die Vergütung für die durchleitenden Kreditinstitute ist in dem Zinssatz für das ERP-Darlehen bereits enthalten.

  • Der Antrag auf Gewährung von ERP-Förderkrediten muss eine Beurteilung des Vorhabens ermöglichen und sollte deshalb u.a. folgende Angaben/Unterlagen enthalten:

  • letzte Jahresabschlüsse oder vergleichbare Unterlagen,

  • Beschreibung des Vorhabens unter Berücksichtigung des in den jeweiligen Einzelrichtlinien vorgesehenen Verwendungszwecks,

  • Kosten- und Finanzierungsplan,

  • künftige Erfolgserwartungen,

  • Besicherungsvorschlag,

  • ggf. Nachweis der fachlichen Eignung. (Erforderlichenfalls kann ein Fachgutachten verlangt werden.)

  • Zur Vereinfachung stehen Antragsvordrucke zur Verfügung.

  • Der Antrag muss die Versicherung enthalten, dass die Angaben vollständig und richtig sind.

  • Ein Rechtsanspruch auf ERP-Fördermittel besteht nicht.

  • Den Beauftragten des ERP-Sondervermögens sind auf Verlangen erforderliche Auskünfte zu erteilen, Einsicht in Bücher und Unterlagen sowie Prüfungen zu gestatten.

  • ERP-Mittel dürfen nur gewährt werden, wenn der Antragsteller sich damit einverstanden erklärt, dass die Kreditgewährung sowohl an den Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages als auch an die Europäische Kommission gemeldet wird.

  • Beschreibung des Unternehmens einschließlich der in den jeweiligen Einzelrichtlinien vorgesehenen Antragsberechtigung,

Um Ihnen einen Überblick über die Förderkredite zu geben, die derzeit bundesweit für Unternehmensfinanzierungen zur Verfügung gestellt werden, haben wir die 28 wichtigsten Programme für Sie zusammengestellt.

1100.000 Dächer Solarstrom Programm
2AKA-Exportfinanzierungskredite
3Demonstrationsvorhaben zur Verminderung von Umweltbelastungen
4DtA-Exitenzgründungsprogramm
5DtA-Sozialprogramm
6DtA-Startgeld
7DtA-Umweltprogramm
8ERP-Beteiligungsprogramm für Kapitalbeteiligungsgesellschaften
9ERP-Existenzgründungprogramm
10ERP-Existenzfinanzierungsprogramm
11ERP-Innovationsprogramm
12ERP-Regionalförderprogramm
13ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm
14KfW-Beteiligungsfond Ost
15KfW/BMWi Technologie-Beteiligungsprogramm (BTU)
16KfW-Co2-Gebäudesanierungsprogramm
17KfW-Infrastrukturprogramm
18(Bund) KfW-Mittelstandsprogramm
19KfW-Mittelstandsprogramm Ausland
20KfW-Mittelstandsprogramm Beschäftigung und Qualifizierung
21KfW-Mittelstandsprogramm Leasing
22KfW-Programm zur Co2-Minderung
23KfW-Sonderprogramm Photovoltaik
24KfW-Umschuldungsprogramm Altforderungen
25KfW Umweltprogramm Investitionskredite für Umweltschutzmaßnahmen
26KfW WohnraumModernisierungsprogramm II
27Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien (Marktanreizprogramm)
28Umweltschutz-Bürgschafsprogramm

Neben diesen 28 Programmen, die bundesweit zur Verfügung stehen, gibt es eine Vielzahl von Länder-, kommunalen und regionalen Programmen, die Sie ebenfalls nutzen können. Erkundigen Sie sich nach diesen Möglichkeiten bei der jeweils zuständigen Wirtschaftsförderungsstelle Ihrer Region oder bei Ihrer Hausbank.

Eines der meistgenutzten Förderprogramme ist das KfW-Mittelstandsprogramm, das die KfW wie folgt beschreibt:

Ziel und Gegenstand

Das KfW-Mittelstandsprogramm dient der langfristigen Finanzierung von Investitionen zu einem günstigen Zinssatz, dabei wird der Zinssatz langfristig festgelegt und stellt somit eine sichere Kalkulationsgrundlage für den Endkreditnehmer dar.

Liquiditätshilfekredite sind sowohl für die Behebung vorübergehender Liquiditätsengpässe als auch zur Verbesserung der Finanzierungsstruktur sowie für die Ausweitung der Unternehmensaktivitäten einsetzbar.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind in- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und einen Jahresumsatz von max. 500 Mio õ erwirtschaften, sowie freiberuflich Tätige.

Anträge können auch von Unternehmen, die sich noch im mehrheitlichen Besitz der Nachfolgegesellschaften der Treuhandanstalt befinden, gestellt werden. Auch diese Unternehmen dürfen einen Jahresumsatz von 500 Mio € nicht überschreiten.

Voraussetzungen

Förderfähig sind Investitionen in Deutschland, die einer langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen.

Zum Ausgleich vorübergehender Liquiditätsengpässe kann das KfW-Mittelstandsprogramm – Liquiditätshilfe herangezogen werden.

