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Windkraftaktien: Nordex, PNE Wind AG und Vestas

Im 1. Halbjahr hat Nordex den Umsatz um 23,4% auf 815,4 Mio € gesteigert.

Das Wachstum geht wesentlich auf die Erfolge in Lateinamerika und Asien zurück. In Amerika stieg der Umsatz im hohen dreistelligen Prozentbereich. Dagegen hat sich das Geschäftsvolumen in der Region EMEA stabil entwickelt.

Weltweit stieg das Volumen der neu errichteten Leistung um rund 19% auf 667,3 MW

Zudem hat Nordex die Zahl der im eigenen Werk produzierten Rotorblätter mehr als verdoppelt. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 147% auf 37,1 Mio €. Die EBIT-Marge verdoppelte sich auf 4,5%.

Gründe hierfür waren vor allem Skalenerträge. Zudem konnte Nordex seine Strukturkosten nochmals reduzieren. Unterm Strich stieg der Gewinn von 1,3 auf 16,5 Mio €. Zudem erzielte Nordex einen positiven Cashflow in Höhe von 91,2 Mio €.

Dadurch stieg die Summe der flüssigen Mittel und kurzfristig verfügbaren Festgelder um knapp 16% auf rund 386 Mio €. Weiterhin positiv entwickelte sich auch die Auftragslage. So lag der Auftragseingang im 1. Halbjahr mit 909 Mio € um den Faktor 1,2 über dem Umsatz und erhöhte den fest finanzierten Auftragsbestand somit auf jetzt 1,4 Mrd €. Insbesondere in Europa stieg die Nachfrage deutlich.

Wachsende Stromnachfrage in Lateinamerika

Durch die wachsende Stromnachfrage in Lateinamerika stieg auch das Neugeschäft in Übersee zweistellig. Von den Neuaufträgen betreffen inzwischen gut 17% die neue Anlagengeneration Delta.


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Für das Geschäftsjahr 2014 geht der Vorstand weiterhin von einem Umsatz zwischen 1,5 und 1,6 Mrd € aus. Dabei soll die EBIT-Marge 4 bis 5% erreichen.

Unternehmensporträt

Nordex ist einer der technologisch führenden Anbieter von Windkraftanlagen und profitiert besonders vom Trend zur Großanlage. Das Produktprogramm reicht bis zur derzeit größten Serien-Windkraftanlage der Welt (N80/2.500 kW). Damit verfügt Nordex über praxiserprobte, effiziente Hochleistungs-Windturbinen für das Festland. Das Unternehmen ist weltweit in 18 Ländern mit Büros und Tochtergesellschaften vertreten.

PNE Wind AG: Verlust verringert

Im 1. Halbjahr 2014, das im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum jetzt auch die WKN AG und ihre Tochtergesellschaften beinhaltet, erwirtschaftete PNE Wind Umsätze in Höhe von 117,9 Mio € und ein operatives Ergebnis (EBIT) von 2,8 Mio €. Unterm Strich fiel erneut ein Verlust an, der jedoch deutlich geringer ausfiel als im Vorjahr.

Erhebliche Fortschritte konnten insbesondere im Bereich Windkraft-Onshore erzielt werden

Sowohl national als auch international hat PNE Wind eine Reihe weiterer Genehmigungen erhalten. Mit der Mehrheitsbeteiligung an der WKN AG hat sich das Unternehmen deutlich gestärkt und damit die Abhängigkeit von einzelnen Märkten reduziert. Hiervon erwarten wir in Zukunft positive Umsatz- und Ergebnisbeiträge. Daneben ist auch die Offshore-Pipeline gut gefüllt; hier werden aktuell 13 Projekte bearbeitet.

Darüber hinaus könnte auch der Markt für unabhängige Energieversorger (sogenannte IPP – Independent Power Producer) ein weiteres Standbein der Gruppe werden. Für 2014 erwartet PNE Wind in Deutschland Projekte mit rund 150 MW Nennleistung abzuschließen oder mit deren Bau beginnen zu können. 128 MW davon sind bereits errichtet oder befinden sich im Bau. Weitere 70 MW sind genehmigt. Im Ausland verfügt die Gruppe über genehmigte Projekte mit einer Nennleistung von rund 521 MW.

PNE Wind rechnet für die Geschäftsjahre 2014 bis 2016 weiterhin mit positiven operativen Ergebnissen. Konkret wird kumuliert ein EBIT in Höhe von 110 bis 130 Mio € erwartet. Das Geschäft ist großen Schwankungen unterworfen und kaum planbar.

Unternehmensporträt

Die PNE Wind AG plant, konzipiert und errichtet Windkraftanlagen zur Stromerzeugung. Seit dem Jahr 2000 ist das Unternehmen, außer im Kerngeschäft Windkraft, auch in den Bereichen Sonne und Biomasse aktiv und erzeugt Strom und Wärme mittels Biomassekraftwerke, Photovoltaik- und Solarthermieanlagen. PNE Wind sieht die Zukunft in Offshoreanlagen auf hoher See, in Wasserkraft und Geothermie.

Nach verlustreichen Jahren hat Vestas den dritten Quartalsgewinn in Folge verzeichnet

Damit scheint der Windkraftanlagenhersteller die Trendwende geschafft zu haben. Im 2. Quartal steigerte Vestas seinen Umsatz um 13% auf 1,34 Mrd €. Der operative Gewinn vor Sonderposten stieg auf 104 Mio €. Unterm Strich stand ein Gewinn von 94 Mio €; vor einem Jahr wurde noch ein Verlust von 62 Mio € ausgewiesen. Vestas litt in den vergangenen Jahren unter dem Preisverfall in der Branche.

Der Konzern reagierte mit einem Sparprogramm, dem auch etliche Arbeitsplätze zum Opfer fielen. Nachdem Gerüchte über ein Großprojekt in den USA aufgetaucht waren, nahm Vestas jetzt selbst Stellung dazu und teilte mit, dass man bezüglich eines 200 MW Projektes in den USA eine offizielle Ankündigung machen werde, sobald der Auftrag sicher sei.

Vestas konnte zuletzt mit Großaufträgen aus Finnland und Polen punkten

Der Windkraft-Spezialist liefert 21 Turbinen an das Energieunternehmen ERG Renew für ein Projekt in der polnischen Provinz Radziejów. Die Turbinen sollen im 2. Quartal 2015 ausgeliefert werden. Bisher hat Vestas schon insgesamt über 1.100 MW an Windenergie nach Polen geliefert. Wie der Konzern mitteilte, sind die Auftragsbücher gut gefüllt; der Auftragseingang stieg um 18% auf 1.932 MW vor allem aus Europa und Afrika.

Im laufenden Jahr sollen jetzt mindestens 6% vom Umsatz beim operativen Ergebnis (EBIT) vor Sonderposten erwirtschaftet werden, bisher wurden 5% angestrebt.

Unternehmensporträt

1979 installierte Vestas die erste Windenergieanlage. Seitdem spielt das Unternehmen eine aktive Rolle in der dynamischen Windenergiebranche. Vom Branchenpionier hat sich Vestas zum Marktführer in der Herstellung von hochtechnologischen Lösungen für Windenergie entwickelt. Zum Kerngeschäft gehören die Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Vermarktung und Instandhaltung von Windenergieanlagen, die Windenergie in elektrischen Strom umwandeln.

3. November 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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