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Wieso es sich lohnt in Gold zu investieren

Noch fristet Gold in den Depots der meisten Anleger ein Schattendasein. Aber der Trend hin zum Edelmetall ist in der deutlich anziehenden Nachfrage schon jetzt spürbar.

Dabei sind die großen Vermögensverwalter noch nicht einmal in den Markt eingestiegen.

Sollten auch nur die 20 größten Vermögensverwalter der Welt den Rat befolgen und den Goldanteil in den Depots auf 5% hoch setzen, dann entstünde daraus eine Nachfrage von insgesamt 55.000 Tonnen Gold.

Dieser Wert entspricht rund der 22fachen Jahresproduktion. Das klingt dramatisch, doch diese Aussage muss man auch direkt relativieren: Denn bei dieser Prognose geht es um physisches Gold.

Nun war eine Anlage in Gold in den vergangenen Jahren unter Renditeaspekten nicht besonders reizvoll. Aber spätestens seit Anfang 2005 hat sich das Edelmetall zu einer aufregenden Anlageform gewandelt. Wie bei vielen anderen Investitionen auch, ist beim Gold das Timing entscheidend.


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Denn wenn Sie zum falschen Zeitpunkt eingestiegen sind, hat Ihnen Gold auf Sicht von mehreren Jahren keine Gewinne gebracht. Eines müssen Sie immer bedenken: Im Gegensatz zu vielen anderen Investments wirft Gold keine Zinsen ab.

Besitzen Sie physisches Gold, fallen zusätzliche Lagerkosten an. Den Gewinn können Sie also nur aus dem richtig getimten Kauf und Verkauf ziehen.

Nachdem der Goldpreis seit seinem Allzeithoch von etwa 800 US-Dollar in den Jahren 1980/81 extreme Kursrückschläge bis auf etwa 250 US-Dollar im Juli 1999 zu verzeichnen hatte, zieht er seit März 2001 stetig an.

Ende 2005 kletterte der Preis für eine Feinunze erstmals seit 20 Jahren wieder über die 500 US-Dollar-Marke. Das war wohl nur ein Zwischenschritt. Auf Sicht von 12 Monaten ist ein Kurs von knapp 600 US-Dollar möglich. So hoch war der Goldpreis bislang nur einmal – in den Jahren 1980/81.

Gute Gründe sprechen für Gold

  • Gold als Versicherung für Krisenzeiten und eiserne Reserve Wollen Sie das edle Metall langfristig als sichere, aber zinslose Anlage für Krisenzeiten erwerben? Dann bieten sich Ihnen die in diesem Beitrag beschriebenen Goldbarren und Goldmünzen an.
  • Gold im Banktresor oder als laufende Anlage auf dem Konto Sind Sie bestrebt, dass Ihr Gold sicher im Tresor einer Bank ruht und jederzeit verkauft werden kann? Wollen Sie monatlich einen bestimmten Betrag direkt in Gold anlegen? Hier wäre ein Edelmetallkonto bei einer deutschen Bank oder Sparkasse eine überlegenswerte Alternative, die auch unter Kostenaspekten sogar für kleinere Anlagebeträge geeignet ist.
  • Kurzfristige Spekulation mit Gold Wenn Sie von kurzfristigen Ausschlägen des Goldpreises profitieren wollen und bereit sind, gewisse Kursrisiken einzugehen, bieten Ihnen Goldminenaktien genügend Nervenkitzel und hohe Gewinnchancen. Für Goldchancen mit Hebelwirkung eigenen sich vor allem Optionsscheine oder auch Hebelzertifikate. Diese Anlageinstrumente sind aber auf Grund des erhöhten Risikos nur für besonders spekulative Investments für das Chancen- Depot für Extra-Gewinn geeignet.

Der Preis für Gold war nur in den Jahren 1980/81 höher als heute.

Bedeutung des Goldes in Wirtschaft und Industrie

Über viele Jahre hinweg galt das gelbe Metall als die Versicherung schlechthin in Krisenzeiten. Ob politische Veränderungen, Unruhen an internationalen Börsen oder Schwankungen an den Devisenmärkten: Meist profitierte der Goldpreis von der Unsicherheit im wirtschaftlichen und politischen Bereich.

Doch allmählich findet ein Wandel der Einflussfaktoren statt, wodurch die Goldpreisentwicklung leichter zu prognostizieren ist.

Durch die stetige Nachfrage der Goldverarbeiter wird der physische Markt nach unten abgesichert. Verantwortlich dafür sind einige Eigenschaften des Goldes, die es für die industrielle Verarbeitung unentbehrlich machen.

Seine physikalischen Eigenheiten, wie die extrem hohe Dichte, ein Siedepunkt von 2.700 Grad Celsius, ein Schmelzpunkt, der bei 1.063 Grad Celsius liegt, seine Unempfindlichkeit gegenüber Säuren und Sauerstoff und die Tatsache, dass es weder rostet noch korrodiert, machen Gold praktisch unzerstörbar.

Hinzu kommen noch die Vorteile, dass es sehr dehnbar ist und der Härtegrad in Verbindung mit Kupfer oder Silber noch erhöht werden kann.

Berücksichtigt man die daraus resultierende Nachfragesituation der Industrie, kommen Fachleute auf einen „vernünftigen“ Preis von mindestens 450 US-Dollar je Feinunze, der allein aufgrund „normaler“ Verhaltensweisen an den internationalen Kapitalmärkten gerechtfertigt ist.

Kommt noch zusätzliche Fantasie aus dem Fernen Osten oder aufgrund unvorhersehbarer Vorfälle in den Markt, werden wir uns an deutlich höhere Goldpreise gewöhnen müssen.

30. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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