Nicht gefördert werden Umschuldungen und Nachfinanzierungen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung wird als zinsgünstiges Darlehen gewährt. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 75% der förderfähigen Investitionskosten.

Falls es sich bei dem Antragsteller um ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 50 Mio € handelt, beträgt die Höhe der Förderung max. 66,6% der förderfähigen Investitionskosten. Der Kredithöchstbetrag liegt bei 5 Mio €, wobei diese Grenze von Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 50 Mio € überschritten werden kann.

Die Kreditlaufzeit beträgt in der Regel bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 tilgungsfreien Anlaufjahren. Auf Wunsch ist auch die Einräumung eines endfälligen Darlehens mit einer maximalen Laufzeit von 12 Jahren möglich. Bei Investitionen mit Schwerpunkt im Immobilienbereich kann die Laufzeit maximal 20 Jahre bei maximal 3 tilgungsfreien Anlaufjahren betragen.

Die aktuellen Konditionen für eine Vielzahl von Förderkrediten der DtA und der KfW finden Sie regelmäßig in Ihrem „Finanzierungs-Berater“ ab Seite 103.

Ein weiteres Programm, das nicht nur für Existenzgründer und Unternehmensnachfolger, sondern auch zur Finanzierung des Firmenwachstums zur Verfügung steht, wird unter dem Titel Gründungs- und Wachstumsfinanzierung von der Deutschen Ausgleichsbank in Zusammenarbeit mit – derzeit – 7 Bundesländern und dem Bund aufgelegt.

  • Der Zinssatz für Neuzusagen wird jeweils an die Entwicklung des Kapitalmarktes angepasst.

  • Bei Krediten mit bis zu 10 Jahren Laufzeit ist der Zinssatz fest für die gesamte Kreditlaufzeit.

  • Bei Krediten mit mehr als 10 Jahren Laufzeit kann der Zinssatz für 10 Jahre oder für die gesamte Laufzeit festgeschrieben werden.

  • Bei endfälligen Krediten ist der Zinssatz fest für die gesamte Laufzeit.

Ziel dieses Gemeinschaftsprogrammes ist es, „die Transparenz der Mittelstandsförderung zu erhöhen, die Antragstellung zu vereinfachen und die Kreditentscheidung weiter zu beschleunigen“.

Bis zu 75% Haftungsfreistellung

Weitere Vorteile: Die Darlehen können in den neuen Ländern mit 50% und in den alten Ländern mit 40% Haftungsfreistellung beantragt werden. In Einzelfällen kann die Haftungsfreistellung bis auf 75% ausgedehnt werden.

Zusätzliche Zinsverbilligungen

Teilweise gewähren die Länder auf die Basiszinssätze noch eine Zinsverbilligung von bis zu 2% p.a. Die Höhe der Zinsverbilligung ist von Land zu Land und von Programm zu Programm teilweise unterschiedlich. Sie können sich direkt bei der DtA über die Details erkundigen.

Bundesländer, die sich an den Programmen der Gründungsund Wachstumsfinanzierung beteiligen:

Gründungs- und Wachstumsfinanzierung – am Beispiel des Landes Hessen

Verwendungszweck: Gewerbliche und freiberufliche Existenzgründungen, Unternehmensübernahmen oder aktive Beteiligung an einem Unternehmen, Wachstumsinvestitionen, die innerhalb der ersten 8 Jahre nach Gründung oder Übernahme durchgeführt werden, Sprunginvestitionen (ohne zeitliche Begrenzung).

Von Sprunginvestitionen ist dann die Rede, wenn Sie beispielsweise eine Filiale oder einen neuen Betriebszweig aufbauen.

  • Nordrhein-Westfalen

  • Brandenburg

  • Baden-Württemberg

  • Saarland

  • Thüringen

  • Sachsen

  • Hessen

Mit dem Darlehen sind bis zu 75% der förderfähigen Investitionen finanzierbar. Dieser Anteil erhöht sich bei Investitionen zur Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Dauerarbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen um bis zu 25.000 € je zusätzlichen sozialversicherungspflichtigen Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz auf bis zu 100%.

Ohne gleichzeitige Investitionen kann jeder zusätzliche Arbeitsbzw. Ausbildungsplatz mit 25.000 € gefördert werden. Betriebsmittel können bis zu 100% gefördert werden.

Das Land verbilligt unter bestimmten Voraussetzungen Darlehen für Festigungsvorhaben sowie Investitionen zur Unterstützung des Strukturwandels und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in Hessen. Die Zinsverbilligung gilt für die ersten 10 Jahre der Darlehenslaufzeit.

Das Land Hessen verbilligt die Normalzinssätze für Festigungsinvestitionen bis auf den Nominalzins des ERP-Regionalprogramms für besondere Zielgruppen um weitere 30 Basispunkte.

Sicherheiten: Bei geringen Sicherheiten kann eine 40%ige Haftungsfreistellung beantragt werden; dies gilt nicht für Darlehen mit einer Laufzeit von 15 Jahren und Endfälligkeit sowie für die Ausbildungsplatzförderung

19. Juni 2002

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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